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HessenNadel im Kaubonbon - Polizei ermittelt nach Halloween

04.11.2026, 14:03 Uhr
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Einige hessische Kinder fanden gefährliche Überraschungen in ihren Halloween-Süßigkeiten. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Darmstadt/Gießen/Maintal (dpa/lhe) - Nach Fällen präparierter Süßigkeiten an Halloween in Mittel- und Südhessen gibt es bei der Polizei keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern. Die Ermittlungen liefen, sagten Polizeisprecher der Präsidien in Darmstadt, Gießen und Offenbach. Verletzt worden war durch die Süßigkeiten niemand.

In Wettenberg hatte eine Elfjährige in einem an Halloween gesammelten Kaubonbon eine drei Zentimeter lange Stecknadel entdeckt, in Allendorf fand eine Zehnjährige beim Essen eines Schokoriegels einen Nagel. Im südhessischen Trebur bemerkte ebenfalls eine Zehnjährige eine geschlossene Sicherheitsnadel in einem Schokolutscher und spuckte ihn aus. In Groß-Zimmern war ein an ein Kind gegebener Schokoriegel mit einem Nagel versehen.

Durch Social Media angeregt?

Und es werden weitere Fälle bekannt: Ein zehnjähriger Junge aus Maintal entdeckte beim Auspacken eines Schokoriegels eine verbogene Büroklammer, die fast komplett in die Süßigkeit hineingesteckt worden war, wie die Polizei in Offenbach berichtete. Wer den Riegel auf diese Weise präpariert und ausgegeben habe, sei bislang unklar.

Auch in mehreren weiteren Bundesländern wurden Nadeln, Nägel und andere Metallgegenstände in gesammelten Süßigkeiten entdeckt. Dort mutmaßt die Polizei unter anderem, dass die Täter durch Social Media angeregt worden sein könnten.

Die Polizeipräsidien in Hessen äußerten sich zu diesem Verdacht nicht und gaben an, es werde in alle Richtungen ermittelt. Zum Büroklammer-Schokoriegel aus Maintal hieß es von der Polizei, man gehe von einem echten Fall aus.

Quelle: dpa

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