Angeblich manipuliertes AKW-EndeHabeck hat den Atomkraft-Ausstieg wieder am HalsDie Vorwürfe sind heftig: Inmitten der schweren Energiekrise 2022 sollen die Ministerien der Grünen-Politiker Habeck und Lemke die Öffentlichkeit getäuscht haben. Der Atomausstieg sei wider besseres Wissen forciert worden. Beide Häuser wehren sich vehement, doch beendet ist der Streit damit nicht.25.04.2024Von Sebastian Huld
Sind Rechenzentren Klimakiller?Warum Deutschland ein begehrter Standort für Stromfresser istJede App oder Anwendung auf Computer und Smartphone ist auf Rechenpower angewiesen. Speziell KI-Anwendungen sind Energiefresser. In Irland könnte ihr Anteil am Stromverbrauch bereits in zwei Jahren bei 32 Prozent liegen. Auch Deutschland profitiert mit strengen Energie-Vorgaben vom Rechen-Boom.25.04.2024
Ministerium: AKW-Aus war richtigHabecks Ex-Staatssekretär Graichen soll Kritik unterdrückt habenErst nach einer Klage rückt Habecks Ministerium heikle Unterlagen heraus: Demnach hat es im Haus Stimmen gegeben, die einen späteren Atomausstieg für sinnvoll hielten. Der längst geschasste Staatssekretär Graichen soll diese Meinungen von Habeck ferngehalten haben. Das Ministerium widerspricht.25.04.2024
Schreckensszenario unbegründetHabeck: Strompreis seit AKW-Abschaltung deutlich gefallenTrotz der Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hält die Ampelkoalition am Atomausstieg fest - und wird dafür kritisiert. Ein Jahr nach der Abschaltung der letzten drei AKW sieht sich Wirtschaftsminister Habeck bestätigt und verweist auf gesunkene Strompreise.14.04.2024
In Atomkraftwerk ChmelnyzkyjUkraine baut zwei neue AtommeilerRussland bombardiert zuletzt wieder massiv die ukrainische Energieinfrastruktur. Als Folge fallen immer wieder Strom und Heizungen aus. Kiew will sich breiter aufstellen und daher in einem Atomkraftwerk zwei neue Reaktorblöcke errichten. Dabei helfen sollen die USA.13.04.2024
KI belastet StromversorgungAmazon zahlt 650 Millionen Dollar an ein AKWRechenzentren sind Stromfresser. Allein die deutschen verbrauchen mehr als die Stadt Berlin. Tendenz? Steigend. Speziell das Training von KI-Modellen beginnt gerade erst. Das belastet die Stromversorgung. Amazon klopft deswegen bei einem Kernkraftwerk an.12.04.2024Von Christian Herrmann
"Neue gefährliche Kriegsfront"IAEA-Chef warnt vor Atomunfall im AKW SaporischschjaDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) reagiert besorgt auf die jüngsten Angriffe auf das Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine. Wegen der "neuen Kriegsfront" sieht IAEA-Chef Grossi die steigende Gefahr eines Atomunfalls. Er fordert Russland und die Ukraine zur Deeskalation auf. 12.04.2024
Angriffe auf AKW SaporischschjaRussland beruft IAEA-Dringlichkeitssitzung einDie Ukraine und Russland beschuldigen sich gegenseitig, für die Angriffe auf das besetzte AKW Saporischschja verantwortlich zu sein. Moskau kündigt nun an, den Rat der Atombehörde hinzuzuziehen. Kiew spricht hingegen von einer Kampagne. 08.04.2024
Frankreichs superteurer ReaktorAtomkraftwerk nimmt Betrieb mit zwölf Jahren Verspätung aufMit zwölf Jahren Verspätung soll der neue Reaktor des Atomkraftwerks Flamanville in Frankreich in diesem Sommer erstmals Strom ins Netz einspeisen. Statt der ursprünglich veranschlagten 3,3 Milliarden Euro Kosten wird inzwischen mit mehr als zwölf Milliarden Euro kalkuliert.28.03.2024
Raketenhagel erschüttert UkraineDnipro-Staudamm steht nach russischem Angriff in FlammenErneut überziehen die russischen Streitkräfte die Ukraine mit einem großflächigen Raketenangriff. In der Region Saporischschja wird der Dnipro-Staudamm getroffen. Im Fokus der Angreifer steht vor allem das Energiesystem des Landes - vom Ausfall des Stromnetzes ist auch das AKW Saporischschja betroffen. 22.03.2024