Nach Anschlag in NizzaFrankreich ist zurück im Fadenkreuz des TerrorsDie islamistische Gefahr war nie weg, trifft Frankreich in diesem Herbst aber mit neuer Wucht. Das Attentat mit drei Toten in Nizza zeigt: Die Terror nimmt neue Formen an - und der Kampf dagegen braucht einen langen Atem.30.10.2020Von Sebastian Huld
Terrorangst in FrankreichAngreifer tötet drei Menschen in NizzaFrankreich hat sich noch nicht von dem Schock über den Mord am Lehrer Paty erholt - da schlägt schon wieder ein Angreifer auf brutale Weise zu. Drei Menschen verlieren in Südfrankreich ihr Leben. Präsident Macron findet deutliche Worte.29.10.2020
Wachmann in Dschidda verletztMesserattacke an französischem KonsulatIm saudi-arabischen Dschidda geht ein Mann am Vormittag mit einem "scharfen Werkzeug" auf einen Sicherheitsmann an der Botschaft Frankreichs los und verletzt ihn leicht. Der Angreifer kann überwältigt werden. Ob die Tat in Verbindung mit dem Terrorakt in Nizza steht, ist unklar. 29.10.2020
Verbindung zu Anschlag in Nizza?Polizei tötet Angreifer bei AvignonKurz nach einem mutmaßlichen islamistischen Anschlag im südfranzösischen Nizza erschießen Polizisten einen Mann nahe der Stadt Avignon. Laut Ermittlern hat er zuvor Passanten mit einer Pistole bedroht. Noch ist unklar, ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht.29.10.2020
Frau in Kirche enthauptetDrei Tote bei Messerangriff in NizzaNur wenige Tage nach dem Mord an dem französischen Geschichtslehrer Samuel Paty erschüttert eine neue Messerattacke das Land. In Nizza sterben mindestens drei Menschen bei einem Angriff in der örtlichen Kirche Notre Dame. Mehrere weitere werden verletzt. 29.10.2020
Maßnahmen gelten ab FreitagMacron mutet Franzosen neuen Lockdown zuAuch in Frankreich müssen sich die Menschen auf neue Maßnahmen einstellen: Ab Freitag gelten laut Staatschef Macron strenge Kontaktbeschränkungen, um die zweite Corona-Welle in dem Land zu brechen. Die Schulen will er aber im Gegensatz zum Frühjahr offen halten.28.10.2020
Karikatur wird zu StaatsaffäreErdogan droht "Charlie Hebdo" mit Klage"Privat ist er sehr lustig" - so betitelt die französische Satirezeitung "Charlie Hebdo" eine Karikatur des türkischen Präsidenten. Doch lachen kann Erdogan darüber nicht. Er will nicht nur juristisch gegen das Blatt vorgehen, sondern kündigt auch diplomatische Schritte an. In Ankara wird bereits ermittelt.28.10.2020
Türkei: "Kultureller Rassismus" "Charlie Hebdo" druckt Erdogan-KarikaturNachdem der Streit um Karikaturen des islamischen Propheten Mohammed eskaliert ist, verschärft sich der Konflikt zwischen Frankreich und der Türkei weiter. Die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" legt nun mit einer besonderen Karikatur des türkischen Staatschefs nach. 28.10.2020
Einmonatiger Lockdown drohtFrankreich fürchtet Krankenhaus-GAUDie Zahl der Coronafälle steigt in Frankreich massiv an. Die Regierung prüft daher offenbar einen weiteren Lockdown. Dieser könne laut einem Medienbericht bereits ab Mitternacht am Donnerstag gelten. Allerdings würden die neuen Einschränkungen flexibler sein als jene beim ersten.28.10.2020
Seenot nach Sturm Flüchtlinge ertrinken im ÄrmelkanalSie wollten in einem Fischerboot den Ärmelkanal von Frankreich aus nach Großbritannien überqueren: Eine Gruppe Flüchtlinge kentert bei stürmischer See, vier von ihnen ertrinken. Darunter auch zwei Kinder. Die Küstenwache sucht noch nach einem Vermissten. 27.10.2020