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Mecklenburg-VorpommernNordosten bietet kaum Standorte für Atommüll-Endlager

27.10.2026, 15:02 Uhr
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Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurde lange nach möglichen Standorten für Atommüll-Endlager gesucht. Nun wurde die Suche deutlich eingeengt.

Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern ist weitgehend raus bei der bundesweiten Suche nach einem möglichen Endlager für radioaktiven Atommüll. Lediglich ein Standort südöstlich von Ludwigslust wird weiter überprüft, wie aus einem Bericht der zuständigen Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hervorgeht. Der Großteil der im Nordosten untersuchten Flächen gilt als wenig oder gar nicht geeignet.

In Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Berlin und dem Saarland wird demnach nicht mehr nach einem Standort gesucht. Das letzte Wort für die Auswahl des Standortes hat aber der Bundestag.

Weiter in Bearbeitung bleibt in MV nur das Gebiet um den Salzstock Werle im Landkreis Ludwigslust-Parchim in unmittelbarer Nähe zum Land Brandenburg. Allerdings gibt es zwei weitere Standorte in unmittelbarer Nähe zu MV, die ebenfalls weiter geprüft werden: Einer liegt in Brandenburg und einer in Niedersachsen. Die Suche wird noch einige Jahre andauern. Ziel ist es, einen Standort zu finden, der Sicherheit für eine Million Jahre gewährleistet.

Bei der Suche nach einem Endlagerstandort konzentriert sich die BGE auf Gebiete mit bester Eignung. Das sind deutschlandweit weniger als fünf Prozent der Landesfläche. Die BGE hat in diesem Jahr erstmals Flächen ausgewiesen, die zwar gut, aber nicht bestens geeignet sind und damit nicht mehr im Rennen sind.

Quelle: dpa

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