NRW-Regierung wertete Chats ausPolizist verbrachte Freizeit wohl als HooliganMitte September fliegen bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen eine Reihe rechtsextremer Chatgruppen auf. Fortan ermittelt die Landesregierung zu den Hintergründen. Nun gibt sie erste Erkenntnisse preis. Demnach soll ein Beamter im Hooligan- und Rockermilieu verwurzelt sein.27.10.2020
Zähe Anhörung im Lübcke-ProzessZeuge mit löchriger ErinnerungIm Mordfall Walter Lübcke versucht das Gericht, die rechte Gedankenwelt der beiden Angeklagten näher zu erforschen. Doch ein Zeuge, der ebenfalls aus der einschlägigen Szene stammt, offenbart ein sehr schlechtes Gedächtnis. 22.10.2020
Gespräche mit SeehoferScholz: "Rassismus-Studie kommt"Die SPD will sie, die Grünen und die Linke sowieso - doch Innenminister Seehofer stemmt sich bislang standhaft gegen eine wissenschaftliche Untersuchung von Rassismus innerhalb der Polizei. Nun zeichnet sich eine Lösung ab. 20.10.2020
Rassistische ChatnachrichtenSechs Berliner Polizei-Schüler suspendiertIn einer Chatgruppe von Berliner Nachwuchs-Polizisten werden ausländerfeindliche Nachrichten geteilt. Nun wird gegen sieben Anwärter wegen Volksverhetzung ermittelt. Sechs von ihnen sind vom Dienst vorerst ausgeschlossen. 19.10.2020
"Trainieren für Tag X"Rechtsextreme nisten sich im Kampfsport einJunge Rechtsextremisten interessieren sich nach Angaben der Bundesregierung zunehmend für gemeinsame sportliche Aktivitäten. Besonders attraktiv ist Kampfsport. Training und Veranstaltungen dienen der Szene als Einnahmequelle, und um "Kameraden" anzuwerben.18.10.2020
Hochburg des Rechtsextremismus?Buch soll Sachsens Image aufpolierenIn einem Buch wollen Wissenschaftler mit Vorurteilen gegenüber dem Bundesland Sachsen aufräumen. In Sachen Rechtsextremismus gebe es demnach keine nennenswerten Unterschiede zu anderen Bundesländern. Die Landeshauptstadt Dresden bleibt allerdings Anziehungspunkt der rechten Szene.16.10.2020
"Maßlos enttäuscht und entsetzt"Ahnungslose Ermittler bei Halle-ProzessIm Oktober 2019 verübt ein Antisemit einen Anschlag auf die Synagoge in Halle. Der Täter trieb sich in rechtsradikalen Internet-Foren herum, spielte gewaltverherrlichende Videogames. Vor Gericht offenbaren die Ermittler hierzu große Wissenslücken. Die Nebenklage will nun eigene Experten laden.14.10.2020
Gruppe von Anwärtern in BerlinErneut rechte Chats bei Polizei aufgetauchtNur zwei Wochen nach dem Bekanntwerden einer mutmaßlich rechtsextremen Chatgruppe bei der Berliner Polizei gibt es offenbar einen weiteren Fall dieser Art in der Hauptstadt. Studienanfänger sollen menschenverachtende Inhalte untereinander ausgetauscht haben. 14.10.2020
"Moderne Straßen-SA"Wie Rechtsradikale für den Umsturz pumpenTrumps "Proud Boys" posieren mit Waffen, deutsche Neonazis trainieren Kampfsport - wie gefährlich das ist, beschreibt Autor Robert Claus in "Ihr Kampf". Im Interview erklärt er, wie Nazi-Kämpfer in die Mitte der Gesellschaft sickern und was der Fitnessboom damit zu tun hat.10.10.2020
Eindringliches Gedenken in HalleSteinmeier fordert mehr EinmischungVor einem Jahr verübt in Halle ein Rechtsextremist einen Anschlag. Zwei Menschen verlieren ihr Leben, weitere werden verletzt. Ministerpräsident Haseloff nennt die Tat eine Zäsur. Nun könne es keine Verharmlosungen mehr geben. Bundespräsident Steinmeier sagt: "Wir müssen uns einmischen".09.10.2020