Güstrower Gericht entscheidetGefährder werden abgeschobenAuf Antrag des Innenministeriums werden zwei Terrorverdächtige abgeschoben. Die zwei bosnischen Brüder sowie ein Deutscher wurden bei einem Antiterroreinsatz in Güstrow gefasst. Zunächst hatten Gerichte in Rostock und Güstrow die Freilassung veranlasst.09.08.2017
Fahrer weiter flüchtigAuto rast in Pariser Vorort in SoldatengruppeIm Pariser Vorort Levallois-Perret fährt ein Auto in eine Gruppe Soldaten. Die Polizei berichtet von sechs Verletzten, darunter drei "schwerer Verletzte". Der Fahrer des Wagens ist auf der Flucht. Innenminister Gérard Collomb spricht von einer "absichtlichen Tat".09.08.2017
Ausreiseversuch als StraftatBGH bestraft geplante TerrorausbildungEin Münchner versucht zweimal vergeblich nach Syrien zu reisen, um dort für einen islamischen Gottesstaat zu kämpfen. Der Bundesgerichtshof sieht schon darin ein Verbrechen. Die Richter sprechen von der "Vorbereitung zur Vorbereitung" einer Gewalttat.08.08.2017
Asyl-Odyssee durch halb EuropaAhmad A. stellte Anträge in vier EU-StaatenWer er in Deutschland einen Asylantrag stellt, muss sich einer Anhörung stellen: Auch Ahmad A., der spätere Messerangreifer von Barmbek, tat dies 2015. Die Protokollakten zeichnen noch nicht das Bild eines Islamisten. Aber sie offenbaren Lücken im EU-Asylsystem.04.08.2017
Zwei Verdächtige angeklagtIS-Kommandeur befahl Anschlag auf FliegerEin wichtiges IS-Mitglied gab offenbar die Anordnung für einen Anschlag auf ein Flugzeug in Australien. Ziel war eine Maschine von Etihad Airways, berichten die Ermittler nun. Als der Plan scheiterte, bereiteten IS-Anhänger ein Gift-Attentat vor.04.08.2017
Terrorliste des IS entdecktInterpol sucht deutschen DschihadistenMossul im Irak galt lange Zeit als letzte Festung des IS. Anti-Terror-Einheiten finden in der Stadt eine Liste mit den Namen etlicher potenzieller Selbstmordattentäter. Darauf sollen auch sechs Europäer stehen - einer von ihnen stammt aus Nordrhein-Westfalen.03.08.2017
Gericht stoppt AbschiebungRussischer Gefährder bleibt in BremenEnde Juli bestätigt das Bundesverfassungsgericht, dass Gefährder abgeschoben werden dürfen. Das gilt eigentlich auch für einen jungen Russen - er legt jedoch gegen den Beschluss erfolgreich Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ein.02.08.2017
De Maizière weist Kritik zurückBerliner Bahnhof testet GesichtserkennungNeue Technik soll bei der Terrorabwehr helfen: Am Berliner Bahnhof Südkreuz startet ein Test mit Freiwilligen, bei dem Computer automatisch Gesichter von Fahrgästen erkennen sollen. Datenschützer schlagen bereits Alarm.01.08.2017
Auf Bitte der MitarbeiterBarmbeker Edeka räumt Messer aus RegalenNoch immer sitzt der Schock über die Bluttat am vergangenen Freitag tief - nicht nur bei Kunden der Edeka-Filiale in Hamburg-Barmbek, sondern auch bei den Mitarbeitern. Um ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln, setzt das Unternehmen auf Details. 31.07.2017
Messerattacke in Hamburg-BarmbekBundesanwalt ermittelt im Fall Ahmad A. Die brutale Gewalttat des Hamburger Messerstechers Ahmad A. bringt Behörden und Politik in Erklärungsnot: Während die Unionsparteien der SPD eine Mitschuld an der Tat geben, zieht die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall an sich.31.07.2017