Russische Gräueltaten in IsjumTschechien fordert Kriegsverbrecher-Tribunal zur UkraineErneut werden in Gebieten, die von der russischen Besatzung befreit werden, Hunderte ermordete Menschen entdeckt. Einige sollen gefoltert worden sein. Tschechien, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, fordert daher internationale Untersuchungen - in Form eines Tribunals.17.09.2022
Zusammenarbeit mit Putin und XiErdogan plant Mitgliedschaft in östlichem BündnisDie Türkei ist zwar NATO-Mitglied, wird aber von der EU auf Distanz gehalten. Nun sucht Präsident Erdogan offenbar Verbündete im Osten. Auf dem Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit erklärt er, dessen Mitglied werden zu wollen, an der Seite Russlands, Chinas und des Iran.17.09.2022
Ein Geschichtslehrer im Krieg"Ich will nicht, dass mein Kind die 'russische Welt' kennenlernt"Als Geschichtslehrer hat Andrij den Krieg vorausgesehen. Heute ist er Teil der ukrainischen Territorialverteidigung. Warum der Krieg ihm zufolge unvermeidlich war und welche Lösungen er für einen Friedensschluss sieht, sagt er im Interview mit ntv.de.17.09.2022
"Beweise für Folter" in IsjumSelenskyj fordert harte Reaktion auf russische VerbrechenIn Isjum zeigt sich nach dem Abzug der russischen Truppen ein fürchterliches Bild. Der ukrainische Präsident spricht von Folterkammern und Hunderten Leichen. Soldaten hätten "auf die Beerdigten einfach aus Spaß geschossen". Selenskyj fordert den Westen zu noch härteren Strafen gegen Russland auf.17.09.2022
Bund kontrolliert RaffinerienRosneft will gegen "Zwangsenteignung" vorgehenDie Bundesregierung stellt die deutschen Rosneft-Töchter unter staatliche Kontrolle. Der russische Konzern spricht von einem "illegalen" Zugriff und prüft Klage gegen die Maßnahme. Zugleich zeigt er sich bereit, einen möglichen neuen Vertrag auszuhandeln - unter gewissen Bedingungen.16.09.2022
Gefahr durch MedicanesWie das Wetter den Ukraine-Krieg beeinflusstWie sich der Krieg in der Ukraine entwickelt, kann niemand voraussagen. Sicher ist aber, dass sich beide Kriegsparteien auf einen Wetterumschwung gefasst machen müssen. Im Herbst drohen Überschwemmungen und Matschböden, im Winter bitterkalte Tage und Nächte. Allein deshalb wird der Krieg wahrscheinlich noch lange dauern.16.09.2022Von Kevin Schulte
Ringtausch vereinbartBerlin liefert "Marder" - nach AthenNach wochenlangen Verhandlungen steht der Panzer-Ringtausch zwischen Berlin, Athen und Kiew. Die Ukraine erhält 40 Schützenpanzer sowjetischer Bauart. Deutschland füllt die griechischen Lücken mit Modellen, um die die Ukraine seit langem bittet.16.09.2022
Kampfpanzer für die UkraineDas "Kein Alleingang"-Argument bröckeltDie Ukraine fordert seit Monaten deutsche "Leopard"-Panzer, die Bundesregierung blockt ab. Deutschland dürfe keine Alleingänge unternehmen, heißt es. Tatsächlich liefern auch die Bündnispartner keine Kampfpanzer, dennoch wirkt das Argument mehr und mehr vorgeschoben.16.09.2022Von Marc Dimpfel
Aus Starbucks wird Stars CoffeeRussischer Kaffee-Klon "bleibt eine billige Kopie"Das Logo ist dem Original zum Verwechseln ähnlich - und auch das Angebot mutet sehr vertraut an. Bei dem russischen Markenklon von Starbucks hat sich bis auf den Namen praktisch nichts verändert. Was Kunden erfreut, kommt auch dem Kaffeehaus aus Seattle entgegen.16.09.2022Von Juliane Kipper
Studie: Vorkriegs-BIP erst 2030Russlands Zentralbank senkt erneut ZinssatzZum fünften Mal in diesem Jahr senkt die russische Notenbank den Zinssatz und signalisiert nun eine Zinspause. Inzwischen rechnen die Notenbanker mit einem BIP-Minus nahe sechs Prozent. Eine Studie rechnet mit einem langen Weg bis zu einer Wirtschaftsleistung auf dem Niveau von vor dem Überfall der Ukraine.16.09.2022