Folgen für AKW und TrinkwasserPegel im Kachowka-Stausee fällt unter kritische MarkeNach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms reicht das Wasser des Stausees nach ukrainischen Angaben nicht mehr aus, um die Reaktoren im Atomkraftwerk Saporischschja zu kühlen. Der Wasserpegel des Sees sei "unter die kritische Marke von 12,70 Meter" gefallen.08.06.2023
Kühlbecken werden vollgepumptAKW Saporischschja bereitet sich auf Wassermangel vorDas Wasser des Kachowka-Staudamms versorgt auch das AKW Saporischschja mit Kühlwasser. Die Kühlbecken würden derzeit aufgefüllt, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Sind sie voll, reichten sie für Monate. Dennoch blicken die Ukrainer mit Sorge auf die Entwicklungen.08.06.2023
Kraftquelle der SüdukraineDarum ist der Kachowka-Staudamm so wichtigAm frühen Morgen bricht der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich. Das Absperrbauwerk und der dazugehörige Stausee sind nicht nur für das Atomkraftwerk Saporischschja wichtig. Auch für Landwirtschaft und Energieversorgung in der Südukraine spielen sie eine wichtige Rolle.06.06.2023
Rolle von Atomstrom klärenParis blockiert EU-KlimaschutzgesetzDie Zustimmung der EU-Länder zur Klimaschutzrichtlinie ist eigentlich nur noch Formsache. Trotzdem verschwindet der Punkt von der Tagesordnung. Hinter der Blockade steckt Frankreich, das eine Diskriminierung von Atomstrom verhindern will. 17.05.2023
Preis sinkt sogarEnde der deutschen AKW zeigt kaum Effekte auf StrommarktWas passiert, wenn sich Deutschland komplett von der Atomkraft trennt? Die Bundesnetzagentur stellt nach einem Monat fest: so gut wie nichts. Saisonal bedingt schließen die Erneuerbaren die Lücke und werden diese bei planmäßigem Ausbau auch langfristig nicht wieder entstehen lassen.15.05.2023
Räumungen in FrontnäheRussland: 1500 Menschen in Saporischschja umquartiertIn Erwartung der ukrainischen Gegenoffensive trifft die russische Seite Vorkehrungen in den besetzten Gebieten. So werden zunächst Gebiete in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine evakuiert. Die Mitarbeiter des AKW bleiben zwar - dies beruhigt IAEA-Chef Grossi jedoch nicht. 07.05.2023
Lage um AKW SaporischschjaIAEA sieht steigende Gefahr eines AtomunfallsDie Situation im Gebiet um das ukrainische Kernkraftwerk Saporischschja beunruhigt den Chef der Internationalen Atombehörde. Er warnt vor einem "drohenden schweren Atomunfall" und fordert erneut eine Vereinbarung zwischen den beiden Kriegsparteien.06.05.2023
Sandsäcke auf Dächern gestapeltLondon: Russen bereiten sich auf Kämpfe um Atomkraftwerk vorSollten die ukrainischen Streitkräfte eine Offensive starten, könnten sie ziemlich schnell vor den Toren des Kernkraftwerks Saporischschja stehen. Das halten die Russen seit über einem Jahr besetzt - und bereiten sich vor Ort wohl auf ein solches Szenario vor.27.04.2023
Was darf Bayern entscheiden?Dem Strommarkt sind Söders Atomargumente egalWarum kann Bayern nicht im Alleingang aus dem Atomausstieg aussteigen? Welchen Beitrag könnten die letzten Kernkraftwerke noch leisten zur Stromversorgung in Deutschland? Und wie reagiert der Strompreis auf die Abschaltung am Wochenende? Fragen und Antworten zur Atomdebatte. 17.04.2023Von Max Borowski
Ampel habe überstürzt gehandeltMerz: Söders AKW-Solo-Vorstoß "diskussionsfähig"Trotz landesweiter Abschaltung soll Bayern die Möglichkeit bekommen, den AKW-Meiler Isar 2 in Eigenregie zu betreiben - so die Forderung des CSU-Chefs Söder. Während es von der Schwesterpartei Unterstützung gibt, kritisiert die baden-württembergische Umweltministerin Söders Vorstoß scharf.17.04.2023