Chinesische SpionageDie AfD ist nicht das HauptproblemDie China-Verstrickungen des AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl müssen aufgeklärt werden. Aber die chinesische Einflussnahme ist mehr als ein AfD-Problem. Peking ist viel zu klug, um sich bei der Ziel- und Mittelauswahl auf die AfD zu beschränken.01.05.2024Ein Gastkommentar von Thorsten Benner
"Habe nur diesen Weg gesehen"Bundeswehr-Hauptmann räumt Spionage für Moskau einEin Hauptmann der Bundeswehr gibt zu, Russland mit vertraulichen Informationen versorgt zu haben. Vor Gericht bereut er seine Tat und spricht von einem Fehler. Er habe aus Angst vor einem Atomkrieg seine Familie in Sicherheit bringen wollen, gibt der 54-Jährige als Motiv an.29.04.2024
Spionage-Fall im EU-ParlamentAfD-Politiker Krah macht Ermittlern VorwürfeSein Mitarbeiter soll für China spioniert haben, ihm selbst wird auffällige Russlandnähe vorgeworfen: Maximilian Krah steht schwer unter Druck. Der Spitzenkandidat der AfD zur Europawahl aber wähnt sich als Opfer einer Intrige. Die Sicherheitsbehörden hätten sich "pflichtwidrig" verhalten. 29.04.2024
Nach Eklat um Krah-MitarbeiterBuschmann rechnet mit weiteren Spionage-FällenEin Mitarbeiter von AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah wird der Spionage für China verdächtigt. Justizminister Buschmann geht davon aus, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelt. Deutschland müsse mit "weiteren Enttarnungen" rechnen. 28.04.2024
Parteispitze erlebt "Sturmfeuer"Faeser: Putin-Freunde der AfD verachten DeutschlandWegen einer möglichen Nähe zu Russland und China stehen die AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl Krah und Bystron massiv in der Kritik. Innenministerin Faeser sieht die AfD-Politiker als Teil der "Lügen und Kriegspropaganda des russischen Verbrecher-Regimes". Die Demokratie in Europa sei in Gefahr. 28.04.2024
Nach Vorwürfen gegen KrahAfD beginnt Wahlkampf ohne SpitzenkandidatenAus drei mach zwei: Ihren Wahlkampf startet die AfD in Donaueschingen ohne Maximilian Krah. Zu schwer wiegen die jüngsten Vorwürfe der Spionage und Bestechlichkeit. Während Parteichef Chrupalla von möglichen Konsequenzen spricht, setzt Alice Weidel auf Angriff.27.04.2024
Auslandsspionage der AfDKrahs Büro rief "gesperrte" Dokumente des EU-Parlaments abEin enger Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah hat mutmaßlich für China spioniert. Ein Bericht legt nahe, dass er vertrauliche Dokumente des EU-Parlaments übermittelt haben könnte. Der AfD-Politiker schweigt zu den neuen Vorwürfen.27.04.2024
"Aufschlussreicher Schachzug"Spionage-Fälle: Peking bestellt deutsche Botschafterin einIn den vergangenen Tagen nehmen deutsche Behörden vier Personen wegen Spionageverdachts für China fest. Die Regierung in Peking ist empört und zitiert die deutsche Botschafterin zum Rapport. Die Diplomatin bezeichnet den Vorgang als "durchaus aufschlussreichen Schachzug".25.04.2024
Krahs Werk und Höckes BeitragUnd plötzlich hat die AfD-Führung ein ProblemDer AfD-Europaspitzenkandidat Maximilian Krah bleibt auf Listenplatz eins, ist aber erstmal raus aus dem Wahlkampf. Der gewählte Mittelweg angesichts der Spionage-Vorwürfe gegen Krahs Mitarbeiter rückt die beiden Vorsitzenden Chrupalla und Weidel in den Fokus: Krah war auch ihr Kandidat - trotz Warnungen. 25.04.2024Von Sebastian Huld
"Man duckt sich weg"AfD-Politiker werfen Parteispitze im Fall Krah Versagen vorNoch halten die AfD-Parteichefs Weidel und Chrupalla an ihrem umstrittenen Europaspitzenkandidaten Krah fest. Nun kritisieren immer mehr AfD-Politiker ihre Parteispitze dafür. Warnungen habe es gegeben, sie seien jedoch ignoriert worden. 25.04.2024