Der Börsen-Tag
9. September 2026
imageHeute mit Thomas Badtke und Diana Dittmer
Zum Archiv
17:44 Uhr

Steigender Ölpreis zieht Dax in die Tiefe

Der deutsche Aktienmarkt ist zur Wochenmitte deutlich unter Druck geraten. Der Dax schloss bei 25.554 Punkten und damit um rund 1,7 Prozent tiefer. Nach einem stabilen Start oberhalb von 26.000 Punkten rutschte der Index ab dem späten Vormittag kontinuierlich ab. Der Euro-Stoxx 50 verlor 1,8 Prozent und schloss bei 6298 Punkten.

Auslöser für den Kursrutsch war die Eskalation im Nahen Osten. Die USA griffen fünf iranische Tanker in der Straße von Hormus an, woraufhin der Iran Gegenschläge ankündigte. Daraufhin sprang der Ölpreis über die Marke von 100 Dollar und die Renditen an den Anleihemärkten zogen mit. So notierten die zehnjährigen Bundesanleihen bei 3,40 Prozent und die zehnjährigen US-Papiere wieder bei über 4,80 Prozent. 

"Der steigende Ölpreis und hohe Anleiherenditen zerren am Dax", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "Der Kampf um die Marke von 26.000 Punkten gestaltet sich für den Dax zunehmend schwerer. Der Blick der Anleger bleibt auf die Ölpreise gerichtet, bei denen sich die 100-Dollar-Marke als der neuralgische Punkt herausstellt, an dem Investitionsentscheidungen getroffen werden. Notierungen unterhalb lösen vereinzelte Käufe am Aktienmarkt aus und Kurse oberhalb verderben den Appetit der Anleger auf die Risikopapiere fast vollständig."

Die steigenden Energiepreise und ihre Folgekosten drücken laut Lipkow zum einen auf das Konsumklima. Zum anderen rufen sie die Notenbanken mit Leitzinserhöhungen auf die Agenda. Beides seien keine Kaufargumente für Aktien - "auch, weil die hohen Anleiherenditen als echte Anlagealternative den Aktienkursen gegenüberstehen". Viele Vermögensverwalter liebäugelten bereits mit Umschichtungen und sorgen so für Mittelabflüsse aus den Aktienmärkten.

Zur Lage in Deutschland schreibt Lipkow: "Die aktuelle geopolitische Gemengelage aus steigenden Energiekosten und Störungen der Lieferketten verhindert eine Fortsetzung der Konjunkturerholung in Europa und speziell in Deutschland. Die Rohstoffabhängigkeit ist hoch und die Unternehmen haben mit fallenden Margen zu kämpfen, die mittelfristig kaum durch weiteren Personalabbau oder andere Kostensenkungsmaßnahmen aufzufangen sind."

Einen wichtigen Unterschied sieht er zu den USA: "Die Stimmung an der Wall Street ist deutlich positiver als an den europäischen Finanzmärkten. Der Arbeitsmarkt ist robuster und der Konsum zeigt nur geringe Abkühlungserscheinungen. Zudem sorgen die Aktienkurse der Halbleiter- und KI-Unternehmen für gute Laune und kompensieren so auch die steigenden Renditen an den Anleihemärkten."

Mit Blick auf die nächsten Tage bleibt die Geldpolitik entscheidend. Am Donnerstag entscheidet die Europäische Zentralbank. Eine Anhebung um 25 Basispunkte gilt als ausgemacht, im Fokus steht der Ausblick von Präsidentin Christine Lagarde.

Auf Unternehmensseite spiegelt sich das Bild in den Tops und Flops wider. Zu den größten Gewinnern im Dax zählten RWE mit einem Plus von 1,5 Prozent sowie SAP mit plus 0,5 Prozent. Zu den Flops zählten MTU Aero Engines und Heidelberg Materials mit minus 3,2 Prozent bzw. 3,3 Prozent Minus. Rheinmetall verloren knapp vier Prozent.

Das war der Börsen-Tag vom Mittwoch. Wir verabschieden uns und wünschen einen erholsamen Feierabend. Morgen geht es an dieser Stelle munter weiter. Wir würden uns freuen, wenn Sie wieder dabei wären!

Steigender Ölpreis zieht Dax in die Tiefe
16:51 Uhr

Google steckt Milliarden Euro in KI-Infrastruktur in Finnland

Der Google-Mutterkonzern Alphabet will in den kommenden zwei Jahren mindestens 13 Milliarden Euro in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) in Finnland investieren. Es handle sich um die größte Einzelinvestition des Unternehmens in Europa, teilte der US-Technologiekonzern mit. Die Investitionen in den Jahren 2027 und 2028 umfassen demnach Rechenzentren, Verbesserungen des Stromnetzes sowie Projekte für saubere Energie und Batterien. Diese sollen Dienste wie Gemini, die Google-Suche, Maps und YouTube unterstützen.

Finnland gilt wegen seines kühlen Klimas als attraktiver Standort für Rechenzentren, da so die Kühlung der Rechenzentren, die viel Wärme erzeugen, billiger wird. Unternehmen wie Microsoft und der TikTok-Eigentümer ByteDance wollen dort ihre Energiekosten senken und Klimaziele erreichen. Zudem verfügt das Land über große Mengen an kohlenstoffarmem Strom.

Der finnische Premierminister Petteri Orpo erklärte, die Entscheidung von Google sei "ein klares Zeugnis für unsere Stärken". Google zufolge wird die Investition während der Bauphase rund 3,6 Milliarden Dollar zum finnischen Bruttoinlandsprodukt beitragen und nach der Inbetriebnahme langfristig mehrere tausend Arbeitsplätze sichern.

Google steckt Milliarden Euro in KI-Infrastruktur in Finnland
16:12 Uhr

Börsen im Würgegriff von Ölpreisen und Zoll-Eskalation

Die Wall Street bleibt nach den Vortagesabgaben weiter im Rückwärtsgang. Angesichts des negativen Börsenumfelds mit Ölpreisrally und Zoll-Eskalation halten sich speziell die US-Börsen damit aber immer noch recht wacker. Im frühen Geschäft sinkt der Dow-Jones-Index um 0,6 Prozent auf 52.454 Punkte, S&P-500 und Nasdaq Composite büßen jeweils 0,3 Prozent ein. Die Ölpreise marschieren schier unaufhaltsam weiter nach oben - die europäische Sorte Brent hat die Marke von 100 Dollar pro Fass übersprungen. Die USA und der Iran überziehen sich weiter gegenseitig mit Militärschlägen. Die USA sollen fünf iranische Tanker in der Straße von Hormus zerstört haben.

"Steigende Energiepreise dämpfen die Risikobereitschaft", befindet Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Die Inflation steht derzeit im Fokus mit der Veröffentlichung von Preisdaten am Donnerstag und Freitag. Ein weiterer Hemmschuh ist der eskalierende Zollstreit zwischen den USA und Kanada. US-Präsident Donald Trump hat Dekrete unterzeichnet, um den Import vieler Milchprodukte, alkoholischer Getränke und Motorräder aus Kanada in drei Wochen zu unterbinden. Damit reagiert er auf kanadische Gegenzölle auf US-Importe, die zuvor in Kraft getreten sind. Trump änderte zudem den Umfang einiger bestehender Zölle auf kanadische Produkte. Die Auswirkungen auf betroffene Branchen könnten ruinös ausfallen, sollten sie tatsächlich in Kraft treten.

Die Ölpreisrally befeuert Inflationssorgen und treibt in der Folge die Kreditkosten in die Höhe. Am Anleihemarkt steigt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen leicht an auf 4,81 Prozent. Anleger warten gespannt auf Details zu den Rückkäufen des US-Finanzministeriums.

Börsen im Würgegriff von Ölpreisen und Zoll-Eskalation
15:59 Uhr

Mögliche Trennung von Saudi-Aramco treibt Dow-Aktie

Ein Medienbericht über einen möglichen Ausstieg aus einem milliardenschweren Joint Venture mit Saudi Aramco treibt die Aktie des US-Chemiekonzerns Dow an. Die Papiere legen 2,5 Prozent zu. Dow erwäge einen Ausstieg aus dem 20 Milliarden Dollar schweren Gemeinschaftsunternehmen Sadara Chemical, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Der Schritt sei Teil der Neuausrichtung des Portfolios angesichts eines anhaltenden Branchenabschwungs. Dem Bericht zufolge könnte Saudi Aramco die Beteiligung von Dow übernehmen. Es seien jedoch noch keine endgültigen Entscheidungen getroffen worden. Stellungnahmen der Unternehmen lagen zunächst nicht vor.

Mögliche Trennung von Saudi-Aramco treibt Dow-Aktie
15:27 Uhr

Warum niemand Deutschlands Gasspeicher befüllt

Die deutschen Gasspeicher sind aktuell nur etwa zur Hälfte befüllt - ungewöhnlich wenig für diese Jahreszeit. Warum die Gasrechnung dieses Jahr nicht aufgeht und einen teuren Winter nach sich ziehen könnte, erklärt ntv-Börsenreporterin Sabrina Marggraf.

Warum niemand Deutschlands Gasspeicher befüllt
15:01 Uhr

Hier greifen Anleger vor US-Börsenstart zu

Anleger wischen Sicherheitsbedenken beiseite und greifen nach dem Start eines neuen KI-Agenten bei Meta zu. Die Titel steigen vor US-Börsenstart um rund fünf Prozent, nachdem der Facebook-Mutterkonzern am Vortag seinen lange angekündigten KI-Assistenten "Muse" eingeführt hat, der im Auftrag von Nutzern E-Mails versenden, ein Auto verkaufen und Reisen buchen kann.

Meta hatte die Veröffentlichung nach eigenen Angaben im April verschoben, um den Dienst sicherer zu machen. Die weitreichenden Befugnisse und der Zugriff auf persönliche Daten erhöhen das Sicherheitsrisiko. Der Agent soll zunächst nur in den USA über eine eigene App und den Messenger-Dienst WhatsApp verfügbar sein. Eine Basisversion ist Firmenangaben zufolge kostenlos; für eine intensivere Nutzung werden Abonnements für 20 und 100 Dollar pro Monat angeboten.

Hier greifen Anleger vor US-Börsenstart zu
14:07 Uhr

Olaf Lies: Bundesregierung muss Zoll-Scheuklappen bei China und USA ablegen

Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies hat die Bundesregierung aufgefordert, die deutsche Automobilindustrie vor unfairem Wettbewerb aus China und den USA zu schützen. ""ch erwarte deshalb von der Bundesregierung, bei Zöllen und Local-Content-Regeln die Scheuklappen abzulegen", sagte der SPD-Politiker in einer Regierungserklärung in Hannover.

Deutschland und Europa stünden in einem industriepolitischen Wettbewerb. China fördere seine Schlüsselindustrien strategisch und schütze eigene Wertschöpfung. Die USA wiederum verbänden Förderung immer stärker mit der Anforderung einer lokalen Produktion. "Wer in Europa glaubt, wir könnten darauf allein mit offenen Märkten und guten Absichten antworten, der verkennt die neue Realität." 

Olaf Lies: Bundesregierung muss Zoll-Scheuklappen bei China und USA ablegen
14:01 Uhr

VW sucht Partner für den Indien-Boost - Skoda soll mit JSW paktieren

Volkswagen will sein Indien-Geschäft mit einem lokalen Schwergewicht ausbauen. Der Konzern prüft dafür eine strategische Partnerschaft mit dem indischen Mischkonzern JSW Group, wie aus einer unverbindlichen Vereinbarung hervorgeht.

Die Idee ist, komplementäre Stärken zusammenzubringen, wie es in einer Stellungnahme von JSW heißt. Skoda Auto Volkswagen India, die indische Tochter von Volkswagen, würde ihre Ingenieurs- und Produktkompetenz einbringen, während JSW unter anderem Fertigungskapazitäten und Umsetzungserfahrung beisteuern würde.

Die JSW Group baut ihre Autosparte derzeit massiv aus. In einem Joint Venture mit SAIC Motor aus China geht es seit 2019 um Produktion und Verkauf von Fahrzeugen der Marke MG in Indien. Eine weitere Partnerschaft mit Chery Automobile soll 2027 zur Einführung einer eigenständigen Elektro-Pkw-Marke führen, die JSW gehört.

Automobilhersteller versuchen derzeit verstärkt, den wachsenden indischen Markt zu erschließen und das Land als Fertigungsstandort für eine Exportproduktion zu nutzen. Renault gab etwa im vergangenen Jahr die Übernahme des 51-prozentigen Anteils von Nissan an Renault Nissan Automotive India Private bekannt und wurde damit zum alleinigen Eigentümer des indischen Joint Ventures. Stellantis prüft seit Anfang des Jahres eine vertiefte Partnerschaft mit Tata Motors.

Für Skoda ist Indien einer der wichtigsten Treiber der Internationalisierungsstrategie. Das Land entwickle sich schnell zu einem starken Markt und einem strategischen Knotenpunkt, um Potenziale in benachbarten Regionen zu erschließen. Skoda verzeichnete 2025 ein Inlandsvolumen, das im Jahresvergleich um 36 Prozent wuchs, und sucht nun nach weiteren Wachstumsmöglichkeiten in Indien.

VW sucht Partner für den Indien-Boost - Skoda soll mit JSW paktieren
13:16 Uhr

KI-Boom katapultiert Taiwans Exporte auf Rekordhoch

Taiwans Exporte sind im August dank der ungebrochen starken Nachfrage nach Produkten für Künstliche Intelligenz (KI) auf einen Rekordwert gestiegen. Die Ausfuhren wuchsen um 41,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 82,4 Milliarden Dollar, wie das Finanzministerium mitteilt.

Damit wurde der höchste jemals verzeichnete Monatswert erreicht. Das Ergebnis übertraf die Prognosen von Analysten deutlich, die mit 35,3 Prozent gerechnet hatten. Die Entwicklung vollzog sich trotz weltweiter Sorgen über Inflation, hohe Energiekosten und den anhaltenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran. Für Taiwans Exportwirtschaft war es der 34. monatliche Zuwachs in Folge.

Getragen wurde das Wachstum vor allem von der starken Nachfrage nach Technologieprodukten. Die Ausfuhren von elektronischen Bauteilen schossen um 58 Prozent in die Höhe, die von Informationsprodukten wie Computer um 41,8 Prozent. Die Exporte in die USA stiegen um 20,7 Prozent, die nach Europa um 34,8 und die nach China um 39,3 Prozent. Taiwanische Firmen wie der weltgrößte Chip-Auftragsfertiger TSMC sind zentrale Zulieferer für internationale Technologiekonzerne wie Nvidia und Apple. Auch die Importe nach Taiwan zogen mit einem Plus von 44,3 Prozent auf 60,1 Milliarden Dollar kräftig an und übertrafen ebenfalls die Erwartungen.

KI-Boom katapultiert Taiwans Exporte auf Rekordhoch
13:00 Uhr

Europäischer Gaspreis erreicht höchsten Stand seit Ende 2022

Der Preis für europäisches Erdgas hat angesichts der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten seinen Höhenflug fortgesetzt. Erstmals seit Ende 2022 stieg der richtungsweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 79,11 Euro je Megawattstunde (MWh). Zuletzt kostete er 78,64 Euro. Das waren 1,22 Prozent mehr als am Vortag.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran um die Kontrolle der Straße von Hormus ist zuletzt weiter eskaliert. Das US-Militär zerstörte nach eigenen Angaben als Vergeltung für Teherans Angriffe auf ein US-Kriegsschiff fünf iranische Rohöltanker und versenkte einen davon. Irans Revolutionsgarden reagierten nach eigenen Angaben mit "schweren Raketenangriffen" auf das mit den USA verbündete Königreich Jordanien. Laut der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra fing die Armee 20 ballistische Raketen ab.

Mit dem jüngsten Preissprung ist Erdgas im Großhandel teurer als zu Beginn des Iran-Kriegs, als die Notierung im März kurz über 70 Euro je MWh gestiegen war. Höher war der Preis zuletzt 2022, als er nach einem russischen Lieferstopp infolge des Ukraine-Kriegs zeitweise über 300 Euro gestiegen war.

Europäischer Gaspreis erreicht höchsten Stand seit Ende 2022
12:31 Uhr

Gold-Investoren blicken auf Inflationsdaten

Gold gibt nach. Eine Feinunze kostet 4346,86 Dollar und damit etwa 0,2 Prozent weniger. Die Veröffentlichung des US-Erzeugerpreisindex am Donnerstag und die Daten zum Verbraucherpreisindex am Freitag dürften den Ton für die Zinserhöhungserwartungen für die Sitzung der US-Notenbank am 15. und 16. September angeben, meint Tony Sage von Critical Metals. Eine hawkishe Interpretation der beiden Datenveröffentlichungen könnte die Anleiherenditen in die Höhe treiben und die Goldgewinne belasten, sagt er. Eine schwächere Inflation hingegen könnte dazu führen, dass die Wetten auf eine Zinserhöhung zurückgeschraubt werden: "Händler werden auch die Entwicklungen im Nahen Osten und die Ölpreise beobachten, die eine Risikoquelle bleiben." Ein Umfeld höherer Zinsen belastet in der Regel zinslose Anlagen wie Gold. 

Gold-Investoren blicken auf Inflationsdaten
11:59 Uhr

Spritpreise steigen weiter - ADAC sieht Erklärungsbedarf

Im Vergleich zur Vorwoche sind die Spritpreise im bundesweiten Durchschnitt deutlich teurer geworden. Wie die aktuelle wöchentliche Auswertung des ADAC zeigt, kostet Super E10 im bundesweiten Mittel 2,259 Euro je Liter und damit 7,6 Cent mehr als in der Vorwoche.

Bei Diesel fällt der Anstieg sogar noch größer aus, für einen Liter müssen Autofahrer fast neun Cent mehr bezahlen als noch vor einer Woche. Ein Liter Diesel kostet damit aktuell im bundesweiten Durchschnitt 2,321 Euro.

Der neuerliche Anstieg hängt mit dem ebenfalls gestiegenen Ölpreis zusammen, der derzeit am Spot-Markt knapp unter 100 US-Dollar pro Barrel Brent liegt. Nach Ansicht des ADAC rechtfertigen Ölpreis und Euro-Dollar-Wechselkurs das aktuelle Preisniveau an den Zapfsäulen jedoch nur teilweise. Besonders auffällig ist, dass Super E10 immer neue Höchststände erreicht, obwohl der Rohölpreis weit von früheren Höchstwerten entfernt ist. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist diese Entwicklung nur schwer nachvollziehbar. Aus Sicht des ADAC besteht daher insbesondere auf Raffinerie- und Großhandelsebene weiterer Erklärungsbedarf.

Spritpreise steigen weiter - ADAC sieht Erklärungsbedarf
11:47 Uhr

Zara-Mutter trotzt Konsumflaute 

Inditex ist trotz der Hitzewelle in Europa stark in die Herbstsaison gestartet. Die währungsbereinigten Umsätze legten im August um neun Prozent zu, wie die Nummer Eins vor H&M mitteilte. Die Herbst-/Winterkollektion komme bei den Kunden "sehr gut" an. Bereits im zweiten Quartal hatte der Fast-Fashion-Riese von Mai bis Juli einen Umsatz von elf Milliarden Euro erzielt. Dies gelang trotz hoher Energiepreise und einer mauen Konsumlaune.

Im ersten Halbjahr steigerte der Zara-Mutterkonzern den Bruttogewinn um 8,3 Prozent auf 11,6 Milliarden Euro, die Bruttomarge lag bei 58,7 Prozent.

Inditex versucht im Wettbewerb mit Shein, mit seiner günstigsten Marke Lefties preisbewusste Kunden anzulocken. Nach dem Markteintritt in Großbritannien sei im kommenden Jahr die Expansion nach Deutschland geplant.

Zara-Mutter trotzt Konsumflaute 
11:22 Uhr

Nivea-Hersteller schmiert ab

Aktien von Beiersdorf fallen nach einem negativen Analystenkommentar um bis zu 2,8 Prozent. Die Analysten der Deutschen Bank stuften die Titel des Nivea-Herstellers auf "Verkaufen" von "Halten" herab und begründeten dies mit einer schwachen Wettbewerbsposition des Konzerns. Beiersdorf stehe angesichts des Wachstums kleinerer Kosmetikmarken und der globalen Expansion chinesischer Wettbewerber unter Druck.

Nivea-Hersteller schmiert ab
10:56 Uhr

Lufthansa-Gruppe fliegt demnächst wieder nach Dubai

Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe nehmen ihre Verbindungen nach Dubai ab Ende Oktober schrittweise wieder auf. In der Spitze sollen künftig bis zu 36 wöchentliche Flüge in die Vereinigten Arabischen Emirate angeboten werden, teilt der Konzern mit. Den Anfang macht die Kernmarke Lufthansa am 25. Oktober mit fünf wöchentlichen Verbindungen von München. Einen Tag später folgt die Strecke ab Frankfurt. Auch die Töchter Swiss und Austrian Airlines nehmen ihre Flüge ab Zürich und Wien wieder auf. Eurowings fliegt das Emirat ab November von Berlin, Stuttgart und Köln/Bonn an.

Mit der Rückkehr nach Dubai baut der Lufthansa-Konzern sein Angebot im Nahen Osten wieder aus. Die Sicherheitslage in der Region werde weiterhin fortlaufend und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden bewertet, hieß es.

Lufthansa-Gruppe fliegt demnächst wieder nach Dubai
10:41 Uhr

Ölpreis über 100 Dollar: Dax rauscht in den Keller

Inflationssorgen verderben die Stimmung am deutschen Aktienmarkt. Der Dax verliert am Morgen bis zu 0,7 Prozent auf 25.837 Punkte. Die Nervosität der Anleger nehme angesichts anhaltender gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran und steigender Ölpreise zu, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Marktteilnehmer befürchten wegen der eskalierenden Angriffe im Nahen Osten eine Unterbrechung der Öllieferungen aus der Region. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich erstmals seit Juli wieder auf 100 Dollar.

"Die potenziellen Folgeeffekte steigender Energiepreise erhöhen einerseits die Risiken für die Konjunktur in Europa und den USA direkt und andererseits den Druck auf die Notenbanken, die Inflationsgefahren mit geldpolitischen Straffungen in Schach zu halten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. An den Finanzmärkten gilt es bereits als ausgemacht, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag den für die Geldpolitik maßgeblichen Einlagensatz um einen Viertelprozentpunkt auf 2,50 Prozent hochsetzen wird. Im Fokus der Investoren stehen Aussagen zur weiteren Zinspolitik sowie zur Inflationsbekämpfung.

Ölpreis über 100 Dollar: Dax rauscht in den Keller
10:13 Uhr

Gasmangel droht: Bei kaltem Winter "hilft nur beten"

Der Ölpreis hat die 100-Dollar-Marke geknackt, aber auch Strom und Gas sind in letzter Zeit deutlich teurer geworden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche versichert: Die Gasversorgung sei gesichert. Doch bei einem kalten Winter, drohe ein Preisschock, warnt ntv-Börsenreporter Frank Meyer.

Gasmangel droht: Bei kaltem Winter "hilft nur beten"
09:31 Uhr

Militärische Eskalation sorgt für Ölpreisanstieg

Am Rohstoffmarkt schürt die militärische Eskalation zwischen den USA, dem Iran und dessen Verbündeten massive Angebotssorgen. "Die jüngsten Entwicklungen bestärken uns in der Ansicht, dass wir von einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche noch weit entfernt sind", so die Analysten der Bank ING. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 1,5 Prozent auf 99,40 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 1,4 Prozent fester bei 94,35 Dollar.

Militärische Eskalation sorgt für Ölpreisanstieg
09:12 Uhr

Dax gibt nach

Der Dax startet schwächer in das Wochenmittegeschäft. Der deutsche Börsenleitindex, der sich an den vergangenen beiden Handelstagen um die 26.000er-Marke bewegt und gestern mit 26.008 Punkten geschlossen hatte, notiert aktuell im Bereich von 25.890 Zählern. Zum Teil schwache Vorgaben von der Wall Street und aus Asien sowie wieder steigende Ölpreise drücken die Stimmung. 

Dax gibt nach
08:58 Uhr

Streit mit Kanada: USA kündigen Einfuhrverbote an

m Zollstreit zwischen den USA und Kanada hat die Regierung in Washington Einfuhrverbote für bestimmte Produkte aus dem Nachbarland angekündigt. Einige Molkereiprodukte, alkoholische Getränke und Motorräder sollen ab dem 29. September nicht mehr in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen, wie aus Dekreten von US-Präsident Donald Trump hervorging. Es gehe dabei um einen Warenwert im einstelligen Milliarden-Dollar-Bereich, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter. Mit den neuen Maßnahmen erhöht Washington den Druck, um Ottawa in dem schwelenden Zollstreit zum Einlenken zu bewegen.

Wie aus Dokumenten des Weißen Hauses hervorgeht, geht es unter anderem um Motorräder und Mopeds sowie bestimmte Weine, Biere, Wodka und Schnäpse. Betroffen sind auch einige Molkereiprodukte wie etwa Molkenprotein, das beim Aufbau von Muskeln unterstützen kann. Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump zudem das Beschaffungswesen von US-Behörden angewiesen, künftig keine kanadischen Produkte mehr zu beziehen.

Streit mit Kanada: USA kündigen Einfuhrverbote an
08:42 Uhr

Auto1 braucht wieder neuen Finanzchef

Relevante Unternehmensnachrichten sind dünn gesät. Auto1 muss sich erneut auf die Suche nach einem neuen Finanzvorstand machen. Wie der MDax-Konzern mitteilte, ist Christian Wallentin von seiner Position als Finanzvorstand aus familiären Gründen zurückgetreten. Er ist erst seit Anfang des Jahres im Amt. Vorstandschef Christian Bertermann wird das Finanzressort zusätzlich übernehmen, bis ein Nachfolger gefunden ist. Der Aufsichtsrat befinde sich bei der Suche bereits in einem fortgeschrittenen Stadium.

Auto1 braucht wieder neuen Finanzchef
08:21 Uhr

Zunehmende Nervosität sorgt für Abgabedruck

Europas Börsen dürften mit Verlusten in den Handel starten. An der Gemengelage hat sich nichts geändert. Die USA und der Iran setzen die gegenseitigen Militärschläge fort. Die USA sollen 5 iranische Tanker in der Straße von Hormus zerstört haben, der Iran will darauf mit Gegenschlägen reagiert haben. Ein Ende der Eskalationsspirale zeichnet sich derzeit nicht ab. Entsprechend steigt der Ölpreis weiter.

"An der Börse hoffen zwar weiterhin alle auf ein schnelles Ende dieser erneuten Eskalation. Dennoch nimmt die Nervosität zu. Die Kaufbereitschaft für Risikoassets wie Aktien hat zuletzt deutlich nachgelassen. Die Stabilität der Aktienmärkte ist aktuell mehr auf geringe Gewinnmitnahmen zurückzuführen und weniger auf große Käufe", so Stratege Thomas Altmann von QC-Partners.

Derweil richten sich die Blicke auf die geldpolitische Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag. Eine Erhöhung um 25 Basispunkte gilt als ausgemacht, daher steht der Ausblick im Fokus. Heute halten EZB-Präsidentin Christine Lagarde sowie EZB-Ratsmitglied Thomas Nagel Reden. Wichtiger für die Finanzmärkte dürfte aber die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche werden, da sie von sehr viel größerer Unsicherheit geprägt ist. Wichtig werden die im Vorfeld anstehenden US-Preisdaten am Donnerstag und Freitag.

Zunehmende Nervosität sorgt für Abgabedruck
07:45 Uhr

Volle Gasspeicher - Warnung vor Preistreiberei

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat die Energieversorgung in Deutschland trotz im Vorjahresvergleich niedrigerer Gasspeicherfüllstände als gesichert bezeichnet. Die Speicher seien aktuell zu gut 54 Prozent gefüllt, sagte die CDU-Politikerin. Die Versorgung sei aber durch Lieferungen aus verschiedenen Quellen breit aufgestellt. Deutschland beziehe sein Gas zu 38 Prozent aus den Niederlanden und Belgien, zu 36 Prozent aus Norwegen und zu 18 Prozent als Flüssigerdgas (LNG).

Reiche zufolge ist die Regierung auf alle Eventualitäten vorbereitet. "Wir haben Vorkehrungen getroffen für jedes Szenario", sagte Reiche. "Wir haben die entsprechenden Instrumente vorbereitet." Der Staat dürfe aber nicht selbst die Preise in die Höhe treiben. Versorgungssicherheit sei ein fortlaufender Prozess und müsse jeden Tag neu organisiert werden: "Und das tun wir mit allen Akteuren im Markt."

Volle Gasspeicher - Warnung vor Preistreiberei
07:29 Uhr

EU genehmigt Millionen für Sanofi

Um die Versorgung mit Insulin zu sichern, darf Deutschland den Arzneimittelhersteller Sanofi mit 400 Millionen Euro unterstützen. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main könne damit für seine Nettokosten entschädigt werden, teilte die EU-Kommission mit. Sie prüft staatliche Beihilfen wie diese, um Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden.

Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH verpflichtet sich nach Angaben der Brüsseler Behörde im Gegenzug dazu, bis Ende 2032 eine neue Insulinfabrik an ihrem Standort im Frankfurter Stadtteil Höchst aufzubauen. Dort sollen demnach bis Ende 2042 jährlich mindestens 1,1 Tonnen Insulin hergestellt werden. Der Arzneimittelhersteller muss zudem eine Tonne pharmazeutischer Insulinwirkstoffe bevorraten und im Fall eines Engpasses bei der Insulinversorgung die europäischen Märkte bevorzugt versorgen.

EU genehmigt Millionen für Sanofi
07:11 Uhr

Kann Apple die Nische erweitern? 

Faltbare Smartphones sind bisher nach wie vor eine Nischen-Kategorie - obwohl unter anderem Samsung, Huawei und Google mit seinen Pixel-Telefonen solche Geräte seit Jahren anbieten. Die Marktforschungsfirma IDC prognostiziert, dass Apple trotz des späten Starts binnen zwölf Monaten die Führung in dem Marktsegment übernehmen wird.

2027 werde Apple bei faltbaren Smartphones 31 Prozent des Marktes nach Stückzahlen und 44 Prozent beim Umsatz halten, prognostiziert IDC. Aktuell sei dies Huawei. Vom chinesischen Konzern kommt demnach etwa jedes zweite verkaufte Auffalt-Smartphone - obwohl Huawei wegen US-Sanktionen keine Google-Dienste oder mit amerikanischer Beteiligung entwickelte Chips in seinen Geräten verwenden kann und damit weitgehend aus westlichen Märkten herausgedrängt wurde.

Kann Apple die Nische erweitern? 
06:53 Uhr

Tech-Rally beflügelt Asiens Börsen

Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich trotz der eskalierenden Lage im Nahen Osten robust. In Tokio legt der Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 65.495,23 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notiert 0,3 Prozent höher bei 4063,61 Zählern. Auch in China greifen die Anleger zu: Der Shanghai Composite gewinnt 0,3 Prozent auf 3953,13 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 0,3 Prozent auf 4571,03 Punkte.

In Japan verdrängte die Begeisterung für künstliche Intelligenz (KI) die Sorgen über den sich ausweitenden Krieg im Nahen Osten. Ein milliardenschwerer Glasfaser-Deal zwischen den US-Konzernen Verizon und Corning beflügelte heimische Kabelhersteller. "Halbleiter- und KI-bezogene Aktien entwickeln sich stark und leisten einen positiven Beitrag zum Nikkei", erklärt Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities. Zu den größten Gewinnern zähle Furukawa Electric mit einem Plus von 13,2 Prozent.

In China rücken derweil die Auswirkungen des Nahost-Konflikts auf die heimische Wirtschaft in den Fokus. Angriffe der Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien sowie US-Schläge gegen iranische Öltanker trieben die Energiekosten in die Höhe, was die Inflation im August anheizte. Die Erzeugerpreise stiegen um 3,8 Prozent, die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent.

Tech-Rally beflügelt Asiens Börsen
06:36 Uhr

Inflation in China zieht an

In China hat sich der Preisauftrieb im August beschleunigt. Hohe Energiepreise infolge von Lieferrisiken und Störungen des Seeverkehrs in Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt trieben sowohl die Erzeuger- als auch die Verbraucherpreise in die Höhe, wie das nationale Statistikamt mitteilte. Der Erzeugerpreisindex stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent. Im Juli hatte das Plus noch bei 3,5 Prozent gelegen. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von 3,6 Prozent gerechnet. Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise um 0,4 Prozent zu.

Die Verbraucherpreise stiegen im August um 0,8 Prozent zum Vorjahresmonat, nach einem Plus von 0,5 Prozent im Juli. Damit trafen sie genau die Erwartungen der Experten. Im Vergleich zum Vormonat zogen die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent an, während Analysten hier lediglich ein Plus von 0,3 Prozent erwartet hatten. Im Juli waren sie noch um 0,1 Prozent gefallen. Lebensmittel verbilligten sich im Jahresvergleich um 1,4 Prozent, während die Preise für andere Güter um 1,2 Prozent stiegen.

Inflation in China zieht an
06:16 Uhr

Euro rückt am Devisenmarkt in den Fokus

Im asiatischen Devisenhandel profitiert der Yen von Spekulationen auf baldige Zinserhöhungen der japanischen Notenbank. Der Dollar verliert 0,3 Prozent auf 153,55 Yen und legt leicht auf 6,7083 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückt er etwas auf 0,8093 Franken vor. Parallel dazu bleibt der Euro im Vorfeld der anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fast unverändert bei 1,1628 Dollar und zieht leicht auf 0,9410 Franken an.

Euro rückt am Devisenmarkt in den Fokus
05:59 Uhr

Es wird sehr hochpreisig …

Der Dax bewegt sich in dieser Handelswoche um die 26.000-Punkte-Marke herum. Mal notiert er drunter, mal drüber. Gestern stützten etwas nachgebende Renditen bei US-Staatsanleihen, sodass der deutsche Börsenleitindex am Ende mit einem Stand von 26.008 Zählern in den Feierabend gehen konnte. Zudem stabilisierten sich die Ölpreise – aber auf hohem Niveau und bei der Nordsee-Sorte Brent nur unweit der 100-Dollar-Marke.

Heute stehen zwei große Themen auf der Agenda. Zum einen stellt die Europäische Kommission einen Gesetzentwurf vor, um der Wohnungsnot in Touristenhochburgen entgegenzuwirken. Die geplanten Vorschriften zielen auf Plattformen für Kurzzeitvermietungen wie Airbnb ab, die in Städten wie Paris, Barcelona und Venedig bereits mit lokalen Einschränkungen konfrontiert sind. Der sogenannte "Affordable Housing Act", den Kommissionsvizepräsidentin Teresa Ribera präsentiert, soll EU-weit einheitliche Kriterien festlegen, ab wann Behörden wegen eines angespannten Wohnungsmarktes regulierend eingreifen dürfen. Der Entwurf muss in den kommenden Monaten noch mit den Mitgliedstaaten und dem EU-Parlament abgestimmt werden, bevor er in Kraft treten kann.

Zum anderen lädt Apple zu seiner alljährlichen Produktvorstellungsveranstaltung ein. Dabei wird der neue Konzernchef John Ternus voraussichtlich das erste faltbare iPhone präsentieren. Analysten versprechen sich von diesem kleinen, aber wachstumsstarken Markt für hochpreisige Smartphones steigende Gewinnmargen. Im vergangenen Jahr hatte Apple unter anderem das besonders dünne iPhone Air vorgestellt.

Die komplette Terminvorschau für diese Woche finden Sie hier.

Es wird sehr hochpreisig …