Nach jahrelangem ZögernChina bestätigt Konvention gegen ZwangsarbeitSeit Jahren wird China die Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Uiguren in Xingjiang und der Einsatz von Zwangsarbeit vorgeworfen. Nachdem das Land lange Zeit alle Vorwürfe von sich wies, ratifiziert das chinesische Parlament nun zwei UN-Konventionen. Zweifel an deren Umsetzung bleiben.21.04.2022
Ermittlungen zu KriegsverbrechenUkraine zählt 1200 Tote "allein in Region Kiew"Die ukrainische Staatsanwältin Wenediktowa kündigt in einem Interview Ermittlungen zu 5600 mutmaßlichen, russischen Kriegsverbrechen an. Laut ihren Angaben wurden bereits Hunderte Tote in der Hauptstadtregion entdeckt. Präsident Putin nennt sie den "Hauptkriegsverbrecher des 21. Jahrhunderts".10.04.2022
Klaveness erneuert Katar-KritikFIFA-Wachrüttlerin sucht DFB als VerbündetenIhre viel diskutierte Rede beim FIFA-Kongress macht Lise Klaveness auf einen Schlag bekannt. Die norwegische Verbandspräsidentin ist die einzige, die den WM-Gastgeber Katar kritisiert. Im Kampf für Veränderungen im Emirat will sie eine "starke Allianz" herbeiführen - mit dem Deutschen Fußball-Bund.10.04.2022
Amnesty und Human Rights WatchRussland verbannt 15 Vereine und StiftungenRussland sorgt weiter dafür, dass kritische Stimmen im Land verstummen. Gleich 15 Stiftungen und Verbände müssen ihre Büros schließen. Darunter sind auch Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch.08.04.2022
Sponsoren ziehen sich zurückUnter großem Druck gibt Katar Ausbeutung zuMenschenrechtsorganisationen wie Amnesty International halten den Druck auf WM-Gastgeber Katar hoch. Ein neuer Bericht wirft dem Emirat schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Die Organisatoren reagieren und geben die Ausbeutung von Arbeitern zu. Die Schuld schieben sie aber privaten Firmen zu.07.04.2022
"Ausmaß beharrlich geleugnet"NGOs dokumentieren Kriegsverbrechen in TigraySeit eineinhalb Jahren kämpfen äthiopische Regierungstruppen gegen die Volksbefreiungsfront von Tigray. Der Bürgerkrieg hat katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung. Menschenrechtsorganisationen berichten von einer ethnischen Säuberungskampagne. 06.04.2022
Vorort-Bericht zu Butscha"Warum handeln Sie erst nach dem Massaker, Herr Scholz?"Die Anwältin Oleksandra Matviichuk versucht, mit ihrer NGO in Butscha russische Kriegsverbrechen zu dokumentieren und weitere zu verhindern. Gegenüber ntv.de berichtet sie von getöteten Zivilisten mit verbundenen Händen auf der Straße, die sie nicht mehr schlafen lassen - und macht Olaf Scholz einen Vorwurf.05.04.2022
Gräueltat, Gerechtigkeit, StrafeWer zählt die Toten von Butscha?Das mutmaßliche Massaker von Butscha dokumentieren, damit weitere Kriegsverbrechen gestoppt und Putin und seine Regierung zur Rechenschaft gezogen werden: Diese Aufgabe ist so wichtig wie kompliziert. Hunderte Freiwillige helfen, selbst Experten sind schockiert - und fordern Hilfe vom Westen. 04.04.2022Von David Bedürftig
Mutmaßliche TerroristenRund 200 Kämpfer bei Großeinsatz in Mali getötetBei einem Großeinsatz tötet die malische Armee nach eigenen Angaben mehr als 200 mutmaßliche Terroristen. Die UN-Friedensmission sieht in der anhaltenden Gewalt in dem Sahelstaat "verheerende Konsequenzen für die Zivilbevölkerung". Wiederholt werden der Regierung Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen.02.04.2022
Verharmlosung oder "krank"?Katar entzweit die Fußball-Lager extremDie einen - etwa FIFA-Präsident Infantino - freuen sich auf die "beste WM aller Zeiten". Ex-Oranje-Coach de Boer nennt die Aufregung um die vielen toten Arbeiter "Blödsinn". Doch dann gibt es noch die anderen, die die Vergabe nach Katar "lächerlich" und "krank" finden. 01.04.2022