Reaktion auf RichterspruchNRW sieht sich zu schärferen Regeln gezwungenWenige Stunden nach einem Gerichtsentscheid in Münster zieht die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Konsequenzen. Für alle Geschäfte im Land gelten nun die gleichen Corona-Auflagen. An der grundsätzlichen Politik im Kampf gegen die Pandemie ändert sich dadurch nichts.22.03.2021
Keine Kundenbegrenzung mehrNRW-Gericht kippt Einzelhandel-BeschränkungenMit den Corona-bedingten Einschränkungen im Einzelhandel überschreitet das Land Nordrhein-Westfalen seinen Gestaltungsspielraum in der Pandemie. So sieht es das Gericht in Münster und setzt Kundenbeschränkung und Terminbuchung außer Kraft.22.03.2021
Feuerwehr muss anrücken Freunde sperren Zwölfjährigen in PackstationWer schon einmal ein Paket über eine Packstation verschickt hat, weiß vermutlich, dass deren Fächer nicht riesig sind. Einen Zwölfjährigen in Dortmund hält das trotzdem nicht davon ab, in eines hineinzuklettern. Als seine Freunde die Tür nicht mehr aufbekommen, muss die Feuerwehr kommen. 21.03.2021
Wegen MissbrauchsgutachtenWoelki beurlaubt weiteren Kölner Bischof Der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche zieht weitere Kreise. Der nächste Geistliche muss sein Amt ruhen lassen. Weihbischof Ansgar Puff hat als Personalchef laut Gutachten gegen die Aufklärungspflicht verstoßen.19.03.2021
Streit um Schulen in NRWLaschet sieht Notbremse kommenNRW-Ministerpräsident Laschet will die vereinbarte Notbremse anwenden. Schulen und Kitas sollen allerdings nicht geschlossen werden. SPD-geführte Kommunen mit entsprechenden Plänen kritisiert er scharf. Die Sozialdemokraten werfen Laschet angesichts fehlender Tests einen "Blindflug" vor.19.03.2021
Bei Treffen mit LaschetKurz wirbt für Sommerurlaub in ÖsterreichBei einem gemeinsamen Treffen in Berlin plädieren der österreichische Kanzler Kurz und Ministerpräsident Laschet für eine europäische Strategie in der Corona-Krise. Kurz sieht die Pandemie "auf den letzten Metern" und rechnet mit einer zeitnahen Rückkehr zur Normalität.19.03.2021
Kölner MissbrauchsskandalPapst soll über Schicksal der Bischöfe richtenEin Gutachten zeichnet ein Bild von Vertuschung und Täuschung im Erzbistum Köln: Über Jahrzehnte wurde die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen verschleppt - nun könnten dafür Köpfe rollen. Zwei Bischöfe legen die Entscheidung über ihre Karrieren in die Hand des Papstes. 19.03.2021
Kölner MissbrauchsskandalErzbischof Heße bietet Papst Amtsverzicht anEin Gutachten zum Umgang mit Missbrauchsvorwürfen im Erzbistum Köln wirft dem Hamburger Erzbischof Stefan Heße etliche Pflichtverletzungen vor. Unter starkem Druck zieht er daraus nun die Konsequenz. Gleichzeitig distanziert er sich vom Vertuschungsvorwurf.18.03.2021
Lücken in Akten, enorme IgnoranzKölner Gutachten legt Systemfehler offenDas Erzbistum Köln gibt ein Missbrauchsgutachten in Auftrag - und veröffentlicht es dann auch wirklich. In dem 800-Seiten-Papier wird Erzbischof Woelki entlastet. Damit könnte das Thema erledigt sein. Aber so einfach ist es nicht.18.03.2021Von Solveig Bach
Kölner MissbrauchsgutachtenWoelki beurlaubt zwei MitarbeiterEin zweites Gutachten soll Missbrauchsfälle im Bistum Köln aufarbeiten. Mehrere Pflichtverletzungen werden einem jetzigen Hamburger Bischof vorgeworfen. Der in der Kritik stehende Kardinal Woelki wird hingegen entlastet. Zwei seiner Mitarbeiter beurlaubt Woelki aber sofort.18.03.2021