Eklat-Choreo in BelgradSerbische Fußballfans gedenken des Kriegsverbrechers Ratko MladićFans von Roter Stern Belgrad sorgen für einen Eklat: Vor dem Derby gegen Partisan halten sie eine Choreo mit dem Gesicht von Kriegsverbrecher Ratko Mladić hoch. Es reiht sich in einen anderen Vorfall ein.08.09.2026
Militärische Ehren für Mladic Serbien muss nach "schockierenden" Bildern mit EU-Konsequenzen rechnen Der im Gefängnis verstorbene Ratko Mladic ist für den Tod von Tausenden Menschen während des Bosnien-Krieges verantwortlich. In Belgrad wird der frühere Milizenführer dennoch mit allen Ehren beigesetzt. Brüssel ist entsetzt und erwägt Schritte gegen den EU-Beitrittskandidaten Serbien. 08.09.2026
Schlange vor KircheTausende nehmen in Belgrad Abschied von MladicNach dem Tod von Ratko Mladic erweisen Tausende Menschen dem verurteilten Kriegsverbrecher die letzte Ehre. Die geplante Beisetzung mit offiziellen Würden löst in Brüssel derweil Empörung aus. Die EU sagt aus Protest umgehend einen Besuch bei dem Beitrittskandidaten ab.07.09.2026
Nach Ehren für KriegsverbrecherEU-Kommissarin sagt Serbien-Reise wegen "Verherrlichung" Mladics abMit militärischen Ehren wird der Leichnam des bosnisch-serbischen Kriegsverbrechers Mladic in Belgrad empfangen. Das geht der EU-Erweiterungskommissarin Kos zu weit. Sie ändert kurzfristig ihre Reisepläne und mahnt das Land mit Blick auf den angestrebten EU-Beitritt.04.09.2026
"Alle militärischen Ehren"Kriegsverbrecher Mladic bekommt serbisches StaatsbegräbnisNoch ist nicht klar, wann der Leichnam des Kriegsverbrechers Mladic die Niederlande verlässt. Geklärt ist offenbar schon, was ihn in der Heimat erwartet: Alle militärischen und staatlichen Ehren, auf die er Anspruch habe, sagt der serbische Justizminister.28.08.2026
"Schlächter von Srebrenica"Bosnisch-serbischer Kriegsverbrecher Ratko Mladić ist totRatko Mladić wird 2017 in Den Haag wegen Völkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit während des Bosnienkrieges zu lebenslanger Haft verurteilt. Dort stirbt er nun.27.08.2026
Das erste Mal seit 1999Nato will Präsenz im Kosovo reduzierenDie Nato ist seit über 25 Jahren im Kosovo stationiert, nun soll der Schutztrupp dort in Teilen abgezogen werden. Es ist ein kleiner Schritt Richtung Frieden im seit Jahrzehnten schwelenden Kosovo-Konflikt. Nicht alle begrüßen den Schritt.10.08.2026
Belgrad gegen Moskau-SanktionenSelenskyj will Zusammenarbeit mit Serbien ausbauenDas erste Mal seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine ist Wolodymyr Selenskyj in das traditionell mit Russland verbündete Serbien gereist. Mit seinem Amtskollegen Vucic plant er unter anderem ein Freihandelsabkommen.08.08.2026
War Monate bei VogelschmugglernEntführter Kaiseradler "Feliks" ist zurück in SerbienEr hat eine unfreiwillige Reise zurückgelegt: Der Kaiseradler "Feliks" wird in Syrien von Vogelschmugglern entführt, diese verlangten sogar ein Lösegeld. Nach monatelangen Verhandlungen kommt er nun wieder sicher in seiner Heimat Serbien an.07.08.2026
Drei Haftbefehle vollstrecktErmittler gehen gegen internationale Schleuserbande vorEine organisierte kriminelle Bande soll Dutzende Migranten in die EU geschleust und damit ein Vermögen verdient haben. Jetzt greifen die Ermittler in Saarbrücken und Serbien zu.05.08.2026
Kriegsflotte bremst SchifffahrtNiedrigwasser legt Nazi-Wracks in serbischer Donau freiAm Ende des Zweiten Weltkriegs rücken sowjetische Truppen in Südosteuropa vor. Um ihren Vormarsch zu bremsen, gibt ein deutscher Admiral den Befehl, in der Donau mehrere Kriegsschiffe zu versenken. Der Plan geht auf - bis heute. Der niedrige Wasserstand legt die Wracks frei. 02.08.2026