Sondertreffen in BrüsselEU-Staaten einigen sich auf Gas-NotfallplanImmer wieder dreht Russland am Gashahn. Nun reagieren die EU-Staaten mit einem Notfallplan zur Drosselung des Gaskonsums. Ziel ist es, die Risiken zu reduzieren, die sich aus einer vollständigen Unterbrechung russischer Gaslieferungen ergeben könnten.26.07.2022
"Massiver Raketenangriff"Russland greift südukrainische Regionen weiter anDie Kämpfe in der Südukraine gehen unerbittlich weiter. Laut dem Bürgermeister attackieren russische Truppen die Infrastruktur des Hafens der Region Mykolajiw. Auch die Region Odessa wird beschossen. Derweil widerspricht der englische Geheimdienst einer russischen Rechtfertigung für einen Angriff.26.07.2022
Die Kriegsnacht im ÜberblickUkrainische Truppen im Donbass unter neuem Kommando - Selenskyj fordert härtere SanktionenNach größeren Gebietsverlusten im Donbass wechselt der ukrainische Präsident Selenskyj den dortigen Befehlshaber aus. In seiner abendlichen Ansprache warnt er zudem vor einem "offenen Gas-Krieg" und fordert härtere Sanktionen gegen Russland.26.07.2022
Bedrohung für vereintes EuropaSelenskyj: Russland führt "offenen Gas-Krieg"Er spricht von "Terror" und einem "offenen Gaskrieg" gegen Europa: Der ukrainische Präsident Selenskyj wählt scharfe Worte für Russland, weil der russische Staatskonzern Gazprom den Gashahn nach Deutschland erneut weiter zudreht. Der Westen müsse "zurückschlagen".26.07.2022
Verbrauch um 15 Prozent senkenEU-Staaten einigen sich auf Gas-NotfallplanDer Weg für einen Gas-Notfallplan in der EU ist offenbar frei: Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedsstaaten haben sich einem Bericht zufolge in der Nacht einigen können. Der Kompromiss hat jedoch auch seinen Preis.26.07.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSelenskyj entlässt Befehlshaber in Ostukraine - Gazprom halbiert deutsche GaslieferungenPräsident Selenskyj nimmt weitere Personaländerungen vor. Dieses Mal trifft es Generalmajor Halahan, der den Posten als Leiter der Streitkräfte im Osten räumen muss. Derweil muss sich Deutschland darauf einstellen, ab Mittwoch weniger Gas vom russischen Staatskonzern Gazprom zu bekommen.25.07.2022
"Russland bricht Verträge"Habeck wirft Putin "perfides Spiel" beim Gas vorKreml-Chef Putin macht seine Drohung wahr: Der russische Staatskonzern Gazprom dreht den Gashahn nach Deutschland weiter zu. Als Grund gibt das staatliche Unternehmen Probleme bei der Reparatur von Turbinen an. Dafür kritisiert Bundeswirtschaftsminister Habeck den russischen Präsidenten scharf.25.07.2022
Angriff behindert Ausfuhr nichtUkraine erwartet Getreide-Export "in dieser Woche"Russland beschießt die Hafenstadt Odessa, obwohl es mit der Ukraine ein Abkommen für die reibungslose Verschiffung von Getreide schließt. Doch das hält die Regierung in Kiew nicht davon ab, den Export weiter vorzubereiten. Sie wagt eine optimistische Prognose.25.07.2022
Reaktion auf Gazprom-DrosselungEuropäischer Gaspreis steigt deutlichNach der angekündigten Reduzierung der Gaslieferungen durch den russischen Staatskonzern Gazprom ziehen die Gaspreise merklich an. Der europäische Future steigt um mehr als sieben Prozent auf 175 Euro je Megawattstunde.25.07.2022
Komplizierter Getreide-TransitIm Schwarzen Meer droht Seeminen-SlalomfahrtDas Getreideabkommen lässt darauf hoffen, dass über 20 Millionen Tonnen Getreide bald die ukrainischen Häfen verlassen. Doch der Schiffstransit ist hochgefährlich, denn eine Räumung der Seeminen hätte "zu viel Zeit in Anspruch genommen". Die Frachter erwartet deshalb eine riskante Slalomfahrt.25.07.2022Von Kevin Schulte