Bund kontrolliert RaffinerienRosneft will gegen "Zwangsenteignung" vorgehenDie Bundesregierung stellt die deutschen Rosneft-Töchter unter staatliche Kontrolle. Der russische Konzern spricht von einem "illegalen" Zugriff und prüft Klage gegen die Maßnahme. Zugleich zeigt er sich bereit, einen möglichen neuen Vertrag auszuhandeln - unter gewissen Bedingungen.16.09.2022
Kaum Ersatz für Putins GasFracking? "Keine schnelle Lösung" für EnergiekriseIm Kampf gegen die Energiekrise sucht die Bundesregierung nach Alternativen. Unter Deutschland schlummern noch ungenutzte Gasreserven. Die könnten per unkonventionellem Fracking herausgepresst werden. Die Einführung der umstrittenen Methode würde aber Jahre dauern, sagt die Vorsitzende der Bundestags-Expertenkommission.16.09.2022Von Caroline Amme
Rally dauert anKeine Entwarnung beim Gaspreis für VerbraucherFür Endkunden ist Gas im Schnitt mehr als dreimal so teuer wie vor einem Jahr. Viele dürften deshalb Hoffnung schöpfen, weil sich die Großhandelspreise beruhigen. Doch die Preisbildung für Verbraucher ist deutlich komplizierter. Deshalb könnten ihre Kosten weiter in die Höhe schnellen.16.09.2022
Zahlungen erst Ende OktoberHabeck verschafft sich Zeit bei der GasumlageDie ersten Abschlagszahlungen für die umstrittene Gasumlage sind eigentlich schon ab September möglich. Der Wirtschaftsminister will diese aber nun doch später einziehen. Damit ergibt sich mehr Zeit für Habeck etwa den Kreis der berechtigten Firmen auf die wirklich bedürftigen einzuschränken.15.09.2022
7,2 Milliarden Euro ProfitRussischem Ölkonzern Rosneft gelingt GewinnsprungZwar leidet der Absatz von Rosneft unter den Sanktionen westlicher Staaten. Auf dem russischen Binnenmarkt erfreut sich das Öl des Unternehmens jedoch weiter einer starken Nachfrage. Das Unternehmen kann auch während des Ukraine-Kriegs seinen Profit steigern.15.09.2022
Kleiner Urlaub ist drinBeim Duschen lässt sich irre viel Geld sparenBevor der Tag so richtig losgeht, heißt es für viele erst einmal ab unter die Brause. Gerne auch ausgiebig. Was zwar guttut, aber teuer bezahlt werden muss. Denn da, wo am meisten verbraucht wird, muss auch am meisten gezahlt werden. Wird hier gedrosselt, ist erstaunlich viel zu sparen. 15.09.2022Von Axel Witte
"Hauptsache, ihnen ist warm"Lukaschenko macht sich über Europa lustigWeil Moskau den Gashahn drosselt, fürchtet Europa im Winter eine Energiekrise. Für Belarus-Machthaber Lukaschenko sind die Sorgen ein gefundenes Fressen. In einem Video zeigt sich der Putin-Unterstützer beim Holzhacken. Dabei bietet er dem Westen auch gleich etwas von seinem Brennholz an. 14.09.2022
Finanzielle Verluste erhöhtBund könnte Uniper verstaatlichenDie Bundesregierung prüft, ob der in arge Schieflage geratene Gasimporteur Uniper nicht verstaatlicht werden könne. Dazu laufen Gespräche mit dem finnischen Mutterkonzern Fortum. Die finanziellen Verluste Unipers hätten sich seit Juni "deutlich erhöht". 14.09.2022
Handeln bei PreiserhöhungWenn der Gaspreis durch die Decke geht Die Zeiten, in denen alles nur einen Preis, aber nichts einen Wert hatte, sind vorbei. Vor allem für Gas gilt beides. Das muss doppelt und dreifach bezahlt werden. Wer jetzt eine Preiserhöhung erhält, sollte handeln. 14.09.2022
Schadensersatzklage in StockholmUniper will wohl Milliarden von GazpromDer durch Staatshilfen gestützte Energiekonzern Uniper plant laut Insidern das russische Staatsunternehmen Gazprom wegen ausgebliebener Gaslieferungen zu verklagen. Es gehe dabei um einen Schadenersatzanspruch in Milliardenhöhe. Diese Nachricht macht sich sofort an der Börse bemerkbar.13.09.2022