Mehrtägige Anhörung vor IGHBundesregierung stellt sich Vorwurf der Beihilfe zum Genozid in GazaUnter anderem durch Waffenlieferungen an Israel habe sich die Bundesregierung mitschuldig an dem "Genozid" an den Palästinensern im Gazastreifen gemacht, sagt Nicaragua. Der mittelamerikanische Staat zieht gegen Deutschland vor den Internationalen Gerichtshof. In Den Haag beginnt heute ein viertägiges Verfahren. 07.09.2026
Nach Ehren für KriegsverbrecherEU-Kommissarin sagt Serbien-Reise wegen "Verherrlichung" Mladics abMit militärischen Ehren wird der Leichnam des bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Mladic in Belgrad empfangen. Das geht der EU-Erweiterungskommissarin Kos zu weit. Sie ändert kurzfristig ihre Reisepläne und mahnt das Land mit Blick auf den angestrebten EU-Beitritt.04.09.2026
"Schlächter von Srebrenica"Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladić ist totRatko Mladić wird 2017 in Den Haag wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnienkrieges zu lebenslanger Haft verurteilt. Dort stirbt er nun.27.08.2026
Irakisches Ehepaar in MünchenLange Haftstrafen für Versklavung jesidischer MädchenEin Iraker radikalisiert sich in einer Münchner Moschee und reist zurück in seine Heimat. Gemeinsam mit seiner Frau kauft er zwei Kinder und missbraucht diese aufs Schwerste. In Deutschland müssen die Täter nun ins Gefängnis.13.07.2026
"Mit der heißen Nadel"Die Linken werfen Israel nun doch einen "Völkermord" vorSeit Jahren zerlegt sich die Linkspartei beim Thema Nahost. Auf dem Parteitag in Potsdam soll dieser Streit mit einem großen Kompromiss abgeräumt werden. Doch dem Palästina-Flügel dürfte der Beschluss nicht reichen.20.06.2026Von Hubertus Volmer, Potsdam
Kabuga 2020 in Paris gefasstGeldgeber des Genozids in Ruanda in Haft gestorbenWährend er in Den Haag im Gefängnis saß, ist der ruandische Geschäftsmann Kabuga gestorben. Der 90-Jährige soll für den Genozid an 800.000 Menschen 1994 verantwortlich sein und wurde 2020 nach Jahren der Flucht in Paris festgenommen. 16.05.2026
Vor Internationalem GerichtshofDeutschland verzichtet auf Intervention bei Genozid-Verfahren gegen IsraelDie Ampel-Koalition will Israel vor dem Internationalen Gerichtshof gegen den Vorwurf des Völkermords verteidigen. Doch die aktuelle Bundesregierung tritt nun von diesem Vorhaben zurück. Grund soll eine Klage Nicaraguas gegen Deutschland vor dem IGH sein.18.03.2026
Mitarbeiter unterstützen TuttleZukunft der Berlinale-Chefin bleibt nach Genozid-Vorwurf eines Preisträgers offenBei der Berlinale wirft ein Regisseur der Bundesregierung vor, Partner "des Völkermords im Gazastreifen" zu sein. Aus der Politik kommen empörte Reaktionen, sogar die Absetzung der Intendantin steht im Raum. Entschieden ist nichts - jetzt bekommt Tuttle nicht nur von Beschäftigten des Festivals Unterstützung. 26.02.2026
"Israel-Hass" bei FilmfestivalBerlinale-Chefin soll nach propalästinensischer Aktion abgelöst werdenDie propalästinensische Rede des Regisseur Abdallah Alkhatib bei der Preisverleihung der Berlinale löst einen Sturm der Empörung aus. Nun muss die Festival-Chefin Tricia Tuttle laut einem Bericht dafür die Konsequenzen tragen. 25.02.2026
Vorwurf des VölkermordsMinister Schneider verlässt Berlinale-Saal bei propalästinensischer Rede"Chronicles From the Siege" gewinnt bei der Berlinale als bestes Spielfilmdebüt. Der ausgezeichnete Filmemacher nutzt die Bühne für eine propalästinensische Rede, in der er Deutschland scharf angreift. Der anwesende Umweltminister verlässt sofort den Festsaal. 22.02.2026
Berlin Tag & MachtErst Gaza, dann der Abspann: Die Berlinale wird zum GesinnungstribunalRedet auf der Berlinale eigentlich noch jemand über Filme? Schafft Kunst Diskursräume oder bildet sie nur noch Tribunale? Warum stilisieren wir Schauspieler zu Welterklärern? Natürlich nicht alle. Nur die, deren Meinung die "richtige" ist - was im Fall von Gaza ja sehr simpel ist, wie man weiß. Oder?19.02.2026Eine Kolumne von Marie von den Benken