"Alles dafür vorbereitet"Selenskyj: Russland erwägt Terrorangriff auf AKW SaporischschjaDie Angst vor einer nuklearen Katastrophe an dem AKW Saporischschja flammt seit Beginn des Krieges in der Ukraine immer wieder auf. Informationen des ukrainischen Geheimdienstes zufolge soll Russland einen Angriff vorbereiten. Moskau spricht von "weiteren Lügen".22.06.2023
Betreiber widersprechenBUND bewertet Atommüll-Zwischenlager als RisikoAuch nach dem Aus der deutschen Atomkraftwerke ist das Müll-Problem weiter ungelöst. Weil sich der Bau von Endlagern verzögert, arbeiten die Zwischenlager länger. Das sei gefährlich, meint der BUND und legt eine Risiko-Studie vor. Die Betreiber teilen die Sorgen nicht.20.06.2023
Bericht lobt Ausbau ErneuerbarerEuropa erwärmt sich rasanter als Rest der WeltEuropa hat sich seit den 80er-Jahren doppelt so schnell erwärmt wie der Rest der Welt. Der jährliche Klimawandel-Bericht bescheinigt dem Kontinent allerdings auch ein Rekordtempo beim Ausbau erneuerbarer Energien. Erstmals liegen sie vor den fossilen Brennstoffen. 19.06.2023
Noch ein teures Nuklear-ProjektTraum günstiger Minireaktoren verpufft in IdahoFür ihre Energiewende wollen die USA ihre Atomkapazität bis 2050 verdoppeln. Die Lösung sind neuartige Minireaktoren. Doch beim Modellprojekt von Branchenführer NuScale in Idaho zeigt sich ein bekanntes Muster: Jahre vor der Fertigstellung explodieren die Kosten.13.06.2023Von Christian Herrmann
Druck auf Deich nimmt zuIAEA blickt mit Sorge auf den Kühlteich des AKW SaporischschjaNach dem Dammbruch am Dnipro rückt für die Internationale Atomenergiebehörde ein weiteres Problem in den Fokus: Der Wasserstand rund um den Deich des Kühlteiches am AKW Saporischschja sinkt - dadurch steigt der Druck auf die Innenseite. 09.06.2023
Pumpen trotzen kritischer MarkeStausee kühlt AKW Saporischschja weiterhinZuletzt warnt der ukrainische Betreiber des AKW Saporischschja: Der Pegel des Kachowka-Stausees sei so niedrig, dass das Kernkraftwerk nicht mehr gekühlt werden könne. Später widerspricht die Internationale Atomenergiebehörde. Es bleibt mehr Zeit für die Suche nach einer Alternative als gedacht.09.06.2023
Folgen für AKW und TrinkwasserPegel im Kachowka-Stausee fällt unter kritische MarkeNach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms reicht das Wasser des Stausees nach ukrainischen Angaben nicht mehr aus, um die Reaktoren im Atomkraftwerk Saporischschja zu kühlen. Der Wasserpegel des Sees sei "unter die kritische Marke von 12,70 Meter" gefallen.08.06.2023
Kühlbecken werden vollgepumptAKW Saporischschja bereitet sich auf Wassermangel vorDas Wasser des Kachowka-Staudamms versorgt auch das AKW Saporischschja mit Kühlwasser. Die Kühlbecken würden derzeit aufgefüllt, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Sind sie voll, reichten sie für Monate. Dennoch blicken die Ukrainer mit Sorge auf die Entwicklungen.08.06.2023
Kraftquelle der SüdukraineDarum ist der Kachowka-Staudamm so wichtigAm frühen Morgen bricht der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich. Das Absperrbauwerk und der dazugehörige Stausee sind nicht nur für das Atomkraftwerk Saporischschja wichtig. Auch für Landwirtschaft und Energieversorgung in der Südukraine spielen sie eine wichtige Rolle.06.06.2023
Rolle von Atomstrom klärenParis blockiert EU-KlimaschutzgesetzDie Zustimmung der EU-Länder zur Klimaschutzrichtlinie ist eigentlich nur noch Formsache. Trotzdem verschwindet der Punkt von der Tagesordnung. Hinter der Blockade steckt Frankreich, das eine Diskriminierung von Atomstrom verhindern will. 17.05.2023