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Baden-WürttembergVorsicht auf Straßen: Über 500 Soldaten proben ABC-Einsatz

14.09.2026, 13:39 Uhr
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(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Die Bundeswehr übt die ABC-Abwehr. Denn sie will für den Ernstfall gewappnet sein. Was bedeutet die erhöhte Präsenz militärischer Fahrzeuge für Autofahrende?

Bruchsal (dpa/lsw) - Hunderte Soldaten sind in den kommenden Tagen in Baden-Württemberg unterwegs, um bei einer Großübung der Bundeswehr für den Ernstfall zu proben. Unter dem Titel "Badischer Sturm" sind Experten für ABC-Abwehr von Bruchsal aus durch ein Übungsgebiet unterwegs, das einen großen Teil Süddeutschlands zwischen Saarbrücken und Ulm umfasst. Die Strecken bewältigen sie zu Fuß, aber auch mit Fahrzeugen. Die Großübung dauert rund zwei Wochen und endet am 25. September.

Trainiert werde die Aufklärung von atomaren und chemischen Bedrohungen, die Identifikation von Gefahrstoffen und die Dekontamination von kontaminierten Personen und Material. Dabei werde auch mit internationalen Chemiekonzernen zusammengearbeitet, um auch für seltenere Szenarien und Gefahrlagen gewappnet zu sein. Beteiligt seien rund 550 Soldatinnen und Soldaten.

Achtung auf den Straßen

Die Kräfte bewegen sich laut Bundeswehr nicht ausschließlich innerhalb militärischer Liegenschaften wie etwa Kasernen, sondern nutzen bei der Übung auch öffentliche Straßen. "Mit einer erhöhten Präsenz militärischer Fahrzeuge auf den Straßen im Übungsraum ist zu rechnen", hieß es. Alle größeren Transporte und Übungen im öffentlichen Raum seien aber mit den örtlichen Behörden abgestimmt. Verkehrsteilnehmende sollten Abstand halten und beim Überholen nicht zwischen Fahrzeuge einer Kolonne fahren.

Quelle: dpa

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