Kiew will ruhig Blut bewahrenMacron telefoniert lange mit PutinDie NATO befürchtet einen russischen Großangriff auf die Ukraine, doch die diplomatischen Drähte laufen trotzdem heiß. Nach einem ausführlichen Telefonat mit Kreml-Chef Putin lässt sich Frankreichs Präsident Macron von Kiew versichern, dass man nicht auf Provokationen reagieren werde. 20.02.2022
Minsk kündigt weitere Manöver anRussland zieht Truppen nicht aus Belarus abAm 10. Februar startet Russland gemeinsam mit dem Nachbarn ein großes Militärmanöver in Belarus. Das soll eigentlich im Laufe des Tages mit einem Truppenabzug enden, doch der Kreml macht einen Rückzieher. Somit bleiben Zehntausende russische Soldaten in der ukrainischen Grenzregion stationiert.20.02.2022
"Hat das Gegenteil erreicht"US-Außenminister rätselt über Putins MotiveUS-Außenminister Blinken zeigt sich fassungslos: Mit seiner Aggression habe Putin die NATO gestärkt und die Ukrainer verprellt. Alles, was der russische Präsident vorgeblich verhindern wolle, habe er herbeigeführt. Im Donbass meldet Kiew nach Gefechten mit Separatisten zwei tote Soldaten. 19.02.2022
Drohkulisse in der OstukraineWas Putin im Donbass erreichen willMit der Drohkulisse im Donbass will Russland die Ukraine zwingen, das Minsker Abkommen umzusetzen. Sich selbst hält Moskau den Ausstieg aus Minsk offen. Eine ernsthafte militärische Eskalation ist so wahrscheinlich wie seit 2015 nicht.19.02.2022Von Denis Trubetskoy, Kiew
Scholz telefoniert mit PutinVon der Leyen will weg von GazpromDie Hoffnung stirbt zuletzt. Die EU-Kommissionschefin setzt in der Ukraine-Krise auf zwei Telefonate: In den nächsten Tagen sollen Bundeskanzler Scholz und Frankreichs Präsident Macron mit Putin sprechen. "Wir tun alles", sagt von der Leyen und meint dabei auch, dass Europa sich unabhängig von Gazprom macht. 19.02.2022
Grundsatzrede in MünchenKamala Harris wirft Russland Lügen und Propaganda vorIn der Ukraine sei die Grundlage der europäischen Sicherheit unmittelbar bedroht, sagt US-Vizepräsidentin Harris auf der Sicherheitskonferenz in München. Sollte Russland die Ukraine angreifen, "werden die USA mit ihren Verbündeten einen signifikanten und nie dagewesenen wirtschaftlichen Preis verlangen".19.02.2022
Putin startet MilitärübungRussland testet atomwaffenfähige RaketenDer Kreml sendet ein unmissverständliches Zeichen: Während in München die Sicherheitskonferenz tagt, startet der russische Präsident Putin ein Manöver mit atomwaffenfähigen Raketen und angeblich einer Hyperschallrakete. Auch Belarus' Machthaber Lukaschenko darf dabei sein.19.02.2022
Münchner SicherheitskonferenzScholz: Ich weigere mich, Putin beim Wort zu nehmenAuf der Münchner Sicherheitskonferenz weist Bundeskanzler Scholz den russischen Anspruch auf die Ukraine kategorisch zurück. "Wenn wir in den Geschichtsbüchern lange genug zurückgehen, dann haben wir Grund für Kriege, die ein paar hundert Jahre dauern können und unseren ganzen Kontinent zerstören."19.02.2022Von Hubertus Volmer
Aus der Schmoll-EckeDie wahre Wahrheit über die WahrheitDie reale Welt ist böse. Deshalb haben wir den Sprachschutz vor dem Weltuntergang erfunden. Lasset uns nicht mehr Stiefvater, sondern Bonusvater sagen, nicht mehr Krieg, sondern vom K-Wort reden. Nie wieder K-Wort! 19.02.2022Eine Kolumne von Thomas Schmoll
Hauptstadt Kiew als ZielBiden: Putin hat Angriff auf Ukraine beschlossenSeit Wochen warnen die USA vor einem drohenden Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine. Nun wird Präsident Biden konkret. Der US-Präsident behauptet, dass im Kreml die Würfel für einen Angriff gefallen sind. Dabei befürchtet er auch einen Vorstoß auf die Hauptstadt Kiew. 18.02.2022