Trümmer, Vorposten, Gelbe LinieSo sieht der Gazastreifen von oben ausKnapp drei Jahre nach dem Hamas-Überfall auf Israel gibt es für die Menschen in der Region weiterhin keinen Frieden. Die Terrororganisation wirkt unbesiegt, das israelische Militär hält weite Teile im Gazastreifen besetzt. Aufnahmen aus dem All zeigen eindrücklich, wie sich die Armee entlang der "gelben Linie" eingräbt.11:35 Uhr
"Du hast zwei Millionen Ziele"Israelischer Drohnenpilot enthüllt, wie wahllos in Gaza getötet wurdeMit einer Zeitung spricht ein israelischer Drohnenpilot darüber, was er im Gazastreifen gesehen hat. Seine Berichte über mögliche Kriegsverbrechen decken sich mit den Aussagen israelischer Geheimdienstmitarbeiter. Die Soldaten hätten "ihre Menschlichkeit verloren", sagt er.11.09.2026
Premier weist Bericht zurückNetanjahu soll vor 7. Oktober gewarnt worden seinDie israelische Zeitung "Haaretz" berichtet, Regierungschef Netanjahu habe eineinhalb Wochen vor dem Hamas-Massaker 2023 einen brisanten Anruf aus den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten. Der spricht von einer "absoluten Lüge".08.09.2026
Plan für den GazastreifenIsraels Rechte deutet Zwangsumsiedlungen immer offensiver anDurch das Vorgehen von Israels Militär sind die Lebensbedingungen im Gazastreifen katastrophal. Wenn rechtsextreme Politiker jetzt von einer "freiwilligen Auswanderung" der Menschen sprechen, ist die Intention klar. Minister Ben-Gvir sieht eine "historische Gelegenheit", die Palästinenser loszuwerden.03.09.2026
U-Boot auf dem Weg nach Haifa Deutsche Waffenlieferungen an Israel nehmen wieder deutlich zuDas in Deutschland hergestellte U-Boot "INS Drakon" kann laut Experten mit Atomwaffen nachgerüstet werden. Nun ist es auf dem Weg nach Israel. Obwohl Waffenlieferungen an das Land umstritten sind, steigt das Volumen der von Berlin genehmigten Exporte drastisch.02.09.2026
Unter Zwang ein KriegsverbrechenIsraelischer Minister will Palästinenser aus Gazastreifen "herausholen"Die israelische Regierung sei "auf jedem erdenklichen Weg" dazu bereit, Palästinenser aus dem Gazastreifen umzusiedeln, sagt Verteidigungsminister Katz. Ohne Beweise behauptet er, 80 Prozent der Bevölkerung wollten das Küstengebiet verlassen. Zwangsumsiedlungen könnten die Folge sein.02.09.2026
"Es gibt eine gemeinsame Zukunft"Israel: Jüdischer Politiker schließt sich arabischer Partei anEs ist ein historisches Brechen mit Tabus: In Israel hat sich der jüdisch-zionistische Politiker Joav Segalovitz der islamisch-arabischen Raam-Partei angeschlossen. Es ist das erste Mal, dass ein Israeli mit der arabischen Minderheit koaliert. Die Allianz könnte zur Gefahr für die Macht des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu werden.31.08.2026
Zwei Journalisten unter Toten Zweifel an Israels Begründung für verheerenden Krankenhaus-Angriff Ende August 2025 greift Israels Militär das Nasser-Krankenhaus im Gazastreifen zweimal kurz hintereinander aus der Luft an, 22 Menschen sterben. Israel spricht von einer Kamera der Hamas als Ziel und rückt einige Toten in die Nähe der Islamisten - auch einen Journalisten. Beweise fehlen auch ein Jahr später.26.08.2026
Vorwurf des Völkermords in GazaTürkei erlässt Haftbefehl gegen NetanjahuErst der Internationale Gerichtshof, nun die Türkei: Ankara erlässt Haftbefehl gegen Israels Premier Netanjahu. Vorausgegangen waren Ermittlungen zur Behandlung von Aktivisten einer Hilfsflotte.21.08.2026
Bewegende TonaufnahmenIsrael ermittelt zum Tod des palästinensischen Mädchens Hind RajabIhr Tod wurde mittlerweile sogar verfilmt: Israelische Soldaten beschießen im Januar 2024 eine palästinensische Familie. Die fünfjährige Hind Rajab überlebt zunächst, ihre Rufe nach Hilfe werden aber wohl stundenlang bis zu ihrem Tod ignoriert. Israels Armee nimmt nun Ermittlungen auf.19.08.2026
Annäherung bei Gaza-VerhandlungNetanjahu und Kushner verständigen sich wohl auf ersten SchrittIn die Verhandlungen über die Zukunft Gazas kommt Bewegung: Bei Gesprächen über den US-Friedensplan nähern sich der US-Sondergesandte Kushner und Israels Ministerpräsident Netanjahu an. Zumindest über den ersten Schritt soll Einigkeit herrschen.17.08.2026