Erstes Telefonat seit SeptemberPutin nennt Luftangriffe gegenüber Scholz "unvermeidlich"Kanzler Scholz führt das erste Telefonat mit Putin seit Mitte September. Einen Durchbruch bringt das Gespräch erwartungsgemäß nicht, doch einige Zwischentöne sind interessant. So rechtfertigt Putin die Raketenangriffe auf die zivile Infrastruktur der Ukraine.02.12.2022
"Offen für Verhandlungen"Putin angeblich gesprächsbereit - sieht aber ProblemDer Kreml bekundet seine Gesprächsbereitschaft: "Putin war, ist und bleibt offen für Kontakte und Verhandlungen", sagt Sprecher Peskow. Allerdings "verkompliziert" ihm zufolge die Weigerung der USA, die annektierten Gebiete als russisches Territorium anzuerkennen, einen Kompromiss.02.12.2022
Kaum effektive OffensivenLondon: Munitionsmangel schwächt russische ArmeeWie geschwächt sind die russischen Truppen? Die Kreml-Truppen verlagern offenbar ihre Logistikknoten weiter gen Süden und Osten. Dabei ist ihre Ausrüstung laut dem britischen Geheimdienst leicht angreifbar - was wiederum Folgen für die Kampfkraft hat.02.12.2022
Gesetz in PlanungSelenskyj geht gegen russisch-orthodoxe Kirche vorBei seinem Krieg gegen die Ukraine kann Putin auf religiöse Rückendeckung zählen. Kirill, das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, ist einer seiner wichtigsten Propagandisten. Präsident Selenskyj will die Verbindungen der Kirche in die Ukraine kappen. 02.12.2022
Bargeldverbot bei ImmobilienkaufGesetz soll Jagd auf Oligarchenvermögen erleichtern Wer die Eigentümer von Immobilien, Jachten oder Flugzeugen sind, können Ermittler in Deutschland kaum nachvollziehen. Die EU-Sanktionen gegen russische Oligarchen lassen sich so nur schwer durchsetzen. Der Bundestag beschließt eine Novelle, die das nun ändern soll.01.12.2022
Ersatz für russische PipelinePolen sagt Öllieferung für Raffinerie Schwedt zu Der Bund drängt Polen seit Monaten, die PCK-Raffinerie Schwedt zu versorgen, um den Standort trotz des Verzichts auf russisches Öl zu sichern. Warschau gibt nun nach. Über Danzig will es Lieferungen nach Schwedt schicken, stellt allerdings Bedingungen.01.12.2022
"Zum Feind übergelaufen"Kiew nennt neuen AKW-Chef in Saporischschja "Verräter"Der ukrainische AKW-Betreiber Energoatom feuert den stellvertretende Chefingenieur des Atomkraftwerks in Saporischschja. Dieser hat das Angebot aus Moskau angenommen, die Leitung des Werks für die russischen Besatzer zu übernehmen. Sein ehemaliger Arbeitgeber ist empört.01.12.2022
Im Süden der UkraineUkraine: Russische Truppen ziehen sich vereinzelt zurückNach dem Abzug russischer Truppen aus der Großstadt Cherson trennt der große Fluss Dnipro die Kriegsparteien. Auf dem von Russland gehaltenen Ufer beobachtet das ukrainische Militär nun eine Verringerung der Streitkräfte - und zieht daraus seine eigenen Schlüsse.01.12.2022
"Autorität nicht dienlich"Lawrow: Papst-Bemerkung ist "unchristlich"Russland wird vorgeworfen, während der Teilmobilmachung viele Männer ethnischer Minderheiten in Sibirien und der Kaukasus-Region einberufen zu haben. Für Papst Franziskus zählen diese Minderheiten zu den "Grausamsten" im russischen Militär. Außenminister Lawrow reagiert prompt.01.12.2022
Nur noch 25 Prozent wollen KriegImmer weniger Russen unterstützen Ukraine-InvasionAcht Monate nach Kriegsbeginn schwindet die Zustimmung der Russen für den Angriff auf die Ukraine. Laut einer Umfrage wünschen sich immer mehr Russen Friedensverhandlungen mit der Ukraine. Ein Grund für den Sinneswandel könnte die Mobilmachung gewesen sein, heißt es in einem Bericht.01.12.2022