Kanzler muss in den SchutzraumScholz' schwieriger Spagat neben Netanjahu Noch vor US-Präsident Biden reist der Bundeskanzler nach Tel Aviv. In Israel wird der Solidaritätsbesuch nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas mit Dankbarkeit aufgenommen. Doch das Gesicht von Israels Premier verfinstert sich sofort, wenn Scholz eigene Akzente setzt. 17.10.2023
Vor nächster KriegsstufeIsrael: Statt Bodenoffensive auch "etwas anderes" möglichLaut einem Militärsprecher bereitet Israel die nächste Kriegsphase vor. Dabei müsse nicht zwingend eine Bodenoffensive folgen, heißt es. Unterdessen schaltet sich auch der Kreml in die Warnungen vor Häuserkämpfen ein.17.10.2023
"Fanatismus des Mittelalters"Netanjahu droht Hisbollah mit VergeltungNach dem Terrorakt der Hamas wehrt sich Israel mit Bombenhagel und zahlreichen Warnungen an weitere Aggressoren. Ministerpräsident Netanjahu richtet klare Worte an einen Feind im Norden, die Hisbollah im Libanon. Die solle "vorsichtig sein", da Fehler noch härter bestraft würden als bisher. 16.10.2023
Gefahr aus dem Norden Scholz und Netanjahu wollen Hisbollah-Eingriff vermeidenNach dem Angriff der Hamas auf Israel ist die Angst vor einem Flächenbrand groß. Die Gefahr kommt nicht nur aus dem Gazastreifen, wo eine israelische Bodenoffensive offenbar bevorsteht. Auch Islamisten aus dem Libanon bereiten Israels Ministerpräsident Netanjahu und Kanzler Scholz Sorgen.14.10.2023
Hamas fordert zum Bleiben aufHunderttausende Palästinenser fliehen in Richtung SüdenObwohl offenbar Hamas-Terroristen die Bevölkerung an der Flucht aus Gaza-Stadt zu hindern versuchen, machen sich nach israelischen Angaben Hunderttausende Zivilisten auf den Weg Richtung Süden. Israel warnt vor Zögern: Eine mögliche Bodenoffensive könnte jederzeit beginnen.14.10.2023
Seltene Rede am SchabbatNetanjahu warnt Hamas: "Das ist erst der Anfang"Seit dem Großangriff der Hamas am vergangenen Samstag überzieht Israel den Gazastreifen mit Luftangriffen. Erstmals führt das israelische Militär allerdings auch kleinere Bodeneinsätze durch. Nur der Anfang, sagte Ministerpräsident Netanjahu. Israel werde niemals vergeben oder vergessen. 13.10.2023
Notstandsregierung ohne LapidIsrael bildet nach "unverzeihlichem Versagen" KriegskabinettAls Reaktion auf den Angriff der Hamas mit Tausenden Toten bildet Israel eine Notstandsregierung. Ministerpräsident Netanjahu muss sich und seiner Regierung von seinem Rivalen Jair Lapid zuvor "unverzeihliches Versagen" vorwerfen lassen.12.10.2023
Schwachstelle im Norden verratenTrump lobt "kluge" Hisbollah und wettert gegen GallantDonald Trump befindet sich im Wahlkampfmodus und gibt seine Gedanken zum Krieg in Israel preis. Dabei zeigt sich der Ex-Präsident verbittert, angesichts seiner Erfahrungen mit Premier Netanjahu und lässt kein gutes Haar am israelischen Verteidigungsminister. Lob gibt es dagegen für eine Terrorgruppe.12.10.2023
"Es geht einfach nur um Anstand"Biden appelliert an Israels MilitärführungDie Gräueltaten der Hamas in Israel erschüttern den US-amerikanischen Präsidenten. Dennoch fordert er von dem angegriffenen Land, beim Vorgehen gegen die Terroristen zivile Opfer zu vermeiden und gemäß den "Regeln des Krieges" zu agieren. Gleichzeitig sendet er eine deutliche Warnung an den Iran.12.10.2023
Geiseln befreien oder aufgeben?Warum Netanjahu in der Klemme stecktEtwa 150 Israelis sollen sich in der Hand der Hamas befinden. Bei einer Bodenoffensive hätten sie kaum Chancen zu überleben. Gibt es für Israel einen Weg aus dem Dilemma?11.10.2023Von Frauke Niemeyer