Kriegsparteien beschuldigen sichBrand im Atomkraftwerk Saporischschja vollständig gelöschtDas AKW Saporischschja fällt den russischen Invasoren bereits 2022 in die Hände. Seither bestehen Sorgen, dass es zu einer Katastrophe kommt. Am Abend bricht ein Feuer in einem Kühlturm aus. Zu einer Katastrophe kommt es aber nicht. Das Feuer kann gelöscht werden.11.08.2024
Regierung fleht Atomindustrie anUSA bekommen Three Mile Island statt neuer AKWDie USA wollen ihre Atomkapazitäten bis 2050 verdreifachen, um eine Stromversorgung ohne Kohle und Erdgas zu sichern. Trotz großer Pläne bleiben die gewaltigen Kosten neuer AKW ein K.o.-Kriterium, es ist kein neues Projekt in Sicht. Stattdessen sollen alte Meiler aus dem Ruhestand geholt werden.16.07.2024Von Christian Herrmann
Friedensgipfel in der Schweiz80 von 93 Teilnehmern der Ukraine-Konferenz fordern drei DingeAuf dem Friedensgipfel in der Schweiz einigen sich viele Teilnehmer auf allgemeine Forderungen nach Frieden und der Souveränität der Ukraine. Die Konferenz bringt aber auch drei ganz konkrete Beschlüsse. Dabei geht es um Kriegsgefangene, den Transport von Nahrungsmitteln und ein Atomkraftwerk. 16.06.2024
"Grüne Anti-Atom-Ideologie"Union will U-Ausschuss zu Atom-EntscheidungenDie Frage, wie es 2022 zur Atom-Entscheidung der Ampel-Regierung gekommen ist, will die Union einen Untersuchungsausschuss einsetzen. Sie moniert, dass die nationale Energiesicherheit "ausschließlich nach der Logik grüner Parteipolitik" erfolgt sei. Die verantwortlichen Minister Habeck und Lemke geben sich betont gelassen.04.06.2024
Aufklärung statt Apokalypse?"Zu viele 'Haltungsjournalisten' ergreifen Partei für Klimaschutz"Kernkraft. Heizungsgesetz. Tempolimit. Fleisch. Begriffe aus der Welt des Klimawandels bergen soziale Sprengkraft. Menschen fühlen sich abgehängt, verschaukelt oder bevormundet. Auch, weil Medien keinen guten Job machen, wie Medienforscher Stephan Russ-Mohl im Interview sagt.23.05.2024
Habeck sieht keinen AKW-Skandal"Unterlagen erzählen eine andere Geschichte"Bundeswirtschaftsminister Habeck erscheint zu einer Ausschusssondersitzung im Bundestag, um Fragen zu einem schweren Vorwurf zu beantworten: Hat sein Ministerium die Öffentlichkeit falsch informiert, um das Atom-Aus zu besiegeln? Der Grüne wiegelt gelassen ab, doch Union und FDP lassen nicht locker.26.04.2024Von Sebastian Huld
Angeblich manipuliertes AKW-EndeHabeck hat den Atomkraft-Ausstieg wieder am HalsDie Vorwürfe sind heftig: Inmitten der schweren Energiekrise 2022 sollen die Ministerien der Grünen-Politiker Habeck und Lemke die Öffentlichkeit getäuscht haben. Der Atomausstieg sei wider besseres Wissen forciert worden. Beide Häuser wehren sich vehement, doch beendet ist der Streit damit nicht.25.04.2024Von Sebastian Huld
Sind Rechenzentren Klimakiller?Warum Deutschland ein begehrter Standort für Stromfresser istJede App oder Anwendung auf Computer und Smartphone ist auf Rechenpower angewiesen. Speziell KI-Anwendungen sind Energiefresser. In Irland könnte ihr Anteil am Stromverbrauch bereits in zwei Jahren bei 32 Prozent liegen. Auch Deutschland profitiert mit strengen Energie-Vorgaben vom Rechen-Boom.25.04.2024
Ministerium: AKW-Aus war richtigHabecks Ex-Staatssekretär Graichen soll Kritik unterdrückt habenErst nach einer Klage rückt Habecks Ministerium heikle Unterlagen heraus: Demnach hat es im Haus Stimmen gegeben, die einen späteren Atomausstieg für sinnvoll hielten. Der längst geschasste Staatssekretär Graichen soll diese Meinungen von Habeck ferngehalten haben. Das Ministerium widerspricht.25.04.2024
Schreckensszenario unbegründetHabeck: Strompreis seit AKW-Abschaltung deutlich gefallenTrotz der Energiekrise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hält die Ampelkoalition am Atomausstieg fest - und wird dafür kritisiert. Ein Jahr nach der Abschaltung der letzten drei AKW sieht sich Wirtschaftsminister Habeck bestätigt und verweist auf gesunkene Strompreise.14.04.2024