Konsequenzen aus Sachsen-AnhaltDIW-Ökonom: Ohne neue Agenda 2010 droht AfD-Wahlsieg auf BundesebeneCDU und SPD verlieren bei der Landtagswahl in Sachsen-Anwalt massiv an Wählerzuspruch. Dies sei "ein Misstrauensvotum gegenüber der Bundesregierung", mahnt DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Er fordert weitreichende Reformen.06.09.2026
Mehr als verdoppeltDIW hebt Wachstumsprognose für deutsche Wirtschaft deutlich anInnerhalb weniger Monate haben sich die Konjunkturaussichten laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung deutlich gebessert. Es geht zwar von einem deutlich größeren Wachstum in den nächsten beiden Jahren aus, allerdings ist das Gesamtniveau immer noch bescheiden.02.09.2026
Weniger Wohnraum, höhere MietenDIW-Chef: Enteignung von Wohnungskonzernen wäre ein "Fehler"Die Debatte um bezahlbaren Wohnraum gewinnt im Berliner Wahlkampf an Schärfe. Nun warnt ein prominenter Ökonom vor weitreichenden Folgen für Mieter, Neubau und die öffentlichen Finanzen – und nennt einen anderen Weg aus der Krise.27.08.2026
Maßnahme spart zehn MilliardenDIW-Ökonom Fratzscher: Bleibt Rente mit 63, "ist die Rentenreform tot"Die Rentenkommission fordert die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte. Doch in den Koalitionsparteien wächst die Kritik. Ohne diese Einsparung platze die Finanzierung der gesamten Rentenreform, rechnet DIW-Präsident Marcel Fratzscher vor.03.08.2026
Fratzscher: "Nationale Schocks"DIW zu AfD-Programm: Sachsen-Anhalter würden 1600 Euro pro Kopf verlierenIn Sachsen-Anhalt ist die Zustimmung zur AfD in Umfragen besonders hoch. Dabei müssten genau dort die Menschen besonders starke Einbußen hinnehmen, sollte die Partei ihr Programm umsetzen. DIW-Präsident Fratzscher sieht 10.000 Arbeitsplätze gefährdet. 23.07.2026
Im Wettbewerb mit China Ökonom sieht Technologieoffenheit als "Niedergang der deutschen Industrie"In der E-Auto-Industrie hat China Deutschland längst überholt. Der aktuelle Kurs der Politik reicht aus Sicht des DIW-Ökonomen Martin Gornig nicht, um auf Pekings wachsende Übermacht zu reagieren. Dennoch sieht er auch Chancen für die deutsche Industrie.11.07.2026
Mehr Befristung, weniger SchutzSo will die Koalition auf dem Arbeitsmarkt "die Fesseln lösen"Bis zu vier Jahre Befristung und ein aufgeweichter Kündigungsschutz: Die neuen Pläne der Koalition sollen den Arbeitsmarkt modernisieren. Während Arbeitgeber von einem überfälligen Kurswechsel sprechen, sehen Kritiker darin einen Angriff auf Arbeitnehmerrechte.02.07.2026Von Juliane Kipper
Bleiben die größten Probleme?Fratzscher fehlen bei Rentenvorschlägen "Mut und Konsequenz"Mit Spannung werden die Vorschläge der Rentenkommission erwartet, die kommende Woche präsentiert werden. Erste Details enttäuschen jedoch den Ökonomen Marcel Fratzscher. Der DIW-Chef sieht zwar "kluge Elemente", ihm fehlt aber die Konsequenz.21.06.2026
Ökonomen kassieren PrognoseDIW: Nur Sondervermögen können Rezession noch verhindernAuch das DIW ist im Frühjahr noch optimistisch, dass der Aufschwung in Deutschland kommt. Das verändert sich mit dem Iran-Krieg spürbar: Der Bundesrepublik drohe eine Rezession. Der Tankrabatt und die Hoffnung auf den Boom der Fußball-WM würden nicht helfen. 10.06.2026
Alle müssen ranDIW-Ökonomen machen 180-Milliarden-Euro-SparvorschlagTrotz des sogenannten Sondervermögens, mit dem sich Deutschland massiv verschuldet, ist die finanzielle Not groß. Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sehen jedoch einen Weg, um nachhaltig und ausgewogen mehr Geld in der Kasse zu haben.05.06.2026
Unwucht im Steuersystem beklagtDIW: Vermögensteuer würde Milliarden einbringenDie Bundesregierung will die Einkommensteuer reformieren. Die Gegenfinanzierung ist aber noch unklar. DIW-Präsident Fratzscher bringt die Vermögensteuer ins Spiel und hält sie für eine "notwendige und ultimativ unausweichliche Option". 04.06.2026