Baden-WürttembergHalloween-Süßigkeiten: Kaubonbons manipuliert

Manipulierte Halloween-Süßigkeiten beschäftigen weiter die Polizei. In Östringen wurde eine Schraube in einem Kaubonbon gefunden. Und auch in Pforzheim tauchte ein manipuliertes Bonbon auf.
Östringen/Pforzheim (dpa/lsw) - Weitere Fälle manipulierter Halloween-Süßigkeiten beschäftigen die Polizei im Südwesten: In Östringen (Landkreis Karlsruhe) sei ein Kaubonbon entdeckt worden, in das der Länge nach eine Schraube eingedrückt worden war. Ein Mädchen habe die Süßigkeit am Halloween-Abend eingesammelt, später habe es die Schraube gefunden. Sie sei gut sichtbar gewesen, zu einem Verzehr des Bonbons sei es daher nicht gekommen, wie ein Polizeisprecher weiter sagte. Die Eltern hätten daraufhin sämtliche Süßigkeiten vernichtet, die das Kind gesammelt hatte, und Anzeige erstattet. Zuvor hatten die "Badischen Neuesten Nachrichten" über den Fall berichtet.
In Pforzheim wurde ebenfalls in einem Kaubonbon ein Metallstück entdeckt. Eine Erziehungsberechtigte fand die manipulierte Süßigkeit inmitten der Süßigkeiten, die ihre Kinder an Halloween gesammelt hatten, wie die Polizei berichtete. Ob das Bonbon schon beim Kauf mit dem Metallteil versehen war oder erst später damit bestückt wurde - etwa von Personen, die Süßigkeiten an die Kinder verschenkten, ist unklar.
Seit dem Wochenende reißen Meldungen nicht ab, in denen zufolge in Halloween-Süßigkeiten wie Bonbons, Schokowaffeln oder Schokoriegel Nadeln, Nägel und andere Metallgegenstände entdeckt worden waren. Auch bundesweit gibt es zahlreiche solcher Vorkommnisse. Was oder wer dahintersteckt, ist unklar.