"Meduza"-Redaktion in Sorge"Es gibt keinen Journalismus in Russland mehr"Die Lage für Journalisten in Russland ist äußerst bedrohlich, vor allem wegen Putins neuem Mediengesetz. Die Chefredakteurin des unabhängigen Online-Magazins "Meduza" gibt ihrer Redaktion ohne Hilfe "noch drei, maximal vier Monate". Wegen der Sanktionen kommen keine Spenden mehr an.23.03.2022
Unabhängige Medien "erstickt"Russische Reporterin kritisiert Kremlpropaganda20 Jahre lang arbeitet Schanna Agalakowa beim russischen Staatsfernsehen. Dann kündigt sie aus Protest gegen den Ukraine-Krieg. Der Machtapparat habe die unabhängigen Medien "erstickt"; die Nachrichten zeigten nicht mehr, was in Russland tatsächlich geschehe.23.03.2022
"Die große Mehrheit der Bürger"Kreml: Russen befürworten Ukraine-EinsatzDer russische Einmarsch in der Ukraine sorgt weltweit für Empörung. Auch in Russland gehen Kriegsgegner aus Protest auf die Straßen. Moskau betrachtet die Demonstranten allerdings als Minderheit. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstütze den Militäreinsatz in der Ukraine, heißt es aus dem Kreml.22.03.2022
Interview zu Owssjannikowa"Fünf Sekunden gegen jahrelange Propaganda"Am Montag geschieht etwas Ungewöhnliches: Eine Kriegsgegnerin stürmt die Abendnachrichten des russischen Staatsfernsehens. Warum das zwar wichtig, aber wahrscheinlich kein Durchbruch war, erklärt Expertin Litvinenko im Interview mit ntv.de.18.03.2022
Auch britische Lizenz wegBerliner Gericht bestätigt Sendeverbot für RTRT Deutschland verbreitet prorussische Inhalte. Nach dem Einmarsch in der Ukraine erteilen deutsche Medienregulierer dem Staatskanal ein Sendeverbot. Ein Berliner Gericht lehnt einen Eilantrag des Senders dagegen ab, der eigentliche Vorwurf bleibt aber ungeklärt.18.03.2022
RT DE hat keine RundfunklizenzPropagandasender soll 40.000 Euro Zwangsgeld zahlen Der deutschsprachige Ableger des Kreml-nahen Staatssenders RT hat hierzulande keine Sendelizenz für sein Live-Programm. Trotz Abmahnung durch die Medienanstalt sind die Sendungen immer noch abrufbar. Auch ein Zwangsgeld bezahlt der Sender nicht. Jetzt greifen die Regulierer härter durch. 17.03.2022
Fake News oder Info-Quelle?Tiktok erlebt seinen ersten KriegTiktok ist längst nicht mehr nur Ort für lustige Tanzvideos. Inzwischen ist die Plattform überschwemmt mit Inhalten zum Krieg in der Ukraine. Das öffnet Raum für Falschmeldungen und gezielte Propaganda - bietet aber auch Chancen.12.03.2022Von Marc Dimpfel
Kanäle ab sofort offlineGoogle sperrt Accounts von Kriegs-LeugnernSoziale Medien besitzen enormes Gewicht bei der Deutungshoheit über den Krieg in der Ukraine. Die Plattform Youtube greift durch und sperrt Kanäle, die eine Invasion Russlands in der Ukraine leugnen. Auch Accounts, die russisch finanzierten Medien nahe stehen, werden nicht mehr senden können.11.03.2022
Überfall auf die Ukraine"Z" wird zum russischen Propaganda-SymbolLaster oder Panzer, auf die ein "Z" aufgemalt ist, sind im russischen Krieg gegen die Ukraine ein bekanntes Bild. Inzwischen hat sich daraus eine Propaganda-Erzählung entwickelt - die die Ukraine ins Gegenteil zu verkehren sucht.08.03.2022
Ein SelbstversuchVier Stunden russische PropagandaDie russischen Staatssender RT und Sputnik dürfen ihr Programm in der EU nicht mehr ausstrahlen. Doch sie sind noch zu empfangen, unter anderem in den USA. Dort sendet unter anderem WZHF, ein Ableger von Radio Sputnik.07.03.2022Von Marko Schlichting