Bilanz nach 195 Tagen InvasionKiew: Russland hat 50.000 Soldaten verlorenDer Angriffskrieg in der Ukraine läuft nicht wie vom Kreml gewünscht. Auch nach 195 Tagen gehen die Gefechte weiter. Mittlerweile soll die russische Armee bereits mehr als 50.000 Soldaten verloren haben, heißt es aus Kiew. Russland selbst macht seit Langem keine Angaben mehr zu eigenen Gefallenen. 06.09.2022
Champions League im Krieg"Schalke der Ukraine" ist seit acht Jahren heimatlosZum sechsten Mal in Folge hat sich Schachtar Donezk für die Champions League qualifiziert, obwohl der ukrainische Verein seit acht Jahren heimatlos ist. Für das "Schalke der Ukraine" ist Fußball im Krieg nichts Neues. Und doch hat Russlands Angriff am 24. Februar noch einmal alles verändert.06.09.2022Von Kevin Schulte
Letzter Reaktor runtergefahrenKiew sieht Welt "am Rande einer nuklearen Katastrophe"An diesem Dienstag will die IAEA einen Bericht über die Lage in Saporischschja vorstellen. Dieser dürfte alles andere als beruhigend sein. Inzwischen ist auch der letzte Reaktor heruntergefahren. Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht das AKW "nur einen Schritt von einer Strahlenkatastrophe entfernt".06.09.2022
Geheimdienstbericht deckt aufRussland muss Munition in Nordkorea kaufenExplosionen in Militärlagern und westliche Sanktionen scheinen der russischen Kriegsmaschinerie zuzusetzen. Geheimdienstberichten zufolge kauft der Kreml daher bereits Munition und Waffen von Nordkorea. Militärexperten sehen darin einen Akt der Verzweiflung.06.09.2022
Schlechte Bedingungen?Ukraine: Russisches Regiment verweigert DienstWie kommt die ukrainische Armee voran? Laut dem Einsatzkommando Süd verweigert ein russisches Regiment den Dienst. Das britische Verteidigungsministerium äußert sich indes zu den Kriegszielen des Kreml.05.09.2022
Kampfprämien nicht gezahltLondon sieht Moral und Disziplin bei Russen geschwächtHohe Verluste und Kampfmüdigkeit sind offenbar nur ein Problem: Laut dem britischen Verteidigungsministerium werden den russischen Soldaten "grundlegende Ansprüche" nicht gewährt - einschließlich angemessener Uniform, Waffen, Verpflegung und Sold. All dies habe gravierende Folgen.04.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine beschießt russische Artillerie nahe AKW - Schoigu: Kiews Offensive gescheitertNach dem Besuch des ukrainischen AKW Saporischschja zieht die IAEA ein positives Fazit. Doch der Beschuss um das Kraftwerk geht weiter. Im umkämpften Süden vermeldet die Ukraine einzelne Erfolge - Moskau hingegen bezeichnet die Offensive als gescheitert.02.09.2022
Kämpfe nahe SaporischschjaIAEA-Chef über AKW-Besuch: "Alles gesehen"Die Sorge, dass das AKW Saporischschja durch Beschuss schwer beschädigt werden könnte, bleibt auch nach dem Besuch der IAEA. In der Nähe werden bereits weitere Kämpfe gemeldet. Wichtige Sicherheitselemente scheinen jedoch vorerst intakt, sagt IAEA-Chef Grossi nach der ersten Bestandsaufnahme.02.09.2022
"Warschau hat 1953 verzichtet"Berlin weist polnische Reparationsforderung zurückNach langer Ankündigung hat Polens Regierungspartei PiS die Schäden durch den deutschen Überfall vor 83 Jahren beziffert. Über die Summe von 1,3 Billionen Euro will sie nun mit Berlin verhandeln. Die Bundesregierung hält das Thema indes für abgeschlossen.01.09.2022
Behörden-Chef reist abIAEA-Experten bleiben in AKW SaporischschjaWas geht im größten Atomkraftwerk Europas vor sich? Dieser Frage gehen in Saporischschja Experten der UN-Atomenergiebehörde IAEA nach. Deren Chef gibt sich nach einer ersten Stippvisite zufrieden. Man habe in kurzer Zeit "viele Informationen zusammengetragen".01.09.2022