Der Kriegstag im ÜberblickSchicksal von Asowstal-Gefangenen unklar - Macron verspricht Ukraine mehr WaffenSie verteidigten die letzte Bastion von Mariupol. Nun liegt das Schicksal von mehr als 260 Asowstal-Kämpfern in russischen Händen. Ihnen könnte sogar die Todesstrafe drohen. Russland spricht von mehr als 470 getöteten ukrainischen Kämpfern in den letzten 24 Stunden. Finnland und Schweden wollen zusammen die NATO-Mitgliedschaft beantragen und Macron sichert Selenskyj mehr Waffen zu.17.05.2022
Angespanntes Verhältnis zu KiewMacron will Waffenlieferungen ausweitenDas Verhältnis zwischen den Präsidenten Macron und Selenskyj ist angespannt. Zuletzt hatte der Franzose einem EU-Beitritt der Ukraine faktisch eine Abfuhr erteilt. Zudem hielt er lange regelmäßigen Kontakt zum Kremlchef. Nun will er Kiew schneller und größere Waffen liefern.17.05.2022
Kiew hofft auf GefangenentauschAsowstal-Kämpfer müssen Folter und Tod fürchtenMehr als 200 Soldaten aus dem belagerten Stahlwerk sollen in den russisch besetzten Ort Oleniwka gebracht worden sein. Ihnen drohen Folter und vielleicht sogar die Todesstrafe. Scharfmacher in Moskau hetzen gegen die Asow-Kämpfer, sie seien die vom Kreml gejagten "Nazis". 17.05.2022
Carlo Masala im Interview"Den Russen droht eine katastrophale Niederlage"Ukrainische Soldaten dringen bis zur russischen Grenze vor, russische Truppen werden beim Überqueren eines Flusses vernichtet und der Vormarsch im Donbass stockt. Erleben wir gerade die Kriegswende? Ist die Ukraine schon auf der Siegerstraße? Der Sicherheitsexperte Professor Carlo Masala gibt Antworten. 17.05.2022
"Matador" und MinenUkraine erhält deutsche Panzerabwehrwaffen Kiew hat eine Zusage der Bundesregierung für Flugabwehrpanzer, Mörser und Panzerhaubitzen. Bundeskanzler Scholz rechnet mit einer "zügigen" Lieferung. In der Ukraine angekommen sind einem Bericht zufolge eine Reihe anderer Waffen.17.05.2022
Moskau meldet 265 GefangeneDuma-Chef lehnt Austausch von Asow-Kämpfern abKiew will die gefangengenommenen Soldaten aus dem Stahlwerk in Mariupol freitauschen. Ob es dazu kommt, ist jedoch fraglich. Das russische Parlament erwägt, Kämpfer des Asow-Regiments von einem Austausch auszunehmen. Einige Angehörige dieses Regiments harrten oder harren in dem Stahlwerk aus.17.05.2022
"Die ganze Welt ist gegen uns"Russischer Militärexperte äußert sich im Staats-TV pessimistischKaum zu glauben: Der russische Militärexperte Michail Chodarenok beschönigt im Staatsfernsehen nicht die Lage in der Ukraine, vielmehr klingt er erstaunlich negativ: Der Gegner werde mithilfe des Westens immer stärker, die eigene Armee könne nicht mithalten, die ganze Welt sei gegen Russland, sagt er.17.05.2022
Militärisches "Tagesgeschäft"Putins Einmischung soll Misserfolge befeuernBritische Medien berichten unter Bezug auf Geheimdienstquellen, dass der russische Präsident Wladimir Putin persönlich die Bewegungen einzelner Verbände seiner Armee dirigiert. Das ist äußerst ungewöhnlich - und offenbar wenig hilfreich.17.05.2022
Letzter Platz für Malik HarrisIst Deutschlands Ansehen schuld am ESC-Debakel?Malik Harris landet beim ESC 2022 auf dem letzten Platz. Viele Zuschauer sind schockiert. Der ntv-Podcast "Ditt & Datt & Dittrich" lässt das Musikspektakel Revue passieren und fragt: Hat die Entscheidung etwas mit dem Ansehen Deutschlands in der Welt zu tun?17.05.2022Von Verena Maria Dittrich
Viele Schwerverletzte264 Soldaten aus Asow-Stahlwerk begeben sich in KriegsgefangenschaftNicht nur die verletzten Kämpfer, sondern auch 211 weitere ukrainische Soldaten verlassen nach wochenlanger Blockade das Asow-Stahlwerk in Mariupol. Doch frei sind sie damit nicht. Die Soldaten werden in eine von Russen besetzte Ortschaft gebracht. 17.05.2022