Der Gegen-den-Wind-SeglerKaepernick - American Hero mit VerzögerungEin verspäteter Held: NFL-Profi Colin Kaepernick geht 2016 bei der US-Hymne aufs Knie, um gegen Rassismus zu demonstrieren und bringt Teile der USA gegen sich auf. Nun ist sein Kniefall weltweit ein Symbol für Gerechtigkeit und Kaepernick darf leise wieder auf einen Job hoffen.13.06.2020Von David Bedürftig
In "üblen Kämpfen" angemessen Trump verteidigt WürgegriffeIn den USA sterben immer wieder US-Amerikaner auf diese Weise, Präsident Trump sieht jedoch für die Polizei keine Alternative zum Würgegriff. In manchen Situationen könne man von Polizisten nicht verlangen auf ihn zu verzichten. New York aber kann das offenbar.13.06.2020
Streichung des Begriffs "Rasse"Lambrecht befürwortet GrundgesetzänderungDie Grünen-Fraktion im Bundestag schlägt eine Änderung des Grundgesetzes vor. Das Wort "Rasse" sei nicht mehr zeitgemäß. Justizministerin Lambrecht sieht das als Zwischenschritt, Kanzlerin Merkel befürwortet eine Debatte über die Wortwahl.12.06.2020
Kein Platz für "BLM"Starbucks untersagt Anti-Rassismus-ProtestOffiziell unterstützt Starbucks die "Black Lives Matter"-Bewegung. Seinen Angestellten untersagt die Kaffeehauskette jedoch, ihre Unterstützung zu zeigen. Andere Proteste sind dagegen nicht nur erlaubt, sondern werden vom Konzern sogar aktiv unterstützt.12.06.2020
"Meine Kinder sind halb schwarz"Rassistische Polizeigewalt beängstigt De NiroHollywood-Star Robert De Niro ist Vater von sechs afroamerikanischen Kindern - und musste ihnen beibringen, wie sie sich in Polizeikontrollen verhalten sollen. Verhältnisse, die er nicht mehr hinnehmen will. Seine Kritik fällt deutlich aus.12.06.2020
"Stärken" statt AbschaffenTrump stellt sich hinter US-PolizeiBei Anti-Rassismus-Protesten in den USA geraten Beamte und Demonstranten aneinander. In Minneapolis soll die Polizei gleich ganz abgeschafft werden. Präsident Trump will das nicht zulassen und betont: "Wir müssen die Straßen dominieren - aber mit Mitgefühl."12.06.2020
Name mit Südstaaten-BezugBand Lady Antebellum benennt sich umSeit zwei Wochen gibt es in den USA landesweite Anti-Rassismus-Proteste. Das verleitet auch die Countryband Lady Antebellum dazu, genauer zuzuhören und hinzusehen. Weil der Name der Band einen Zusammenhang mit den rassistischen Südstaaten im Bürgerkrieg hat, benennen sich die Musiker um.12.06.2020
Trotz rassistischer InhalteDeutsche kritisieren Sperrung von FilmenDer Vorstoß einiger Sender und Streamingdienste, rassistische Inhalte aus dem Programm zu nehmen, sorgt in Deutschland für viel Kritik. Doch auch hierzulande beklagen Schauspieler eine mangelnde Diversität in der Medienlandschaft. 11.06.2020
Rassismus bei einzelnen BeamtenEsken relativiert Polizisten-SchelteDie Co-Vorsitzende der SPD ist sich sicher: "Polizeibeamte wollen keine Rassisten in ihren Reihen." Deswegen ist es Saskia Esken auch ein Anliegen, ihre Aussagen zu der Thematik noch einmal zu erklären. Denn selbst Parteifreunde hatten ihr vorgeworfen, Polizisten unter Generalverdacht zu stellen.11.06.2020
Krankenversicherung für alleKentucky gibt Schwarzen VersprechenIn der Corona-Pandemie sterben in den USA überdurchschnittlich viele Schwarze - der Bundesstaat Kentucky will Afro-Amerikanern daher nun eine Krankenversicherung bezahlen. Doch es gibt Zweifel, ob es verfassungsgemäß ist, eine Maßnahme nur an die Hautfarbe zu knüpfen.11.06.2020