Zweifel an GlaubwürdigkeitChef des Zentralrats der Juden: Nehme Linken Abkehr von Antisemitismus nicht abLinke, Grüne und SPD verhandeln in Berlin über eine gemeinsame Landesregierung. Doch die Linke steht immer wieder wegen Antisemitismusvorwürfen in der Kritik. Eine Erklärung der Partei reicht dem Präsidenten des Zentralrats der Juden nicht.26.10.2026
Dialog statt ÜberheblichkeitWarum uns etwas mehr Streit ganz guttäteEs gehört zur Demokratie, abweichende Meinungen auszuhalten. Doch immer öfter endet Dissens nicht im Streit, sondern der gegenseitigen Verurteilung. Grund sei destruktive Empörung, sagt die Politologin Saba-Nur Cheema.24.10.2026Von Torsten Landsberg
Parteimitglied löscht PostBerliner CDU-Chef schweigt zu "Polizeiknüppel"-AussageBerliner CDU-Mitglied und Höcke-Anwalt Ulrich Vosgerau sorgt vor einigen Wochen mit einem Post über jüdische Studierende für Aufsehen. Diese sollten mit Knüppeln verprügelt und gejagt werden. Eine Reaktion von CDU-Chef Evers kam bislang nicht.22.10.2026
Juso-Chef zu Rot-Grün-Rot"Es muss ein Ausschlusskriterium sein, mit völlig verrückten Antisemiten zusammenzuarbeiten"Juso-Chef Philipp Türmer befürwortet ein rot-grün-rotes Bündnis in Berlin - obwohl auch er bei der Linken ein Antisemitismusproblem sieht. Die Gleichsetzung der Linken mit der AfD geht ihm allerdings "gehörig auf den Geist".20.10.2026
Trotz Antisemitismus-VorwürfenBerliner SPD und Grüne stimmen für Koalitionsverhandlungen mit LinkenDie Berliner Landesvorstände von SPD und Grünen billigen die Verhandlungen für eine Koalition mit den Linken in der Hauptstadt. Die Linke entscheidet sich erst Ende Oktober. Bundespolitiker hatten zuvor ihre eigenen Parteien vor der Linkspartei gewarnt.19.10.2026
"Erhebliche Zweifel"Bericht: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete gegen Rot-Grün-Rot in BerlinLinke, Grüne und SPD in Berlin wollen Koalitionsgespräche aufnehmen. Dagegen regt sich bundesweit Widerstand - nicht nur bei der CDU.18.10.2026
Themen "vorher ansprechen"Banaszak sorgt sich wegen ungeklärter Probleme bei Rot-Grün-Rot in BerlinLinke, Grüne und SPD wollen in Berlin Koalitionsverhandlungen führen. Grünen-Chef Felix Banaszak wünscht den Koalitionären zwar Glück und Erfolg, äußert aber auch Bedenken. Hintergrund ist der Umgang der Linken mit ihrer Haltung zum Staat Israel.18.10.2026
"Ich sehe das sehr kritisch"Özdemir gegen Zusammenarbeit der Grünen mit Berliner LinkenIn Berlin geben Linke, Grüne und SPD eine Einigung bei ihren Sondierungsgesprächen bekannt. Grünen-Politiker und Ministerpräsident von Baden-Württemberg Cem Özdemir findet kritische Worte - nicht aber für die gesamte Linkspartei.17.10.2026
Liminski fordert "Säuberungen" NRW-Minister empfiehlt der Linken Stalin-Methoden Seit dem Sieg der Linken bei der Berlin-Wahl hagelt es Kritik an der Partei. Kanzler Merz warnt Grüne und SPD vor der Zusammenarbeit mit der Linken. Und NRW-Minister Nathanael Liminski setzt noch eins drauf: mit sehr drastischen Worten und einer umstrittenen historischen Anspielung.17.10.2026
Nach Aussagen in VideoFraktionsspitze der Berliner Linken distanziert sich von Vanessa EmdeDie Berliner Linken-Politikerin Vanessa Emde unterzeichnet wie alle anderen Abgeordneten der Fraktion eine Erklärung, die sich zum Existenzrecht Israels bekennt. Kurz darauf macht sie Aussagen, die auf das Gegenteil schließen lassen. Zudem kritisiert Emde das Papier. Nun droht ihr der Ausschluss aus der Fraktion.16.10.2026
Völkerrechtlicher "No-Brainer"Linken-Politikerin Emde wiederholt umstrittene AussagenWährend Linke, Grüne und SPD über eine gemeinsame Regierung verhandeln, hält Vanessa Emde an ihrer Position zum Existenzrecht von Staaten fest. Auch die gemeinsame Erklärung ihrer Fraktion kritisiert sie als unvollständig.16.10.2026