"Waffenstillstand jetzt!"Dieser Brief ist eine schreiende UnverschämtheitIn einem offenen Brief fordern Experten und andere Personen des öffentlichen Lebens einen Waffenstillstand in der Ukraine. Sie blenden aus, dass Russland derzeit kein Interesse an Verhandlungen hat. Vor allem aber ignorieren sie das eigentliche Ziel des russischen Kriegs.30.06.2022Ein Kommentar von Hubertus Volmer
"Geste des guten Willens"?Russen ziehen sich von Schlangeninsel zurückSeit Monaten ist die Schlangeninsel zwischen Ukrainern und Russen heftig umkämpft. Nun ziehen sich die russischen Truppen zurück - angeblich, um den Export von Getreide nicht zu behindern. Kiew frohlockt und lobt die eigenen Streitkräfte. Diese hätten einen "großartigen Job" gemacht.30.06.2022
Strack-Zimmermann im "Frühstart"FDP befürwortet Lieferung weiterer "Marder"-PanzerDie NATO stockt ihre Eingreiftruppe massiv auf, auch Deutschland will 15.000 Soldatinnen und Soldaten beisteuern. FDP-Politikerin Strack-Zimmermann sieht die Bundeswehr deshalb vor einer großen Herausforderung. Ihre Partei befürwortet derweil weitere Waffenlieferungen.30.06.2022
Drei Szenarien für den KriegUS-Geheimdienst: "Das Bild bleibt ziemlich düster"Was plant Russlands Präsident Putin? Laut dem US-Geheimdienst zielt er offenbar nicht nur auf den Donbass. Nach wie vor wolle er wohl den größten Teil der Ukraine einnehmen, sagt US-Geheimdienstkoordinatorin Haines. Wobei er vermutlich verstärkt auf asymmetrische Kriegsführung zurückgreifen werde.30.06.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickArtillerie setzt ukrainischer Armee zu - Putin: Alles läuft nach PlanNoch immer habe die Ukraine den russischen Angriffen im Osten des Landes zu wenig entgegenzusetzen, beklagt Präsident Selenskyj. Russland beschieße vornehmlich zivile Ziele, etwa in der Stadt Mikolajiw. Russlands Präsident Putin zeigt sich dagegen zufrieden mit dem Verlauf der "Spezialoperation".30.06.2022
Luftangriff in MariupolAmnesty: Theater-Bombardierung war KriegsverbrechenAm 16. März bombardieren russische Truppen das Theater der belagerten Hafenstadt Mariupol. Wie viele Menschen zu diesem Zeitpunkt in dem Gebäude sind, ist unklar, Behörden gehen von mehreren Hundert aus. Amnesty International untersucht den Angriff und kommt zu einem eindeutigen Schluss. 30.06.2022
Appell an den WestenProminente fordern "diplomatische Großoffensive"Erneut fordern deutsche Prominente, Publizisten und Wissenschaftler mehr Bemühungen des Westens, um eine Verhandlungslösung zwischen Russland und der Ukraine zu finden. Je länger der Krieg andauere, desto unklarer werde, welches Ziel mit Sanktionen und Waffenlieferungen verbunden sei.29.06.2022
Der Kriegstag im ÜberblickRussland konzentriert Angriffe bei Lyssytschansk - Schweden und Finnland auf dem Weg in die NATORussland treibt die Einkesselung von Lyssytschansk voran und tötet angeblich viele ukrainische Soldaten. Einige andere kommen bei einem großen Gefangenenaustausch frei, darunter Asow-Kämpfer. Die NATO startet offiziell das Aufnahmeverfahren von Finnland und Schweden.29.06.2022
Prorussische SeparatistengebieteSyrien erkennt Luhansk und Donezk als Staaten an Kurz vor der russischen Invasion erkennt Kremlchef Putin die ostukrainischen Separatistengebiete als souveräne Staaten an. Nun folgt Syrien als erstes Land dem Beispiel Moskaus. Diplomatische Beziehungen zu den "Volksrepubliken" sollen bald aufgenommen werden, heißt es aus Damaskus. 29.06.2022
Freiwillige in der UkraineBrutalität des Krieges schockt ausländische KämpferHunderte Menschen aus Ländern wie Georgien, Großbritannien und Kanada haben sich seit Kriegsbeginn als freiwillige Kämpfer in der Ukraine gemeldet. Doch viele halten keinen längeren Einsatz aus. Sie seien von der "Brutalität der Kriegsführung" überrascht, heißt es.29.06.2022