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Mecklenburg-VorpommernPreise für Mensaessen im Nordosten bleiben stabil

08.11.2026, 06:02 Uhr
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Viele Studierende müssen mit ihrem Geld sparsam umgehen. Die gute Nachricht: Zumindest das Mensaessen ist im Nordosten nicht teurer geworden. Gerichte ohne Fleisch sind weiterhin sehr gefragt.

Greifswald (dpa/mv) - Gute Nachricht für Studentinnen und Studenten im Nordosten: Die Preise für Mensaessen im Bereich des Studierendenwerks Greifswald sind zuletzt stabil geblieben. Das sagt Sprecherin Sophie Rackow auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Für das Studierendenwerk Rostock-Wismar wies Sprecherin Emely Wiener darauf hin, dass der Preis jeder einzelnen Komponente einer Mahlzeit "anhand des jeweiligen Wareneinsatzes zuzüglich eines festen Aufschlags kalkuliert" werde. Dieser Aufschlag wurde "2026 nicht angepasst".

Das Studierendenwerk Greifswald betreibt vier Mensen an den Standorten in Greifswald, Stralsund und Neubrandenburg. Die letzte Preiserhöhung habe es am 1. Januar 2026 gegeben, hierbei seien allerdings nur die Preise für die Mitarbeitenden und Gäste erhöht worden, nicht für die Studierenden. Für den Bereich Rostock-Wismar sind es sieben Standorte, an denen gegessen werden kann.

Die Preise variieren

Die Preise für Studierende variieren je nachdem, ob eine Mahlzeit aus einem Tellergericht oder zusammengestellten Komponenten besteht. Eine kleine Schüssel eines Tellergerichts koste beim Studierendenwerk Greifswald 90 Cent, ein Teller 1,50 Euro und eine Terrine 2,20 Euro.

Für vegane und vegetarische Gerichte oder Komponenten mit Fleisch müssen die Studierenden zwischen 1,75 und 3,00 Euro bezahlen, Beilagen wie Gemüse, Kartoffeln oder Reis werden mit 80 Cent bis 1,10 Euro berechnet. Manche Gerichte wie Nudeln oder Salat werden nach Gewicht berechnet, die Preise für Pizzen liegen für Studierende zwischen 6,20 und 8,70 Euro.

Auch im Bereich Rostock-Wismar werden die Mahlzeiten aus einzelnen Komponenten zusammengestellt, die jeweils unterschiedlich bepreist sind. "Eine pauschale Preisspanne lässt sich daher nur schwer angeben", sagte Sprecherin Wiener. Allerdings gibt es in den Mensen täglich einen sogenannten Meal-Deal. Dabei handele es sich um ein wechselndes Gericht, das Studierenden unabhängig von den enthaltenen Komponenten zum Festpreis von 2,00 Euro angeboten werde.

Vegetarische Gerichte weiter gefragt - aber nicht nur

Vegetarische und vegane Gerichte seien weiterhin sehr gefragt, vor allem während der Vorlesungszeit, wenn die Studierenden am Campus seien, sagte Sprecherin Rackow für den Bereich Greifswald. In Rostock-Wismar dagegen wurde eine leichte Tendenz weg vom fleischlosen Angebot festgestellt. Die Ergebnisse einer Befragung aus dem Jahr 2025 hätten ergeben, dass der Anteil der Fleischesser leicht auf 36 Prozent gestiegen sei. "Insgesamt ernähren sich 22 Prozent der Befragten vegan oder vegetarisch", hieß es vom Studierendenwerk.

In Rostock und Wismar gibt es über das Jahr verteilt verschiedene Aktionstage und Aktionswochen wie beispielsweise die Spargelwoche. Auch besondere Anlässe wie der Weltvegantag, der jedes Jahr am 1. November im Kalender steht, wird aufgegriffen. "An diesem Tag bieten wir in unseren Mensen beispielsweise ausschließlich vegane Speisen an", sagte Sprecherin Wiener.

Besonders ist zudem die Mensa-Weihnachtsente. In diesem Jahr werden 300 küchenfertig vorbereitete Enten zur Abholung angeboten. Eine Ente reicht für vier Portionen. Die Enten werden nach dem Braten vakuumiert und eingefroren, sodass sie zu Hause nur noch aufgetaut und fertig zubereitet werden müssen. Für Studierende liegt der Preis bei 40,00 Euro.

634.568 Portionen wurden 2025 in den Greifswalder Mensen ausgegeben

Die Zahl der in den fünf Mensen des Studierendenwerks Greifswald ausgegebenen Essen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. 2025 waren es 634.568 Portionen, im Jahr davor 622.408. 2023 wurden 594.493 Essen ausgegeben, 2022 lag die Zahl bei 504.741 und 2021 erst bei 318.053. In Rostock-Wismar liegt der Wert für dieses Jahr bei etwa 5.000 verkauften Essen am Tag. 2025 waren es noch 5.240.

Quelle: dpa

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