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Berlin & BrandenburgDrei Männer in Berlin bei Stichattacken schwer verletzt

26.10.2026, 13:45 Uhr
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Polizeieinsätze in Tempelhof, Lichtenberg und Prenzlauer Berg - jedes Mal geht es um Gewalttaten. Was ist bislang bekannt?

Berlin (dpa/bb) - Bei mehreren Angriffen mit Stichwaffen sind in Berlin drei Männer schwer verletzt worden. Mindestens drei Menschen seien vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Die Hintergründe der Taten in Tempelhof, Lichtenberg und Prenzlauer Berg sind bislang unklar. Zuvor hatte die "B.Z." über die drei Fälle vom Sonntagabend berichtet. Ob ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestand, war zunächst nicht klar. Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilte, schwebt keiner der Verletzten in Lebensgefahr.

Festnahme am Tempelhofer Damm

Gegen 20.00 Uhr beobachteten Polizisten am Tempelhofer Damm, wie zwei Männer im Alter von 24 und 28 Jahren aufeinander losgingen. Die Beamten trennten sie und stellten bei dem Jüngeren eine Stichverletzung am Oberkörper fest. Der Mann kam in ein Krankenhaus. In einem in unmittelbarer Nähe abgestellten Auto stellten die Polizisten ein Messer sicher. Der 28-Jährige wurde vorübergehend festgenommen, befindet sich laut Polizei aber wieder auf freiem Fuß.

Gegen 20.40 Uhr kam es im Prenzlauer Berg zu einem weiteren Angriff. Dort sollen mehrere Personen aneinandergeraten sein, ein 47-Jähriger soll auf einen 42 Jahre alten Kontrahenten eingestochen haben. Beamte nahmen den mutmaßlichen Täter in einem Lokal vor Ort vorläufig fest. Der 42-Jährige kam mit einer Stichverletzung am Oberkörper ins Krankenhaus.

Ermittlungen dauern an

Wie es zu den Auseinandersetzungen kam, ist in allen Fällen unklar. Die Ermittlungen dauern an. In Berlin kommt es immer wieder zu Messerattacken, mit teils folgenschweren Verletzungen. Erst in der vergangenen Woche kamen zwei junge Männer in Neukölln und Hellersdorf nach solchen Angriffen ins Krankenhaus.

Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in der Hauptstadt laut Kriminalstatistik 3.599 Fälle im Bereich "Messerangriff". Im Vergleich zum Vorjahr war dies nach den Angaben eine Zunahme um 5,5 Prozent. Etwa die Hälfte waren Drohungen. 1.906 Verdächtige ermittelte die Polizei.

Quelle: dpa

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