36 Jahre nach TschernobylPilze in Bayern immer noch radioaktiv belastetIm April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zum bisher schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Bis heute hat die freigesetzte Strahlung Auswirkungen auf Pilze in Deutschland. Vor allem Wildpilze aus Südbayern sind betroffen. Eine Sorte sollte besonders gemieden werden.28.10.2022
Brennstäbe werden rekonfiguriertAKW Lingen muss zwei Wochen vom NetzBis Mitte April sollen die drei deutschen Atomkraftwerke am Netz bleiben. Doch zumindest für zwei Wochen wird das AKW in Lingen wohl nicht dabei sein.28.10.2022
"OWD" für "Olaf will das"Scholz tritt in der Ampel als Basta-Kanzler aufBundeswehr-Milliarden, Atomstreit und jetzt der China-Deal: Schon drei Machtworte hat Olaf Scholz während der kurzen Regierungszeit der Ampel gesprochen. In Umfragen kommt ihm das zugute. Auch weil Grüne und FDP keinen Aufstand riskieren, sondern höchstens leise murren.27.10.2022
Produktion von KernbrennstoffRussisches Uran in Lingen angekommenSeit dem Angriff auf die Ukraine stellt die EU ihre Handelsbeziehungen mit Russland weitgehend ein. Doch genauso wie Erdgas bleiben Kernbrennstoffe von Sanktionen verschont. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) bestätigt nun die Ankunft einer weiteren russischen Lieferung.27.10.2022
Ampel ohne "Vertrauensproblem"Lindner von Scholz-Machtwort nicht überraschtZwei Tage nach der Ansage von Olaf Scholz im Atomstreit ist klar: Sowohl Grüne als auch FDP wurden von der Entscheidung des Kanzlers zum AKW-Weiterbetrieb nicht überrascht. Von einem Vertrauensproblem innerhalb der Ampel will Finanzminister Lindner nichts wissen.20.10.2022
"Sicherlich kein Glanzstück"Habeck und Lindner geloben nach AKW-Streit BesserungNach der Entscheidung von Bundeskanzler Scholz scheint der AKW-Streit zwischen Grünen und FDP geklärt. Die besonders exponierten Minister Habeck und Lindner betonen das Positive an Scholz' Entscheidung. Sie wirken geradezu erleichtert, dass nun Frieden eingekehrt ist.18.10.2022
Faktencheck zum Scholz-MachtwortBrauchen wir die drei AKW wirklich noch?Nach wochenlangem, erbittertem Streit der Ampel-Koalition spricht Kanzler Scholz ein Machtwort - alle drei verbliebenen Atomkraftwerke laufen bis Mitte April weiter. Energie-Experten erklären Sinn und Unsinn der Entscheidung.18.10.2022Von Max Borowski und Christina Lohner
Was heißt Richtlinienkompetenz?Scholz greift mit Machtwort zum äußersten MittelBundeskanzler Scholz nutzt seine Richtlinienkompetenz und beendet den AKW-Streit in seinem Kabinett schlagartig. Ein mächtiges Instrument, das trotzdem nur selten zum Einsatz kommt - aus gutem Grund.18.10.2022Von Marc Dimpfel
Betreiber fürchtet LieferlückenStreiks in Frankreich gefährden AKW-WartungWegen maroder französischer Atommeiler muss Deutschland erstmals Strom an das Nachbarland liefern. Die aktuellen Streiks der Beschäftigten gefährden nach Angaben der Betreiber das Hochfahren von mehreren Reaktoren. Für den Winter rechnet Paris mit kritischen Momenten.18.10.2022
AKW-Ära endet Mitte AprilScholz: "Kauf neuer Brennstäbe ist ausgeschlossen"Nach dem Kanzler-Machtwort im AKW-Streit zwischen Grünen und FDP scheinen die im Clinch gelegenen Koalitionspartner auf Linie gebracht. Scholz bekräftigt noch einmal, dass am 15. April mit Atomkraft in Deutschland Schluss sein soll. Opposition und Industrie liebäugeln indessen mit mehr.18.10.2022