IAEA plant Tschernobyl-MissionKiew: Russische Soldaten wurden verstrahltDie Internationale Atomenergiebehörde will in Kürze Experten nach Tschernobyl schicken. Die russischen Truppen sollen das frühere AKW verlassen haben. Von ukrainischer Seite heißt es zudem, Soldaten der Besatzer hätten bei der Einnahme der Atomruine eine hohe Strahlendosis abbekommen.01.04.2022
Abhängigkeit von RusslandSchlachtet die Heilige Kuh Atomausstieg!Deutschland füllt Tag für Tag Putins Kriegskasse, kauft bei arabischen Diktatoren und winkt eine Aufstockung der Braunkohle durch. Auch die dreckigste und klimaschädlichste Lösung erscheint akzeptabel, nur um nicht über Atomkraft nachdenken zu müssen. Ein Umdenken ist nötig.31.03.2022Ein Gastkommentar von Anna Veronika Wendland
Person der Woche: Recep ErdoganKeine Sanktionen: Erdogan baut mit Putin lieber ein AKWDer türkische Präsident schwingt sich zum Friedensstifter zwischen Russland und der Ukraine auf. Dabei verfolgt er knallhart eigene Interessen. Die Türkei macht als einziges NATO-Land bei den Sanktionen nicht mit. Erdogan sichert sich vielmehr neue Pipeline-Geschäfte, lockt Oligarchen und baut mit Russland ein riesiges Atomkraftwerk.29.03.2022Von Wolfram Weimer
Reaktor-Arbeiter entsetztRussen bewegten sich offenbar ungeschützt in TschernobylAls russische Soldaten Ende Februar die Kontrolle der AKW-Ruine von Tschernobyl übernehmen, agieren sie offenbar sehr fahrlässig. Zwei ukrainische Kraftwerksmitarbeiter berichten, dass diese sich ungeschützt durch besonders stark verseuchtes Gebiet bewegen. Sie scheinen nichts von der Gefahr zu wissen.29.03.2022
Daniel Günther im "Frühstart"Atomkraft-Verlängerung "keine realistische Option"Was die Energieversorgung betrifft, ist sich die Politik im Moment nur in einem Punkt einig: Deutschland muss sich aus der Abhängigkeit von russischem Gas befreien. Gestritten wird über das Wie. CDU-Ministerpräsident Daniel Günther will stärker in erneuerbare Energien investieren.25.03.2022
Angriff "wahrscheinlich" UrsacheBrände um AKW Tschernobyl sind teilweise gelöschtKurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs nehmen russische Truppen die Atomruine in Tschernobyl ein. Nach Angaben der Ukraine brechen daraufhin insgesamt sieben Brände im Sperrgebiet aus. Die Feuerwehr kann nun einige von ihnen unter Kontrolle bringen.24.03.2022
Wetterlage wird beobachtetAtomexperten: Lage in der Ukraine ist ernstImmer wieder kommt es im Ukraine-Krieg zu Vorfällen im Zusammenhang mit Atomkraftwerken. Das Bundesamt für Strahlenschutz ist wegen des Risikos deshalb in Dauerbeobachtung. Die Lage sei ernst. Auch das Wetter haben die Experten deshalb genau im Blick.20.03.2022
Laufzeit bis 2035 verlängertNRW sorgt sich um belgische AtomsicherheitWegen des Ukraine-Kriegs lässt Belgien zwei Atommeiler länger laufen, die nah an der deutschen Grenze stehen. Die Regierung in Düsseldorf meldet Sicherheitsbedenken an und verlangt harte Prüfungen. Mit gleichlautenden Klagen war Aachen allerdings zuvor schon gescheitert. 19.03.2022
"Hohe Energiepreise durch Krieg"Belgien verschiebt Atomausstieg um zehn JahreZwei belgische Atomkraftwerke sollen zehn Jahre länger laufen als geplant. Mängel sorgten in der Vergangenheit für Besorgnis - auch in Deutschland. Die belgische Regierung begründet den Beschluss mit dem Ukraine-Krieg und den hohen Energiepreisen. 18.03.2022
Mit Invasoren übers Klima reden?"Müssen Russland am Verhandlungstisch halten"Der russische Einmarsch in der Ukraine ist auch für die Klimaforschung schockierend. "Es ist viel Vertrauen verloren gegangen", sagt Mark Lawrence vom IASS in Potsdam bei ntv. Man müsse alles überdenken, nicht nur die Energieversorgung, sondern auch die internationale Zusammenarbeit.14.03.2022