Sie tippte die berühmte ListeSchindlers Sekretärin Mimi Reinhardt mit 107 gestorben1944 wurde Mimi Reinhardt die Sekretärin des deutschen Industriellen Oskar Schindler. Sie war es, die die Liste mit den Namen von jüdischen Zwangsarbeitern tippte, die später durch Steven Spielbergs Film als "Schindlers Liste" weltbekannt wurde. Nun ist Reinhardt im Alter von 107 Jahren gestorben.11.04.2022
16 KZ-Überlebende vor OrtUkraine-Krieg wirft Schatten auf Buchenwald-GedenkenOffizielle Vertreter aus Russland waren nicht willkommen, dennoch bestimmt der russische Angriffskrieg die Erinnerung an die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald. 16 KZ-Überlebende nehmen an der Gedenkfeier teil. Eine von ihnen musste kürzlich aus der Ukraine fliehen.10.04.2022
Moskau und die EntnazifizierungRussische Nachrichtenagentur ruft zum Völkermord aufEin russischer Agentur-Bericht gibt einen erschreckenden Einblick in die Kreml-Propaganda von einer notwendigen "Entnazifizierung" der Ukraine. Er zeigt, dass nicht nur Regierung und Eliten, sondern die gesamte Bevölkerung gemeint ist, und Gräueltaten wie in Butscha eine finstere Konsequenz daraus sind.06.04.2022Von Klaus Wedekind
Urteil gegen 93-JährigeHolocaust-Leugnerin soll ein Jahr ins GefängnisWeil sie immer wieder öffentlich den Holocaust leugnet, saß Ursula Haverbeck bereits zweieinhalb Jahre in Haft. Nun behandelt das Landgericht Berlin zwei Berufungsverfahren und entscheidet: Die 93-Jährige soll erneut ins Gefängnis.01.04.2022
Wie München Olympia 1972 erhieltEin Sportfest in der Keimzelle des NS-Terrors1936 zelebrieren Adolf Hitler und die Nazis die Propagandaspiele von Berlin. Nur 36 Jahre später lädt München ein zum farbenfrohen Gegenentwurf des düsteren Militärspektakels. Wie kann das sein? Der neue ntv Podcast "Wir sind Geschichte" nimmt sie mit auf eine Reise in die deutsche Vergangenheit.01.04.2022
Jahrestage der BefreiungKZ-Gedenkstätten laden russische Offizielle ausZur Erinnerung an die Millionen Opfer des Nazi-Terrors wird alljährlich der Befreiung der NS-Lager gedacht. Eingeladen sind jeweils auch Diplomaten aus Russland und Belarus. Nach dem Tod des ukrainischen KZ-Überlebenden Romantschenko soll es dieses Jahr anders laufen.28.03.2022Von Thomas Schmoll
Umstrittene "Enthüllung"Verlag zieht Buch um Anne-Frank-Verrat zurückAnne Frank wurde durch einen jüdischen Notar verraten - das behauptet ein sogenanntes Coldcase-Team in einem im Januar veröffentlichten Buch. Mehrere Historiker kritisieren die These scharf und legen eine Gegenstudie vor. Nun nimmt der niederländische Verlag Ambo Anthos das Buch aus dem Handel.23.03.2022
Schwierige Frage vor GerichtWill oder kann sich KZ-Wachmann nicht erinnern?Dreieinhalb Jahre soll er als Wachmann im Konzentrationslager Sachsenhausen gearbeitet und dabei Beihilfe zum Mord in 3518 Fällen geleistet haben: Josef S., 101 Jahre alt, wohnhaft in Brandenburg an der Havel. Ob das stimmt, kann das Landgericht Neuruppin bislang nicht klären. Denn der Angeklagte hat andere Erinnerungen. Oder nicht?20.03.2022Von Michael Stahl
Chef-Nazijäger im Interview"Machen einfach unsere Arbeit"Die Zentrale Stelle Ludwigsburg spürt die Mörder und tausendfachen Beihelfer zum Mord während der Nazizeit auf und stellt sie vor Gericht. Auch noch mit 100 Jahren, wie aktuell im Falle des Josef S., dem mutmaßlichen KZ-Wachmann in Sachsenhausen. Behördenleiter Thomas Will berichtet von der Jagd nach den Alt-Nazis. Es ist eine Jagd, bei der die Jäger selbst Gejagte sind.19.03.2022
Im Alter von 99 JahrenHolocaust-Überlebende Deutschkron gestorbenAls Jüdin erfährt Inge Deutschkron während der Nazi-Herrschaft in Berlin Hass, Diskriminierung und Verfolgung. Sie überlebt im Untergrund, entkommt der Shoah. Später, noch im hohen Alter, spricht sie als Zeitzeugin über ihre Erfahrungen an Schulen. Nun ist die Berliner Ehrenbürgerin gestorben.09.03.2022