Berlin & BrandenburgTeuerung in Berlin und Brandenburg stark angezogen

Im September 2026 legt die Teuerung in Berlin und Brandenburg spürbar zu. Das Amt für Statistik nennt Energiepreise als Hauptgrund – und überrascht mit sinkenden Preisen bei Butter und Kartoffeln.
Berlin (dpa/bb) - Krasse Preissprünge beim Sprit haben die Verbraucherpreise in Berlin nach oben getrieben – aber dafür sind unter anderem Butter, Milch und Käse günstiger geworden im Vergleich zum Vorjahr. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte, lag die Teuerung im September in der Hauptstadt um 3,4 Prozent über dem Vorjahresmonat. In Brandenburg waren es 3,6 Prozent.
Maßgeblich getrieben wurde die Inflation durch die Kraftstoffe, deren Preise infolge des Iran-Kriegs im September in Berlin um 41,3 Prozent nach oben schossen und in Brandenburg um 37,8 Prozent.
Die Preise für Nahrungsmittel gingen in Berlin um 0,2 Prozent zurück, in Brandenburg stiegen sie hingegen um 0,6 Prozent. Deutlich günstiger waren in Berlin und Brandenburg Molkereiprodukte sowie Öle. Beispiel ist Butter, die in Berlin 25,7 Prozent weniger kostete als vor einem Jahr und in Brandenburg 24,7 Prozent weniger.
Im Vergleich zum August 2026 stiegen die Preise insgesamt in Berlin um 1,0 Prozent und in Brandenburg um 0,5 Prozent. Überdurchschnittliche Preissteigerungen waren bei Bekleidung und Schuhen zu verzeichnen.