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HessenAnklage: Verdacht auf IS-Mitgliedschaft seit Jugendjahren

16.09.2026, 10:16 Uhr
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Schon als Jugendlicher soll der Mann einen Treueeid auf die IS geschworen haben, vor vier Jahren kam er erstmals nach Deutschland. Die Vorwürfe der Generalstaatsanwaltschaft.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Ein mutmaßliches Mitglied der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist vor dem Oberlandesgericht Frankfurt wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt worden. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem heute 26-Jährigen vor, als Jugendlicher ab Dezember 2014 eine militärische Ausbildung beim IS durchlaufen und einen Treueeid geleistet zu haben, wie die Anklagebehörde mitteilte. Anschließend solle der irakische Staatsangehörige bis März 2017 gegen Bezahlung auf irakischem Staatsgebiet für verschiedene Einheiten und Untereinheiten des IS-Kriegsministeriums tätig gewesen sein.

Im Oktober 2022 reiste er den Angaben zufolge erstmals nach Deutschland ein. Im März 2026 wurde er festgenommen, seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft. Das Oberlandesgericht muss nun über die Zulassung der Anklage entscheiden. Erst dann kann gegebenenfalls ein Prozess vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts terminiert werden.

Quelle: dpa

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