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Niedersachsen & BremenBender und Junk in Stichwahl um Spitze der Region Hannover

14.09.2026, 01:27 Uhr
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Eva Bender will für die SPD das höchste Amt der Region verteidigen, Oliver Junk für die CDU den Machtwechsel schaffen. Im ersten Wahlgang ist die Sozialdemokratin deutlich vorn – und in der Stichwahl?

Hannover (dpa/lni) - Die SPD-Kandidatin Eva Bender und ihr CDU-Kontrahent Oliver Junk ziehen in die Stichwahl um das Amt des Regionspräsidenten von Hannover ein. Bender erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 30,6 Prozent der Stimmen, Junk kam auf 22,0 Prozent, wie aus den vollständig ausgezählten Ergebnissen der Region Hannover hervorgeht. Die Entscheidung fällt damit am 27. September.

Bender wäre die erste Frau an der Spitze der Region

Die Grünen-Kandidatin Sinja Münzberg erreichte 17,6 Prozent und verpasste die Stichwahl. Nicolas Lehrke von der AfD landete mit 15,0 Prozent auf dem vierten Platz. Dahinter folgte Mizgin Çiftçi von der Linken mit 6,9 Prozent. Die übrigen sechs Bewerber kamen jeweils auf weniger als drei Prozent.

Bender ist Bildungs- und Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Hannover. Die Sozialwissenschaftlerin war zuvor Erste Stadträtin in Langenhagen. Sollte sie die Stichwahl gewinnen, wäre sie die erste Frau an der Spitze der 2001 gegründeten Region Hannover.

Junk ist Jurist und war von 2011 bis 2021 Oberbürgermeister von Goslar. Mit seinem Einzug in die Stichwahl hofft die CDU auf die Chance, erstmals den Regionspräsidenten zu stellen. Seit der Gründung der Region wurde das Amt durchgehend von Sozialdemokraten geführt.

Amtsinhaber Krach (SPD) trat nicht erneut an – Wechsel nach Berlin

Gesucht wird ein Nachfolger für Steffen Krach. Der SPD-Politiker hatte die Stichwahl 2021 gewonnen, trat diesmal aber nicht erneut an. Krach wechselte für den Berliner Wahlkampf zurück in die Hauptstadt und kandidiert dort für die SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters.

Die Region Hannover umfasst die Landeshauptstadt und 20 weitere Städte und Gemeinden mit mehr als 1,1 Millionen Einwohnern. Der Regionspräsident steht an der Spitze der Verwaltung und wird für acht Jahre gewählt.

Quelle: dpa

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