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HessenErmittlungen nach Beißattacke von Hund in Marburg

27.10.2026, 12:17 Uhr
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Ein Staffordshire-Terrier verletzt in Marburg eine 70-Jährige und ihren Sohn schwer. Laut Stadt waren zuvor keine Vorfälle mit dem Hund bekannt.

Marburg (dpa/lhe) - Nach der heftigen Beißattacke eines aggressiven Hundes in Marburg soll es auch Ermittlungen zu dem Vorfall geben. In Betracht könnte eine fahrlässige Körperverletzung kommen, sagte eine Polizeisprecherin. Wichtig sei erst einmal die Versorgung der Verletzten gewesen. Wenn diese vernehmungsfähig sind, sollten sie befragt werden.

Der 49 Jahre alte Besitzer des Staffordshire Bullterriers hatte den Hund am Montag erstochen, nachdem das Tier seine 70 Jahre alte Mutter und ihn selbst schwer verletzt hatte. Ein Zeuge hatte Schreie gehört und die Polizei verständigt. Die Beamten hätten der Frau wohl das Leben gerettet, wie die Polizei nach dem Einsatz berichtete.

Das Tier hatte die Frau aus bislang ungeklärten Gründen in den Arm gebissen, die daraufhin stark blutete. Als ihr Sohn der Frau zu Hilfe eilte, war dieser ebenfalls angegriffen worden. "Der Hundehalter erstach daraufhin seinen Hund mit einem Messer", hatte die Polizei berichtet. Mutter und Sohn wurden mit erheblichen Verletzungen ins Universitätsklinikum gebracht.

Nach Angaben des Marburger Ordnungsamtes hatte der Besitzer die Erlaubnis zur Haltung eines sogenannten Listenhundes. Im Zusammenhang mit dem Tier seien keine Vorfälle bekannt gewesen, erklärte eine Sprecherin. Die Liste enthält Hunderassen, die in Hessen als potenziell gefährlich eingestuft sind, darunter auch der American Staffordshire-Terrier.

Quelle: dpa

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