Keine Grundlage für AbschiebungTunesien will Sami A. nicht ausliefernEs ist fraglich, ob der abgeschobene Sami A. nach Deutschland zurückkommt. Die tunesische Justiz will ihn nicht zurückschicken, denn ihm drohe im Heimatland eine Anklage wegen Terrorismus. Tunesien werde ihn nicht foltern und fair behandeln. 24.07.2018
Gefährder will zurückSami A. nennt Abschiebung "Entführung"Nach seiner Abschiebung befindet sich Sami A. in tunesischem Gewahrsam. Über seinen Anwalt meldet sich der mutmaßliche einstige Leibwächter Bin Ladens zu Wort. Er möchte nach Deutschland zurück.17.07.2018
"Nach Recht und Gesetz"Laschet verteidigt Abschiebung von Sami A.Die Abschiebung des Gefährders Sami A. sorgt weiter für Diskussionen. NRW-Ministerpräsident Laschet rechtfertigt nun die entsprechende Entscheidung der Behörden. Man könne froh sein, dass A. nicht mehr in Deutschland sei, sagt er.16.07.2018
In Tunesien in U-HaftRückkehr von Sami A. ist ungewissDer mutmaßliche Ex-Leibwächter von Osama bin Laden wird trotz gerichtlichen Verbots abgeschoben. Eigentlich muss er jetzt nach Deutschland zurückgeholt werden. Doch Tunesien hat offenbar kein Interesse an seiner Rückführung.14.07.2018
"Kein Schlussstrich"Bundesanwaltschaft ermittelt weiter zum NSUDas Urteil im Prozess gegen Beate Zschäpe ist gefallen. Etliche Fragen, etwa zu Unterstützern des NSU, bleiben aber offen. Das weiß auch Generalbundesanwalt Frank. Nach seinen Angaben wird weiter zu der Terrorgruppe ermittelt.11.07.2018
Höchststrafe im NSU-ProzessZschäpe steht vor dem NichtsBeate Zschäpe verfolgt in den Jahren des NSU-Prozesses eine klare Strategie: schweigen und verharmlosen. Das Gericht überzeugt sie damit nicht, nun steht sie vor Jahren der Haft, ohne soziale Bindungen.11.07.2018Von Solveig Bach
Urteile im NSU-Prozess"Es bleiben schmerzliche Lücken"Eine opportunistische Person, die sich der jeweiligen Situation anpasst: So beschreibt Tanjev Schultz die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe. Der frühere SZ-Journalist hat das Verfahren fünf Jahre lang beobachtet und ist vom Urteil nicht überrascht.11.07.2018
Andrang vor Münchner GerichtViele Zuschauer wollen NSU-Urteile hörenDer NSU-Prozess ist nach fünf Jahren und mehr als 430 Prozesstagen so gut wie abgeschlossen. Heute werden die Urteile gesprochen. Schon seit dem Morgen warten zahlreiche Besucher darauf, im Gerichtssaal dabei sein zu können.11.07.2018
Terrorbekämpfung und MobilitätNato und EU bauen Zusammenarbeit ausDie Krise im Nahen Osten und die als aggressiv wahrgenommene Politik Russlands erfordern aus Sicht von EU und Nato einen stärkeren Zusammenhalt. Eine gemeinsame Erklärung soll das untermauern. Doch die Spannungen zu den USA halten weiter an. 10.07.2018
Nach Doppelanschlag in TeheranAcht IS-Mitglieder im Iran hingerichtetBei Angriffen auf das iranische Parlament und ein Mausoleum sterben in Teheran 18 Menschen. Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat reklamieren die Taten für sich. Ein Jahr später richten die Behörden acht involvierte Dschihadisten hin.07.07.2018