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Nordrhein-WestfalenNRW plant verbindliche Berufsorientierungsstunde an Schulen

03.11.2026, 10:11 Uhr
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Schüler sollen ihre Stärken und Interessen früher erkennen. Neben einer festen Stunde plant NRW auch längere Praxisphasen in Unternehmen.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die berufliche Orientierung in den nordrhein-westfälischen Schulen soll gestärkt und passgenauer auf die Jugendlichen zugeschnitten werden. Dazu soll in den Jahrgängen 8, 9 und 10 eine verbindliche Wochenstunde zur Berufsorientierung eingeführt werden. Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Arbeitsagentur, Kommunen und Wohlfahrt in NRW haben sich auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, das auch vorsieht, die Praxisphasen in den Unternehmen um ein Drittel auszubauen.

Jugendliche sollen ihre Stärken früher erkennen

Es gehe darum, Schüler noch früher und gezielter dabei zu unterstützen, ihre Stärken und Interessen zu erkennen und die Schule mit einer klaren Vorstellung zu verlassen, wie es weitergehen kann, erklärte die Landesregierung. Dabei soll in den Schulen auch die Einführung eines digital unterstützten Instruments zur Kompetenzfeststellung und Förderung helfen.

Die Maßnahmen wurden im sogenannten Ausbildungskonsens verabredet. Dabei handelt es sich um ein Spitzengremium von Landesregierung, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kammern, Kommunen und Wohlfahrt, das sich regelmäßig über Arbeit, Ausbildung und Fachkräftesicherung berät.

Quelle: dpa

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