Pfiffe und Revolutions-ProtestIrans Trainer regt sich über eigene Fans aufDie iranischen Fußball-Nationalspieler setzen bei der WM in Katar ein Zeichen, sie solidarisieren sich mit den Frauen in ihrer Heimat. Mut beweisen auch einige Fans, Frauen mit offenen Haaren oder Fans mit der alten, persischen Flagge sind zu sehen. Doch der Protest passt dem Nationaltrainer gar nicht.22.11.2022
Viele sowjetische SystemeWie die Ukraine ihren Luftraum verteidigtRussland terrorisiert die Ukraine mit Kamikazedrohnen, Raketen und Marschflugkörpern. Kiews Luftabwehrsystem ist lückenhaft. Helfen sollen Systeme aus dem Westen, unter anderem das hochmoderne deutsche Luftabwehrsystem IRIS-T. Doch auch dieses garantiert keinen flächendeckenden Schutz.21.11.2022Von Caroline Amme
27 Minuten NachspielzeitEngland startet mit Kantersieg in die WMVize-Europameister England ist sportlich erfolgreich in die Fußball-Weltmeisterschaft gestartet: Die Mannschaft um Kapitän Harry Kane schlägt den Iran deutlich. Es ist ein Rekordsieg. Während England auf Druck der FIFA auf die "One Love"-Kapitänsbinde als gesellschaftliches Statement verzichtet, sendet der Iran ein mutiges Signal in die Heimat.21.11.2022
Staats-TV stoppt ÜbertragungIranischem Nationalteam droht Ärger in der HeimatMehrere europäische Großverbände verzichten nach diffusen Drohungen der FIFA auf das Tragen einer bestimmten Kapitänsbinde. Das iranische Nationalteam setzt dagegen ein starkes gesellschaftliches Zeichen bei der umstrittenen Fußball-Weltmeisterschaft in Katar: Sie verzichten auf das Mitsingen der Hymne. Dafür droht dem Team mehr Ärger als eine Gelbe Karte.21.11.2022
"Während Unruhen Messer gezogen"Proteste im Iran: Justiz verhängt sechstes TodesurteilSeit mehr als zwei Monaten demonstrieren Menschen im ganzen Iran. Nun verhängt das Revolutionsgericht in Teheran das sechste Todesurteil im Zusammenhang mit den Protesten. Ein Mann soll mit Tötungsabsicht ein Messer gezogen haben, um die "Gesellschaft zu verunsichern", wie es heißt.20.11.2022
Sanktionen und IsolierungEVP-Chef Weber fordert mehr Druck auf IranIm Iran gehen seit dem Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini vor gut zwei Monaten Tausende Menschen auf die Straße. Sie drücken ihren Protest gegen die Regierung aus und werden gewaltsam niedergeschlagen. Politiker betonen, dass sich die EU noch stärker als bisher für die Befreiung des Landes einsetzen muss. 20.11.2022
Schüsse und EntführungenGewalt gegen Protestierende im Iran nimmt zuSie schießen auf Demonstranten, entführen Leichname und vergraben heimlich getötete Jugendliche: Auf die andauernden Proteste im Iran reagieren die Behörden mit massiver Gewalt. Die Regierung spricht von "terroristischen Aktionen" und macht den Westen für die Aufstände verantwortlich.19.11.2022
"Satane der Welt"Iran macht Westen für Proteste verantwortlichDie landesweiten Proteste im Iran halten seit Monaten an. Der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden beschuldigt nun erneut die westlichen Länder, für diese verantwortlich zu sein - in seiner Aufzählung taucht explizit auch Deutschland auf.17.11.2022
Israel beschuldigt den IranÖltanker vor Oman beschossenEin Tanker aus der Flotte eines israelischen Milliardärs ist im Golf von Oman attackiert worden. Die Beschädigungen seien nur leicht, teilt die Reederei mit. Zudem sei kein Öl ausgelaufen. Israel spricht von einem Angriff mit einer iranischen Drohne.16.11.2022
Neue Protestformen im IranAktivisten schlagen Mullahs Turban vom KopfTausende Festnahmen, hunderte Tote und ein Todesurteil: Der iranische Sicherheitsapparat geht mit aller Härte gegen die Proteste vor. Auf die Straße zu gehen, wird für die Demonstranten immer gefährlicher. Ihren Unmut drücken sie daher zunehmend auf anderen Wegen aus. 15.11.2022