Fünf Bundesländer fallen rausGebiete für Atommüll-Endlager deutlich eingegrenztBis 2050 soll ein Endlager für rund 27.000 Kubikmeter Atommüll gefunden werden. Die Bundesgesellschaft für Endlagersuche grenzt das Gebiet nun deutlich ein. Fünf Bundesländer kommen nicht länger infrage.27.10.2026
Platz für 6500 Tonnen UranFinnische Regierung genehmigt weltweit erstes Atommüll-EndlagerWährend Deutschland weiter nach einem Standort sucht, prescht Finnland vor: Auf der Insel Olkiluoto darf künftig hochradioaktiver Müll in mehr als 400 Metern Tiefe dauerhaft eingelagert werden. Doch ein entscheidender Schritt steht noch aus.23.10.2026
Testphase läuft bereitsTürkei will erstes Atomkraftwerk des Landes mit russischer Hilfe startenMit dem neuen Kernkraftwerk Akkuyu deckt die Türkei künftig rechnerisch den Strombedarf der Metropole Istanbul ab. Obwohl das geplante Atommüll-Endlager bisher nicht errichtet ist, kündigt Präsident Erdogan bereits den Bau weiterer Reaktoren an.06.09.2026
Bis zu 21 CastorbehälterStadt Ahaus gibt Widerstand gegen Einlagerung von Atommüll aufDeutschland besitzt kein Atommüllendlager, aber einigen Atommüll. Castoren aus Bayern sollen unter anderem im nordrhein-westfälischen Ahaus ein Zwischenlager finden. Die Stadt geht gegen den Plan vor. Große Hoffnung macht sie sich aber nicht - und steuert nun um.12.06.2026
Verzögerung um sechs JahreAtommüll-Räumung der Schachtanlage Asse auf frühestens 2039 verschobenIn einem Salzbergwerk in Niedersachsen lagern 126.000 Fässer mit radioaktivem Abfall. Die Betreibergesellschaft erklärt den bisherigen Zeitplan zur Rückholung für gescheitert. Die Kosten für die Verzögerung sind noch unklar.14.04.2026
Atommüll rollt durch NRWErster Castor-Transport nach Ahaus verläuft reibungslosWohin mit dem Atommüll aus dem Forschungsreaktor Jülich? Solange die Frage nicht endgültig entschieden ist, wird der radioaktive Abfall ins Zwischenlager Ahaus verfrachtet. Der erste von 152 Castoren ist in der Nacht dort angekommen, flankiert von einem großen Polizeiaufgebot. 25.03.2026
Warum Ingenieure SMR ablehnen "Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer"Die Politik steht auf Mini-Atomreaktoren. Sie möchte etliche Milliarden Euro in die SMR-Technologie investieren. Tatsache ist: Auch nach jahrzehntelanger Forschung sind effiziente Minireaktoren Hoffnung, keine Realität. "Das hat technische Gründe", sagt ein Ingenieur im Interview.22.03.2026Interview: Christian Herrmann
Zurück zur KernenergieSöder will Mini-Atomkraftwerk in BayernEinmal mehr pocht CSU-Chef Söder auf Deutschlands Rückkehr zur Atomkraft. Der bayerische Ministerpräsident wirbt für ein Pilotprojekt mit einem Mini-AKW im eigenen Bundesland - und spricht von einem "neuen Kapitel ohne die früheren Gefahren".15.03.2026
Suche könnte Jahrzehnte dauernUmweltministerium vertagt Entscheidung über Atommüll-EndlagerEin Endlager für Atommüll zu finden, gestaltet sich schwierig. Vor wenigen Wochen erklärte Umweltminister Schneider noch, die Suche beschleunigen zu wollen. Im neuen Referentenentwurf ist aber laut einem Medienbericht vom ursprünglichen Zieljahr keine Rede mehr. 04.03.2026
Fusion und SMRCSU will zurück zur Atomkraft in DeutschlandSeit 2023 hat Deutschland keine aktiven Atomkraftwerke mehr - aus Sicht der CSU muss das nicht so bleiben. Die Regierungspartei fordert eine Rückkehr zu Kernreaktoren, aber anders als bisher bekannt. Dabei stellen sie einen neuen Umgang mit Atommüll in Aussicht.01.01.2026
75 Prozent der Fläche ungeeignetBericht grenzt Endlager-Suche weiter ein - Schneider macht DruckEigentlich soll bis Ende 2031 ein Standort für den deutschen Atommüll feststehen. Doch Umweltminister Schneider dauert das zu lange. Inzwischen kommt noch gut ein Viertel der Landesfläche infrage. Der konkrete Ort soll nun deutlich schneller feststehen als bislang geplant.03.11.2025