Diskussion um NATO-ErweiterungErdogan will neuen schwedischen Premier empfangenZwei Länder müssen den NATO-Beitritt Schwedens und Finnland noch ratifizieren. Die Türkei ist eines davon - und sie stellt Bedingungen. Die neue schwedische Regierung will so schnell wie möglich Gespräche darüber führen - und stößt auf offene Ohren bei Erdogan.21.10.2022
Gesetz gegen Online-NetzwerkeBei "Falschnachrichten" droht in Türkei nun HaftAcht Monate vor der nächsten Wahl verschärft der türkische Staatschef Erdogan sein hartes Vorgehen gegen Medien. Selbst normale Nutzer von Online-Netzwerken können nun bis zu drei Jahre ins Gefängnis kommen, wenn sie angeblich irreführende Meldungen verbreiten. Mit dem neuen Gesetz sind Betreiber zum Denunzieren aufgerufen.14.10.2022
Hub, Pipelines, PreisbörsePutin will Türkei zum Gas-Zentrum aufbauenFür Russlands Präsidenten Putin ist die Sachlage inzwischen klar: Die Pipeline Turkstream ist die sicherste Route für russisches Gas nach Europa. Deswegen unterbreitet er seinem türkischen Amtskollegen Erdogan ein lukratives Angebot. 13.10.2022
"Erdogan ist ein Despot"Türkischer Präsident geht auf LGBT losDer Wahlkampf in der Türkei nimmt Fahrt auf. Der türkische Präsident will Schwulen und Lesben das Leben künftig schwerer machen. Derweil wirbt sein sozialdemokratischer Gegenspieler Kilicdaroglu mit einer Kopftuchgarantie um Zustimmung in Erdogans angestammten Wählerschichten. 07.10.2022
Keine Konkurrenz zur EUEinträchtige Staaten loten in Prag Europas Zukunft ausEs ist ein deutliches Zeichen, was die Staats- und Regierungschefs von mehr als 40 europäischen Staaten senden: In Prag treffen sie sich abseits aller Bündnisse, um eine gemeinsame Zukunft zu beraten. Neben viel signalisierter Einigkeit gibt es jedoch Unterschiede in den Erwartungen an die Europäische Politische Gemeinschaft. 07.10.2022
Neue NATO-Blockade drohtErdogan zählt Schweden und Finnland anWaffen sind Erdogan nicht genug. Der türkische Präsident fordert von Schweden und Finnland unbedingt die Auslieferung von Dutzenden mutmaßlichen "Terror"-Verdächtigen. Andernfalls wolle er den NATO-Beitritt der Skandinavier erneut blockieren.01.10.2022
"Tiervergleich war Diffamierung"Erdogan zeigt Kubicki anIm Wahlkampf nennt Bundestagsvize Kubicki den türkischen Präsidenten Erdogan eine "Kanalratte". Dieser fühlt sich derart beleidigt, dass er den FDP-Politiker vor Gericht ziehen will. Der Tiervergleich stelle den türkischen Präsidenten als "sittlich verwahrlost" und "Ekel hervorrufend" dar. 30.09.2022
Erdogan drängt zu MäßigungPutin erklärt Cherson und Saporischschja zu unabhängigen StaatenFür die - völkerrechtswidrige - Angliederung der besetzten Gebiete in der Ukraine an Russland schreibt der Kreml ein Protokoll vor. Das wird nun schnell abgearbeitet, damit in Moskau wie geplant am Freitag gefeiert werden kann. Auch mahnende Worte vom türkischen Staatschef Erdogan scheinen Putin nicht zu bremsen. 30.09.2022
Sabotage an Nord Stream 1 und 2Putin spricht bei Gaslecks von "Terrorismus"In den Augen des russischen Präsidenten Putin handelt es sich bei den Schäden an den Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2 um "beispiellose Sabotage". Wer dahinter steckt, sollen Ermittler klären. Der Kreml weist nach wie vor jede Verantwortung für die Gaslecks von sich.29.09.2022
Botschafter einbestelltTürkei empört Kubickis Tiervergleich mit ErdoganAnkara reagiert erbost, nachdem der FDP-Vize Erdogan mit einer Kanalratte verglichen hat. Während die Türkei den deutschen Botschafter einbestellt, treibt Kubicki Schadensbegrenzung: Mit Verweis auf den Film "Ratatouille" sagt er, das sei ein niedliches, kluges, aber auch verschlagenes Wesen. 27.09.2022