Lukaschenko lockt Gegner in HaftLässt Deutschland 28.000 Belarussen im Stich?Mit einem neuen Erlass will der belarussische Diktator Lukaschenko seine Gegner aus dem Ausland zurück nach Belarus holen. Dort droht vielen von ihnen lange Haft. Deutschland kann Zehntausenden im Land lebenden Belarussen theoretisch helfen. Doch es gibt einen großen Haken.23.12.2023Von Uladzimir Zhyhachou
Sanktionen wirken aberBotschafter in Moskau: Putin "überhaupt nicht verhandlungsbereit"Die Ukraine ist von einem Sieg gegen die russischen Angreifer weit entfernt. Für Kiew sind Verhandlungen mit Moskau aber keine Option. Laut dem deutschen Botschafter in Russland wären die auch völlig aussichtslos: Putin halte an seinen Kriegszielen fest. Bei der Bevölkerung erahnt er aber langsam eine Sehnsucht nach Normalität.23.12.2023
Korruption in KiewBeamter im Verteidigungsministerium soll Millionen veruntreut habenUkrainische Ermittler feiern einen Erfolg im Kampf gegen Korruption. Bei einem hochrangigen Beamten des Verteidigungsministeriums sollen 36 Millionen Euro versickert sein, Geld, das für den Kauf von Munition vorgesehen war. Jetzt sitzt der Mann in Haft. 23.12.2023
Bericht: Bombe unter TragflächePutins rechte Hand soll Drahtzieher von Prigoschin-Tod seinDer Tod von Wagner-Chef Prigoschin bei einem Flugzeugabsturz sorgt schnell für Spekulationen, der Kreml könnte dahinterstecken. Nun veröffentlicht das "Wall Street Journal" einen Bericht, wonach der Sicherheitsbeamte Patruschew für das Attentat verantwortlich sein soll. Er ist langjähriger Vertrauter Putins.22.12.2023Von Friederike Zörner
Migration, Korruption, ProtesteMit diesen Problemen kämpft Polen nach der PiS-RegierungMit dem neuen Ministerpräsidenten Tusk weht politisch ein anderer Wind in Warschau. Das freut vor allem Berlin und Brüssel. Die Vorgängerregierung der rechtsnationalen PiS hat viele Fehler gemacht. Sie zu korrigieren, ist Tusks größte Herausforderung. Ein Überblick über die drängendsten Fragen.22.12.2023Von Lea Verstl
Kriegsziel unerreichbarStoltenberg: "Putin hat die Ukraine für immer verloren"Die Ukraine steht der NATO näher als je zuvor, sagt Jens Stoltenberg. Der Generalsekretär des westlichen Militärbündnisses schließt daraus, dass Russlands Präsident Putin sein Kriegsziel nie mehr erreichen kann. Für seine angeordnete Invasion habe der Kremlchef bereits einen hohen Preis bezahlt.22.12.2023
Kiew appelliert an GeflüchteteBuschmann will Ukrainer nicht zu Kriegsdienst zwingenDie Ukraine braucht für den Krieg Hunderttausende Mann zusätzlich. Das Verteidigungsministerium appelliert an ins Ausland geflüchtete Landsleute, zurückzukehren und ihre Heimat zu verteidigen. Justizminister Buschmann kann die Ukrainer hierzulande beruhigen. Aus der Union erklingen andere Töne.22.12.2023
Flammen in oberen EtagenDrohnentrümmer treffen Hochhaus in KiewIn mehreren Teilen der Ukraine gibt es in der Nacht Luftalarm, russische Drohnen ziehen in Richtung Süden, Westen und ins Zentrum. In der Hauptstadt Kiew krachen die Überreste eines abgeschossenen Flugobjekts in ein Wohnhaus. 22.12.2023
Putins Wortwahl übernommenOrban: Russlands Angriff auf Ukraine ist kein KriegIm Oktober trifft sich Viktor Orban in Peking mit Wladimir Putin, dann blockiert Ungarns Regierungschef in Brüssel weitere Ukraine-Hilfen. Jetzt spricht er dem russischen Angriff auf das Nachbarland den Kriegscharakter ab. Es handele sich dabei um eine "Operation", erklärt Orban.21.12.2023
Energie-Paket für die UkraineBundesregierung zahlt Kiew fast 90 Millionen EuroDurch den massiven russischen Beschuss sind große Teile der ukrainischen Infrastruktur zerstört - mit weitreichenden Folgen für das Land. Die Bundesregierung nimmt nun viel Geld in die Hand, damit Kiew seine Energieversorgung aufrechterhalten kann.21.12.2023