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Sachsen-AnhaltKultureinrichtungen in Halle üben für Notfälle

19.09.2026, 15:57 Uhr
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(Foto: Heiko Rebsch/dpa)

Museen, Archive und Feuerwehren in Halle arbeiten seit Jahren zusammen, um Kulturgut bei Katastrophen zu retten. Der Ernstfall wird regelmäßig geübt.

Halle (dpa/sa) - Um in Not- und Katastrophenfällen gewappnet zu sein, haben Kultureinrichtungen im Halle gemeinsam mit Feuerwehren eine Großübung abgehalten. So trainierten die Beteiligten in Schutzanzügen und unter Einsatz von Geräten und Technik etwa die Bergung, Reinigung und Dokumentation von gewässertem Kulturgut, wie die Stadt Halle mitteilte. Ziel der Übung im Stadtmuseum sei es, die bestehende Notfallplanung zu überprüfen und Abläufe zu trainieren, um im Ernstfall sicher agieren und wertvolle Kulturgüter retten zu können, hieß es. Auch die Berufsfeuerwehr Halle war beteiligt.

In der Saalestadt gibt es seit 14 Jahren den Notfallverbund, zu dem sich Museen, Archive und andere Kultureinrichtungen zusammengeschlossen haben. Darunter sind den Angaben zufolge Stadtarchiv und Stadtmuseum, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Universitäts- und Landesbibliothek, die Franckeschen Stiftungen, die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit Archiv und Bibliothek und die Stiftung Händel-Haus.

Quelle: dpa

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