Teures Erdgas? Vielleicht egalAn der Strombörse schrillen die Alarmglocken: Gibt es 2027 Rekordpreise?An der Strombörse wird Elektrizität für 2027 so teuer gehandelt wie seit der Energiekrise nicht mehr. Der Iran-Krieg treibt die Gaspreise. Diese beeinflussen den Strompreis. Eigentlich. Experten bezweifeln jedoch, dass Stromrechnungen explodieren. Auf dem Strommarkt ändert sich etwas Entscheidendes.10.09.2026Von Christian Herrmann
Putins verwundbare GasflotteEuropa hängt am russischen LNG-Hahn - dreht die Ukraine ihn ab? Im Sommer verwandelt die Ukraine Russlands wichtigste Geldquelle in eine strategische Schwachstelle: das Ölgeschäft. Dasselbe könnte sie mit russischen LNG-Lieferungen machen. 15 Tanker halten den Export am Laufen. Sie rücken in Reichweite. Doch es gibt ein Problem: Europa.05.09.2026Von Christian Herrmann
Haben Händler sich verzockt?"Bei Gasspeichern steht Vorwurf der Erpressung im Raum"Die Gasspeicher decken an kalten Wintertagen die Hälfte des deutschen Verbrauchs ab. Noch sind sie halb leer. Die Betreiber hinken dem Befüllungszeitplan hinterher. Eine Ursache ist der Iran-Krieg. Einige Händler scheinen sich verzockt zu haben. "Das sieht man", sagt ein Energieanalyst im Interview.27.08.2026Interview: Christian Herrmann
Lieferungen bis 2041Uniper schließt Großvertrag mit norwegischem GaskonzernDeutschlands Gasspeicher füllen sich nur mühsam. Norwegen zählt zu den wichtigsten Gaslieferanten - und dürfte es bleiben: Uniper und der norwegische Energiekonzern Equinor schließen einen langfristigen Liefervertrag für zwei Millionen Haushalte jährlich.24.08.2026
"Russisches Gas war Strategie"Merkels Wirtschaftsberater erklärt die Energiepolitik der AltkanzlerinAls Wladimir Putin 2022 die Ukraine angreift, wird deutlich: Die deutsche Energieversorgung ist von einem Kriegsverbrecher abhängig. Wie konnte es so weit kommen? Im Interview legt der langjährige wirtschaftspolitische Berater von Altkanzlerin Merkel seine Sicht der Dinge dar: "Gas war die Strategie."12.07.2026Interview: Clara Pfeffer
Flüssigerdgas aus den USADeutsche LNG-Importe steigen trotz Iran-KriegTrotz der Verwerfungen auf dem Weltmarkt durch den Konflikt am Persischen Golf wird im ersten Halbjahr mehr Flüssigerdgas nach Deutschland gebracht als im Vorjahreszeitraum. Dennoch geht der Krieg nicht spurlos an den deutschen LNG-Terminals vorbei.04.07.2026
Eine Million Tonnen pro JahrSefe sichert sich LNG aus Kanada - Vereinbarung über 20 JahreDeutschland sichert sich seinen Energiebedarf bei weiteren Lieferanten. Die verstaatlichte frühere Gazprom-Tochter Sefe schließt dazu einen Deal mit einer langen Laufzeit mit Kanada. Das Volumen erhöht rechnerisch den derzeitigen LNG-Bezug um ein Siebtel.27.05.2026
Erstmals seit KriegsbeginnKatarischer LNG-Tanker passiert offenbar Straße von HormusKatar gehört zu den größten Flüssiggas-Exporteuren der Welt. Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran unterbricht die Lieferungen über die Straße von Hormus. Zum ersten Mal seitdem durchfährt ein Tanker mit katarischem LNG die blockierte Meerenge und steuert in Richtung Osten. 10.05.2026
Geldsegen verstört US-GasbrancheDas LNG-Paradoxon - die Welt sagt Tschüss zur BrückentechnologieGas ist die Brückentechnologie. Der saubere Brennstoff für den Übergang zu den Erneuerbaren. Vier Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine erlebt der Gasmarkt jedoch einen neuen Preisschock. Amerikanische LNG-Unternehmen profitieren, doch selbst ihnen bereitet der Geldregen Sorgen. 11.04.2026Von Christian Herrmann
Teheran spricht von TerrorIran meldet "schwere Schäden" an Wasser- und EnergieinfrastrukturAm Samstag stellt US-Präsident Trump dem Iran ein Ultimatum: Bleibt die für den Handelsverkehr wichtige Straße von Hormus im Persischen Golf geschlossen, würden die USA bei ihren Luftangriffen Kraftwerke ins Visier nehmen. Nur wenige Stunden später meldet Teheran schwere Schäden. 22.03.2026
Regierungschef bleibt vageNetanjahu: Muss auch "Bodenkomponente" im Iran gebenNach rund drei Wochen Krieg sieht Netanjahu die iranische Führung stark geschwächt. Für den angestrebten Regimewechsel müsse Israel jedoch noch einen Schritt weitergehen, sagt der Regierungschef. Wie genau eine mögliche Bodenoffensive aussehen könnte, lässt er gezielt offen.20.03.2026