DER TAG
11. September 2026
imageHeute mit Nilofar Breuer und Johanna Ohlau
Zum Archiv
22:32 Uhr

Das war Freitag, der 11. September 2026

Guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

seit Tagen wird schon deutlich, wie einschneidend die Erlebnisse vom 11. September 2001 waren, vor allem für die westliche Welt. Knapp 3000 Menschen kamen bei den verheerenden Terroranschlägen mit entführten Flugzeugen auf das World Trade Center in New York und weitere Ziele in den USA ums Leben. Wie ergreifend die Abschiedsanrufe von späteren Opfern waren, haben wir in diesem Video nochmal zusammengestellt.

Die Rückschau auf 9/11 wird uns sicherlich auch am Wochenende noch beschäftigen. Genauso der Umgang mit der AfD. Dazu und zu weiteren Themen habe ich noch folgende Lesetipps für Sie:

Zu "Nervensägen" erklärt: CDU-Arbeitnehmerflügel geht in wütendem Brief auf Abstand zu Merz

Branche kontert "Abzock"-Vorwurf: Ohne den Staat wäre Diesel in Deutschland billiger als in allen Nachbarländern

Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: Sechs Gründe, warum die Nordost-CDU so unfassbar schwach ist

Jung, männlich, radikal: Das sind die 39 neu gewählten AfD-Abgeordneten im Landtag von Sachsen-Anhalt

Damit verabschiede ich mich von Ihnen für diese Woche und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihre Johanna Ohlau

Das war Freitag, der 11. September 2026
22:17 Uhr

Verletzungsgefahr: Supermarkt ruft Bratwürste zurück

Plastikteilchen im Essen sind nicht nur unangenehm, sondern das könnte auch ein Risiko sein: Deshalb ruft der Supermarkt Lidl bundesweit verkaufte Bratwürste zurück. In den vom Unternehmen SB-Convenience gelieferten Produkten könnten rote Plastikfremdkörper enthalten sein, teilt Lidl mit. "Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren", hieß es. Betroffen sind die Produkte mit dem Namen "Metzgerfrisch Frische Grobe Bratwurst, 400g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 15.09.2026 und "Metzgerfrisch Frische Grobe Bratwurst XXL, 1600g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 13.09.2026 zurück. Die Wurstpackungen können in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons, teilte das Unternehmen mit.

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So sehen die betroffenen Bratwürste aus. (Foto: Lidl)
Verletzungsgefahr: Supermarkt ruft Bratwürste zurück
21:50 Uhr

Elch tappt im Wendland in Wildtierkamera - Jägerschaft hält Ort geheim

Die Elche sind los! Am Dienstag filmte ein Autofahrer einen Elch am Straßenrand im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Heute die nächste Meldung und zwar etwas weiter nördlich, im niedersächsischen Wendland: Dort ist ein junger Elchbulle am 8. September in eine Wildtierkamera getappt. Wo genau, das behält Kreisjägermeister Rüdiger Schulz für sich - der Elch soll keine Attraktion für Neugierige werden.

Elch tappt im Wendland in Wildtierkamera - Jägerschaft hält Ort geheim
21:10 Uhr

Auschwitz-Überlebende fordert AfD-Verbotsverfahren

Der Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die Debatte um ein Verbotsfahren neu entfacht. Die Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees, Eva Umlauf, hat sich für ein solches Verfahren ausgesprochen. In einem offenen Brief appelliert sie an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst von der CDU, sich für ein AfD-Verbotsverfahren einzusetzen. "Im Mai waren Sie zum ersten Mal in Auschwitz. An jenem Ort, an dem ich als kleines Mädchen beinahe ermordet worden wäre", schrieb Umlauf in einem offenen Brief an Wüst, aus dem die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitierte. "Stoßen Sie ein AfD-Verbotsverfahren an. Jetzt, bevor es zu spät ist", schrieb Umlauf. Sie habe verstanden, dass es aus seiner Sicht "zuerst eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern braucht, welche die Erkenntnisse zusammenträgt und bewertet". Wüst könne aber das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz im Oktober setzen - bei der Sachsen-Anhalt eigentlich den Vorsitz hätte. Das versucht der scheidende Landeschef Sven Schulze gerade zu verhindern.

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Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees (Foto: picture alliance/dpa)

"Was heute geschieht, weckt schlimmste Erinnerungen in mir", so Umlauf. Sie führte als Gründe ihrer Sorge die Pläne der AfD in Sachsen-Anhalt an, Flüchtlingskinder in Sonderklassen zu unterrichten und Kinder mit Behinderungen aus Regelklassen zu nehmen. Dies würde bedeuten, die Inklusion wieder abzuschaffen. Die Remigrationspläne der Partei bezeichnete sie als verfassungswidrig.

Auschwitz-Überlebende fordert AfD-Verbotsverfahren
20:32 Uhr

Tötungsversuch? Mann würgt Frau auf Parkplatz - Passanten greifen ein

Ein verstörendes Bild bot sich Passanten heute im Nordwesten Hamburgs: Auf einem Parkplatz im Stadtteil Lurup versuchte ein Mann offenbar, seine Partnerin zu erwürgen, auf offener Straße. Menschen in der Nähe hörten die verzweifelten Hilferufe der Frau, als der Mann sie zunächst schubste und schlug, wie die Polizei mitteilt. Die Passanten bewiesen große Courage, griffen ein und retteten der Frau so wahrscheinlich das Leben. Der 42 Jahre alte Mann wurde wegen versuchten Totschlags verhaftet. Die Mordkommission ermittelt.

Tötungsversuch? Mann würgt Frau auf Parkplatz - Passanten greifen ein
19:58 Uhr

Country-Ikone: Dieser US-Flughafen wird nach Dolly Parton benannt

Sie war nicht nur ein Country-Star. Dolly Parton war ein musikalisches Ausnahmetalent. Zu Ehren der am 25. August verstorbenen Künstlerin wird der wichtigste Flughafen in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee umbenannt. Die Flughafenbehörde von Nashville (MNAA) stimmte mit sechs zu null Stimmen für die Würdigung der mit 80 Jahren verstorbenen Sängerin durch die Umbenennung des Nashville International Airports. Der endgültige Name stehe noch nicht fest, erklärte die MNAA. Doch solle die Umbenennung dem Namen und Andenken an Dolly Parton gerecht werden. Nashville ist als die Heimat der Country-Musik weltberühmt.

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Dolly Parton prägte mit ihrer Musik Generationen.
Country-Ikone: Dieser US-Flughafen wird nach Dolly Parton benannt
19:15 Uhr

26 Kinder tot: Augenzeuge berichtet von Feuer in Schulen in DR Kongo

Bukavu ist in tiefer Trauer um die Kinder, die bei einem großen Feuer ums Leben kamen. In der Stadt in der Demokratischen Republik Kongo wurden gestern zwei Schulen ein Raub der Flammen, eine Massenpanik brach aus. Mit Wassereimern versuchten Augenzeugen notdürftig zu retten, was noch zu retten war. Doch auch umliegende Häuser brannten komplett nieder. Mindestens 26 Kinder sterben bei dem Feuer. Ein Augenzeuge schildert die Situation:

26 Kinder tot: Augenzeuge berichtet von Feuer in Schulen in DR Kongo
18:41 Uhr

Teenager treibt tagelang im Meer - und wird gerettet

Tagelang trieb ein 15-Jähriger auf einem Fischerboot im Beringmeer in Alaska. Doch der Teenager konnte - zwar stark unterkühlt, aber lebend - überraschend gerettet werden. Eine Flugzeugbesatzung der US-Küstenwache fand den Jugendlichen auf dem gekenterten Boot sitzend und funkte ein Schiff in der Nähe an. Zwei weitere Bootsinsassen Mitte 30 hätten jedoch nur noch tot geborgen werden können. Die Einsatzkräfte seien informiert worden, weil die Gruppe nicht wie geplant am Sonntag zurückgekehrt war. Laut der "New York Times" sind die beiden Toten ein Bruder und ein Cousin des Überlebenden.

Teenager treibt tagelang im Meer - und wird gerettet
17:54 Uhr

9/11: Trump spricht bei Gedenkfeier plötzlich über Iran-Krieg

Eine Bühne, die er nicht für sich nutzen kann, will Donald Trump wohl nicht haben - das legt zumindest ein Bericht der US-Zeitung "New York Times" nahe. Demnach beabsichtigte der US-Präsident - wie alle seine Vorgänger von George W. Bush über Barack Obama bis hin zu Joe Biden - an der 9/11-Gedenkfeier am Ground Zero in New York teilzunehmen. Da eine politische Rede - wie seit Jahren üblich - jedoch nicht willkommen war, soll Trump seinen Vize JD Vance geschickt und selbst zum Pentagon gereist sein. Sie ahnen es ... für eine Rede natürlich! Am Pult im Pentagon gedachte der Republikaner zu Anfang tatsächlich der knapp 3000 Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001, aber dann sprach er plötzlich über den Iran-Krieg und nutzte die Veranstaltung, um den Angriff zu rechtfertigen. "Wir werden niemals, niemals vergessen. Deshalb kämpfen wir heute. Wir haben keine Wahl. Es kann nur den Sieg geben", sagte der Republikaner in seiner Rede auf der Gedenkveranstaltung am Hauptsitz des Verteidigungsministeriums bei Washington. Trump ergänzte: "Wir würdigen die Soldaten, die gerade jetzt dafür sorgen, dass der weltweit führende Unterstützer des Terrors, die Islamische Republik Iran, niemals eine Atomwaffe besitzen wird." Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich selbst Kriegsminister nennt, hatte zuvor in seiner Rede auf der Gedenkfeier gesagt, man habe in den vergangenen sechs Monaten den weltweit bedeutendsten staatlichen Sponsor des Terrorismus in Schutt und Asche gelegt.

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Pietät ist nicht seins, Populismus dafür umso mehr: US-Präsident Donald Trump nutzte eine Gedenkveranstaltung für seine eigene politische Agenda. (Foto: picture alliance / abaca)
9/11: Trump spricht bei Gedenkfeier plötzlich über Iran-Krieg
17:28 Uhr

Rückschlag für Befürworter: Britisches Parlament stimmt gegen Sterbehilfe-Gesetz

Eine Sterbehilfe ist in Großbritannien wohl vorerst kein Thema mehr: Befürworter der Sterbehilfe haben bei einer Abstimmung im Parlament einen überraschenden Rückschlag erlitten. Die Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte gegen ein Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in England und Wales. Der Entwurf hätte die Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen für Erwachsene erlaubt, die todkrank sind und weniger als sechs Monate zu leben haben. Bislang gilt Beihilfe zum Suizid als Straftat in Großbritannien. Erst im vergangenen Jahr hatten die Abgeordneten noch für einen Gesetzesentwurf gestimmt, der es jedoch nicht durch das Oberhaus, das House of Lords, geschafft hatte. In britischen Medien wird damit gerechnet, dass ein solches Gesetz nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode zustande kommen wird. Die nächste Parlamentswahl ist regulär für 2029 angesetzt.

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Leben beziehungsweise leiden bis zuletzt - das gilt weiterhin in England und Wales. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Auch in Deutschland wird erbittert um eine Regelung gerungen. Die aktive Sterbehilfe ist strafbar. Erlaubt bzw. straffrei ist lediglich das Beenden lebenserhaltender Maßnahmen, wenn das dem Wunsch des Menschen entspricht, oder die Beihilfe zum Suizid, indem Medikamente bereitgestellt werden. Letzteres bleibt wie schon erwähnt in Großbritannien vorerst weiterhin eine Straftat.

Rückschlag für Befürworter: Britisches Parlament stimmt gegen Sterbehilfe-Gesetz
16:39 Uhr

Bei Hamburg: Passant entdeckt tote Frau in Fluss

Grausiger Fund nahe Hamburg: Ein Passant hat in Pinneberg eine tote Frau in einem Fluss entdeckt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Umständen aufgenommen. Inzwischen wurde die Frau identifiziert, jedoch macht die Polizei zum aktuellen Zeitpunkt keine weiteren Angaben.

Bei Hamburg: Passant entdeckt tote Frau in Fluss
16:09 Uhr

In Radarfalle gerast: Polizei fahndet mit Blitzerfoto nach Autodieb

Der Diebstahl verlief anders als geplant: Die Polizei in Brandenburg an der Havel sucht mit einem besonderen Fahndungsfoto nach einem Autodieb: Der Gesuchte hatte bereits im April dieses Jahres in Potsdam ein Auto entwendet - und fuhr kurz danach in eine Radarfalle. Das Ergebnis können Sie sich auf der Seite der Polizei ansehen. Der Mann wird verdächtigt, das Auto mittels Überwindung der sogenannten Keyless-Go-Funktionstechnologie gestohlen zu haben. Kurz darauf wurde er wenige Kilometer entfernt von einem stationären Blitzer erfasst.

In Radarfalle gerast: Polizei fahndet mit Blitzerfoto nach Autodieb
15:42 Uhr

Zwei Wochen nach König Harald - auch Prinzessin Astrid ist tot

Erst vor zwei Wochen ist Norwegens König Harald V. gestorben - nun ist seine Schwester, Prinzessin Astrid, ebenfalls tot. "Die Prinzessin starb heute, am Freitag, den 11. September, im Alter von 94 Jahren", erklärte der norwegische Königspalast. An der Trauerfeier für den 89-Jährigen hatte sie am Mittwoch im Rollstuhl sitzend noch teilgenommen. Im August war ihr, wie zuvor bereits ihrem Bruder, ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Mit Astrid starb das letzte der drei Kinder des norwegischen Königs Olav V., der von 1957 bis 1991 Staatsoberhaupt war. Durch den Tod von König Harald am 28. August wurde automatisch sein Sohn als Haakon VIII. neues norwegisches Staatsoberhaupt. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Prinzessin Astrid von Norwegen (Foto: IMAGO/ABACAPRESS)
Zwei Wochen nach König Harald - auch Prinzessin Astrid ist tot
15:04 Uhr

Doch keine Bombe: Feuerlöscher in Wald löst Einsatz aus

Verhängnisvolle Verwechslungsgefahr, aber am Ende alles halb so wild: Eine vermeintliche Bombe hat sich in Kaiserslautern als ganz ungefährlicher Feuerlöscher herausgestellt. Ein Radfahrer hatte die vermeintliche Bombe in einem Wald entdeckt und die Polizei alarmiert. Vor Ort nahmen Einsatzkräfte den möglichen Sprengkörper genauer unter die Lupe. Und stellten fest: Es war nur ein alter, stark verrosteter Feuerlöscher - die Entschärfung fiel damit auch weg ...

Doch keine Bombe: Feuerlöscher in Wald löst Einsatz aus
14:50 Uhr

Schichtwechsel

Meine liebe Kollegin Nilofar Breuer darf ins Wochenende entschwinden. Ich übernehme für Sie in "Der Tag" und halte Sie noch bis zum späten Abend auf dem Laufenden mit Nachrichten aus Deutschland und der Welt, aber auch etwas Unterhaltung und "Kuriositäten-Kabinett". Bleibt noch meine übliche Frage: Haben Sie Fragen, Hinweise oder Kritik? Schreiben Sie mir am besten per Mail: johanna.ohlau(at)ntv.de. Auf geht's!

Schichtwechsel
14:29 Uhr

"Widerliche Schmiererei": Wüst verurteilt Parolen gegen Landrat

In Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen haben Unbekannte das Kreishaus an mehreren Stellen mit dem Schriftzug "Ali raus" beschmiert und den Staatsschutz auf den Plan gerufen. Der mit der Schmähung gemeinte Landrat Ali Dogan sagte auf Instagram, dass er sich nicht einschüchtern lasse. Die Kreisverwaltung stellte sich hinter den SPD-Politiker. Auch Ministerpräsident Hendrik Wüst verurteilte die Tat und versicherte auf X, Dogan habe seine volle Solidarität. Wüst schrieb von einer "widerlichen Schmiererei" und erklärte, wer so etwas tue, wolle Menschen einschüchtern und ihnen absprechen, dazuzugehören. "So dürfen wir in unserem Land niemals miteinander umgehen."

Die Verwaltungsleitung und Mitarbeitende der Kreisverwaltung betonten, "rassistische oder ausgrenzende Äußerungen sowie persönliche Angriffe und Sachbeschädigungen verurteilen wir entschieden". Man stehe geschlossen hinter dem Landrat. "Wir stehen für ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander, in dem jeder Mensch unabhängig von Herkunft oder persönlichem Hintergrund respektiert wird."

"Widerliche Schmiererei": Wüst verurteilt Parolen gegen Landrat
13:42 Uhr

Rechtsextreme stellen Kirk-Statue mitten in New York auf

Zum ersten Todestag des rechten Aktivisten Charlie Kirk versammeln sich Anhänger auf dem Times Square in New York. In vorderster Reihe steht ein verurteilter Kapitol-Stürmer und Rechtsextremist. Er ruft zum Kampf auf. Der Schöpfer der Statue spricht derweil von Frieden und Liebe.

Rechtsextreme stellen Kirk-Statue mitten in New York auf
13:31 Uhr

Sieben mutmaßliche Hamas-Waffenbeschaffer in Berlin angeklagt

Die Bundesanwaltschaft erhebt in Berlin Anklage gegen sieben mutmaßliche Mitglieder der islamistischen Terrororganisation Hamas. Die Männer sollen an der Beschaffung von Waffen für einen Mordanschlag auf israelische oder jüdische Ziele in Deutschland oder Österreich beteiligt gewesen sein, wie die Karlsruher Behörde mitteilt.

Sieben mutmaßliche Hamas-Waffenbeschaffer in Berlin angeklagt
13:12 Uhr

Razzia im Südwesten - Ermittler nehmen mutmaßliche Mafiosi fest

Bei einer Razzia gegen Mitglieder der italienischen Mafiaorganisation Camorra in Baden-Württemberg, Italien, Spanien und der Schweiz haben Ermittler sechs Menschen festgenommen. Fünf von ihnen sitzen in Untersuchungshaft, wie das baden-württembergische Landeskriminalamt in Stuttgart mitteilte. Ihnen wird unter anderem Handel mit Drogen und Falschgeld im großen Stil vorgeworfen.

Ins Rollen kamen die Ermittlungen durch die Festnahme eines 47-Jährigen im November 2021 in Baden-Württemberg. Die italienischen Behörden warfen ihm vor, als Mitglied der Camorra Falschgeld beschafft zu haben. Außerdem soll er Geldwäsche betrieben und mit Drogen gehandelt haben.

Razzia im Südwesten - Ermittler nehmen mutmaßliche Mafiosi fest
12:37 Uhr

Fernbus fährt ohne Mutter weiter - Kind allein unterwegs

In einer solchen Situation möchte sich wohl kein Elternteil wiederfinden: In Niedersachsen ist ein Reisebus nach einer Pause ohne eine Frau losgefahren - deren achtjähriger Sohn war allerdings an Bord. Wie die Polizei in Cloppenburg nun mitteilte, hielt der Fernreisebus mit dem Ziel Kopenhagen in der Nacht zum Donnerstag auf einem Autohof bei Bakum. Die 29-Jährige aus Schweden meldete der Polizei dann, dass der Bus gerade ohne sie, aber mit ihrem Sohn weitergefahren sei.

Die 29-Jährige wurde einer Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Ahlhorn übergeben, die sie zum nächsten planmäßigen Halt des Busses in Bremen brachte. Beamte aus der Hansestadt stoppten daraufhin den Bus. Am Bremer Hauptbahnhof folgte dann nach rund einer Stunde Fahrt die Erleichterung: Mutter und Sohn wurden wieder vereint.

Fernbus fährt ohne Mutter weiter - Kind allein unterwegs
12:08 Uhr

Ehemalige EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot

Sie setzte sich für die EU ein und wollte Italiens erste Präsidentin werden. Jahrelang litt sie an Krebs, später musste sie wegen Atemproblemen behandelt werden. Jetzt ist Emma Bonino tot. Sie starb im Alter von 78 Jahren, wie ihre Partei Più Europa (Mehr Europa) mitteilte. Die Politikerin war von 1995 bis 1999 innerhalb der EU-Kommission für Verbraucherschutz zuständig. Später wurde Bonino in ihrem Heimatland Italien Europa-Ministerin und danach auch Außenministerin.

"Heute verlieren wir nicht nur unsere Vorsitzende, wir verlieren eine der klarsten, mutigsten und freiesten Persönlichkeiten in der politischen Geschichte unseres Landes und der freien Welt", erklärte die Partei in den sozialen Medien.

Ehemalige EU-Kommissarin Emma Bonino ist tot
11:33 Uhr

Wetter kippt am Sonntag: Regen und Gewitter ziehen auf

Kühle Morgen, fallendes Laub und eine außergewöhnlich frühe Weinlese - nach dem heißen, trockenen Sommer zeigt sich der Herbst früher als gewohnt. Am Sonntag wird es landesweit ungemütlich: Es ist mit kräftigem Regen zu rechnen - im Norden weht dazu ein starker Wind.  Dabei reichen die Temperaturen von 19 bis zu 27 Grad. Hier sehen Sie die Wettervorhersage im Video.

Wetter kippt am Sonntag: Regen und Gewitter ziehen auf
11:09 Uhr

Huthi-Miliz erobert Insel in wichtiger Meerenge

Die Meerenge Bab al-Mandab ist neben der Straße von Hormus eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten. Nun spitzt sich auch dort die Lage zu: Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach Angaben eines örtlichen Regierungsvertreters eine Insel in der Meerenge am Roten Meer eingenommen und kontrolliert damit nun die wichtige Schifffahrtsstraße. Boote mit bewaffneten Huthi-Kämpfern hätten die auch unter dem Namen Perim bekannte Insel Mayyun erreicht, erklärte ein Regierungsvertreter. Ein Augenzeuge berichtete, bewaffnete Männer würden "entlang der Küste von Bab al-Mandab Posten beziehen und mit Militärfahrzeugen umherfahren".

Huthi-Miliz erobert Insel in wichtiger Meerenge
10:33 Uhr

Betrunkener Autofahrer fährt mit nur drei Reifen

In Mainz ist ein betrunkener Autofahrer mit nur drei Reifen durch die Stadt gefahren. Eine Streife wurde durch laute Schleifgeräusche auf das Fahrzeug aufmerksam, wie die Polizei nun in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mitteilte. Weil der linke vordere Reifen fehlte, forderten die Beamten den 35-jährigen Fahrer zum Anhalten auf, was dieser zunächst ignorierte.

Nach kurzer Verfolgung beendete ein Metallpoller die Weiterfahrt des Mannes. Bei der Anzeigenaufnahme stellte die Polizisten fest, dass er nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und zudem alkoholisiert unterwegs war. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und das Fahrzeug abgeschleppt.

Betrunkener Autofahrer fährt mit nur drei Reifen
10:04 Uhr

Protestaktion in Polen - Züge kommen mit Absicht zu spät

In Deutschland würde eine solche Aktion vielleicht kaum auffallen. Im Nachbarland Polen, in dem die Züge in der Regel pünktlich fahren, hingegen schon: Dort haben Lokführer mit einer Bummelaktion für mehr Sicherheit auf der Schiene protestiert und landesweit Verspätungen im Bahnverkehr ausgelöst. Bereits am Morgen war jeder dritte Fernzug verspätet, wie die Nachrichtenagentur PAP nach Auswertung des Portals der polnischen Bahn PKP meldete. Insgesamt 14 Fernzüge fielen demnach aus. Im Gegenzug drohte die Bahn den Organisatoren mit rechtlichen Konsequenzen.

Die Lokführergewerkschaft hatte ihre Mitglieder dazu aufgerufen, am Freitag von Mitternacht bis 12 Uhr mittags ihre Züge mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde über jeden Bahnübergang fahren zu lassen. Anlass ist ein tragischer Unfall: Am Mittwoch war ein Intercity auf einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Betonmischer kollidiert. Eine Frau wurde getötet, zehn weitere Menschen verletzt.

Protestaktion in Polen - Züge kommen mit Absicht zu spät
09:30 Uhr

Jennifer Lawrence tritt Instagram bei - und droht mit Abschied

Jahrelang war Jennifer Lawrence in sozialen Medien nicht präsent. Nun hat die Oscar-Preisträgerin offiziell ein Profil bei Instagram - und droht direkt, die Social-Media-Plattform wieder zu verlassen. Die 36-Jährige postete ein Video, in dem sie sagt: "Also, ja, ich probier's einfach mal aus, und wenn irgendjemand irgendetwas Negatives sagt, höre ich auf. Sofort. Ohne Wenn und Aber."

Der neue Account der Schauspielerin mit dem Profilnamen jlaw hat bereits mehr als drei Millionen Follower. In den Kommentaren zu ihrem Video hießen sie viele Fans und andere Stars auf Instagram willkommen. "Sie ist hier!", jubelte "Emily in Paris"-Star Lily Collins, "Stranger Things"-Star Noah Schnapp schrieb: "Das ist der schönste Tag meines Lebens". Daneben mahnten viele Fans die anderen Instagram-Nutzer, nett zu Lawrence zu sein. "Leute. Versaut das bloß nicht", schrieb jemand. Bislang hatte die "Die Tribute von Panem"-Schauspielerin offenbar nur einen anonymen Account auf Instagram. Medien zitierten sie mit den Worten "Ich bin dort aktiv. Aber eher als Beobachterin: Ich schaue zu, ich sage nichts".

Jennifer Lawrence tritt Instagram bei - und droht mit Abschied
08:49 Uhr

Berliner Senat startet Initiative für Opfer des Hackerangriffs

Nach dem folgenschweren Hackerangriff auf Berlin hat der Senat eine Anlaufstelle für Betroffene eingerichtet. Auf der Webseite berlin.de können Bürger, die annehmen, von der illegalen Datenveröffentlichung betroffen zu sein, sich informieren und Kontakt aufnehmen, wie die Senatsverwaltung mitteilte.

"Mit der zentralen Anlaufstelle bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern in Berlin Unterstützung und gesicherte Informationen an", erklärte Berlins IT-Staatssekretär Florian Hauer. So werden auf der Seite neben mehreren Emailadressen auch Hintergründe zu dem Cyberangriff und Verhaltenshinweise veröffentlicht. Außerdem werden häufig gestellte Fragen beantwortet.

Berliner Senat startet Initiative für Opfer des Hackerangriffs
08:08 Uhr

Ergreifende Geste für gehörlosen Freund berührt Millionen

Für das Alex-Warren-Konzert im australischen Brisbane fehlen Gebärdensprachdolmetscher. Mikayla Booth lernt deshalb die Songs und übersetzt sie ihrem gehörlosen Partner Nyle McQuitty live. Ein Tiktok-Video der beiden berührt Millionen Menschen.

Ergreifende Geste für gehörlosen Freund berührt Millionen
07:32 Uhr

Musk droht Machern eines kritischen Dokumentarfilms

Tech-Milliardär Elon Musk hat den Machern eines kritischen Dokumentarfilms über ihn Klagen angedroht. In einem jetzt bekannt gewordenen Schreiben wirft Musk-Anwalt Alex Spiro dem Dokumentarfilmer Alex Gibney vor, Falschinformationen zu verbreiten und Musk zu diffamieren. Er droht Gibney und allen in dem Projekt involvierten Unternehmen - darunter Gibneys Produktionsfirma Jigsaw sowie HBO und Universal - deswegen rechtliche Schritte an.

"Musk" hatte am Dienstag beim Filmfestival von Venedig seine Premiere gefeiert und viel Beifall und gute Kritiken erhalten. Der vierstündige Dokumentarfilm zeichnet das Leben und die Karriere des reichsten Menschen der Welt nach, der unter anderem den Elektroautobauer Tesla und das Raumfahrtunternehmen SpaceX führt - und mit seiner Unterstützung für US-Präsident Donald Trump viel Kritik auf sich gezogen hat.

Musk droht Machern eines kritischen Dokumentarfilms
07:15 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen,

erinnern Sie sich noch daran, was Sie heute vor 25 Jahren gemacht haben? Bei vielen brannte sich ein, wie sie vom Terror des 11. September erfuhren und wo sie die ersten Bilder von den Flugzeugen sahen, die in die Zwillingstürme des World Trade Centers rasten. In den USA wird heute vielerorts der Opfer der Anschläge gedacht. US-Präsident Donald Trump wird nahe Washington bei einer Gedenkveranstaltung am Pentagon erwartet. In New York sollen Angehörige morgens am Ort des Anschlags auf das World Trade Center die Namen der Getöteten verlesen.

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Die Zwillingstürme des World Trade Centers am 11. September 2001. (Foto: REUTERS)

Diese Themen stehen heute außerdem auf der Agenda:

  • Rente und Raumfahrt zählen zu den zwei Themen, die zum Abschluss der Beratungen des Bundeshaushalts im Bundestag beraten werden. Auf der Tagesordnung stehen der Etat für Arbeit und Soziales sowie der Haushalt für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

  • Nur eine Woche vor dem Start der diesjährigen Ausgabe des Münchner Oktoberfestes geht es vor Gericht um die Zukunft der Wiesn. Das Bayerische Oberste Landesgericht verhandelt eine Klage mit Zündstoff zu den Vergaberegeln für Bierzelte.

  • Zum Abschluss seines Staatsbesuchs in Deutschland ist der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajid, in München.

  • In Berlin findet die Abschlusskonferenz der Expertenkommission Kinder- und Jugendmedienschutz mit Bildungsministerin Karin Prien statt.

  • Im UN-Menschenrechtsrat wird ein Sonderbericht über das Recht auf Entwicklung in Deutschland vorgestellt.

  • In Venedig werden die 83. Internationalen Filmfestspiele fortgesetzt.

  • Das DFB-Sportgericht verhandelt über den Einspruch von Elversberg-Trainer Vincent Wagner gegen seine Sperre.

  • Union Berlin will zum Auftakt des dritten Spieltages in der Fußball-Bundesliga den ersten Sieg einfahren. Gegner ist der Aufsteiger Schalke 04.

  • Alexander Zverev spielt bei den US Open um den Einzug ins Endspiel. Im Halbfinale spielt er gegen den Russen Karen Chatschanow.

  • Bei der Volleyball-EM der Männer in Rumänien trifft das deutsche Team in der Vorrunde auf Lettland.

Starten Sie gut in den Tag. Mein Name ist Nilofar Breuer und ich versorge Sie bis zum frühen Nachmittag mit Nachrichten aus aller Welt. Bei Fragen oder Hinweisen erreichen Sie mich via Mail an nilofarkathleen.breuer[at]ntv.de.

Das wird heute wichtig
07:01 Uhr

Augenzeugen filmen Tornado auf dem Mittelmeer

In der Region Ligurien im Nordwesten Italiens fallen teils 250 Liter Regen pro Quadratmeter, Flüsse treten über die Ufer. Augenzeugen filmen an der Küste sogar einen Tornado. Größere Schäden richten die Unwetter aber offenbar nicht an - auch weil die betroffenen Flüsse genug Raum für die Wassermassen haben. Ein spektakuläres Bild bietet sich zudem entlang der steilen Bergstraßen, wo sich etliche Wasserfälle bilden und der Regen ins Tal schießt. In den nächsten Tagen soll sich das Wetter deutlich beruhigen.

Augenzeugen filmen Tornado auf dem Mittelmeer
06:31 Uhr

Maduros Frau beantragt Haftentlassung wegen Herzproblemen

Der in den USA inhaftierten Ehefrau des entmachteten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro geht es nicht gut: Sie hat eine Haftentlassung aus medizinischen Gründen beantragt. Cilia Flores leide unter schweren Herzproblemen, erklärte ihr Anwalt Mark Donnelly in einem Gerichtsdokument. In dem Bundesgefängnis im New Yorker Stadtteil Brooklyn, wo die 69-Jährige ebenso inhaftiert ist wie ihr Ehemann, könne sie keine angemessene medizinische Behandlung erhalten. Flores fordert deswegen, in den Hausarrest entlassen zu werden, wie der Anwalt ausführt. Sie ist demnach bereit, sich 24 Stunden am Tag lang bewachen zu lassen und eine elektronische Fußfessel zu tragen.

Auf Befehl von US-Präsident Donald Trump hatten US-Soldaten den linksnationalistischen Präsidenten Maduro und seine Ehefrau am 3. Januar in der venezolanischen Hauptstadt Caracas festgenommen und nach New York gebracht. Dort soll dem Ehepaar wegen Vorwürfen des Drogenhandels der Prozess gemacht werden. Maduro und Flores weisen die Vorwürfe zurück.

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Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores wurden Anfang Januar nach Manhattan gebracht. (Foto: XNY/STAR MAX)
Maduros Frau beantragt Haftentlassung wegen Herzproblemen
05:55 Uhr

Schluss mit "Cash only": Läden sollen Karten akzeptieren

Geschäfte und Restaurants sollen künftig zusätzlich zum Bargeld auch digitale Zahlung mit Karte oder Handy akzeptieren müssen. "Cash only"-Schilder sollen damit der Vergangenheit angehören. Ein entsprechendes Vorhaben hat Finanzminister Lars Klingbeil auf den Weg gebracht. Die Eckpunkte werden gerade mit den anderen Ministerien abgestimmt.

"Wir wollen, dass Unternehmen überall dort, wo Waren und Dienstleistungen direkt vor Ort bezahlt werden, eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten", heißt es darin. Damit wird ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD umgesetzt. Die Pflicht soll für Handel, Gastronomie und Dienstleistungssektor gelten. Welches digitale Bezahlverfahren angeboten wird, soll Sache des Inhabers sein. Umsatzgrenzen oder Zusatzkosten soll es nicht geben.

Schluss mit "Cash only": Läden sollen Karten akzeptieren