Berlin & BrandenburgVolleys gegen Friedrichshafen: "Prestigeduell schlechthin"

Obwohl zuletzt Lüneburg der größere sportliche Rivale war, bleibt für die BR Volleys der Klassiker gegen Friedrichshafen das größte Duell auf nationaler Ebene.
Berlin (dpa/bb) - Was im Fußball der "Clásico" zwischen Bayern gegen Dortmund ist, ist in der Volleyball-Bundesliga seit Jahren das Duell BR Volleys gegen den VfB Friedrichshafen. "Es ist das Prestigeduell schlechthin im deutschen Volleyball und was die meiste Aufmerksamkeit bringt", sagte Berlins Geschäftsführer Kaweh Niroomand. Am Mittwoch treffen beide Dauerrivalen in der Max-Schmeling-Halle aufeinander (19.00 Uhr/Dyn).
Auch wenn sportlich in den letzten beiden Jahren die SVG Lüneburg der härteste Konkurrent des deutschen Meisters aus der Hauptstadt war, glaubt Niroomand, dass die Duelle gegen das Team vom Bodensee noch lange das Nonplusultra bleiben werden. "Das ist ja über die letzten 30 Jahre gewachsen", sagte er.
BR Volleys erwarten stärkeren Gegner
In dieser Saison erwartet der 73-Jährige wieder einen stärkeren Kontrahenten. "Da ist Potenzial drin. Und das ist sicherlich eine bessere Mannschaft als in den vergangenen Jahren. Das wird eine Herausforderung", warnte er. Vor zweieinhalb Wochen trafen beide Teams beim Ligacup schon aufeinander, die Berliner gewannen 3:1. Für Niroomand spielt das aber keine Rolle mehr, "weil es zu einem Zeitpunkt stattfand, wo die Mannschaften noch nicht ihr wahres Gesicht zeigen konnten".
Kapitän Ruben Schott fordert deshalb eine Steigerung. "Die Konstanz fehlt noch ein bisschen. Wir haben noch Auf und Abs in allen Elementen", sagte er. War das Team zu Saisonstart noch sehr auf den eigenen Prozess fixiert, geht der Blick nun auch Richtung Gegner. Besonders vor dem Friedrichshafener Block hat der 32-Jährige Respekt. "Der ist immer sehr präsent. Deshalb müssen wir das Spiel so ein bisschen auseinanderziehen", sagte der Nationalspieler.